Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 38 (1897)
- Issue
- Heft 32-33 (27.4.1897)
- Date
- 1897-04-27
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
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619 Vermischtes. Berlin. Eine hochherzige Spende hat die Kaiserin dem Hospital der jüdischen Gemeinde in Berlin zugewendet. Dem Vorstand ging aus dem Kabinet der Kaiserin ein huldvolles Schreib« » zu, durch welches die hohe Frau dem Hospital ein Geschenk von 10,000 Mark überweist. Köln- Die zum Besten der hiesigen jüdischen Kinderbewahranstalt und Kochschule am 4. d. M. im großen Saale der Lesegesellschaft veranstaltete Festlichkeit in der Form eines Jahrmarktes bat für den edlen Zweck einen schönen Erfolg gehabt. Dem Vernehmen nach beträgt der Reinertrag desselben ca. 10 000 M, ein weiteres ehrendes Zeugniß für den Wohlthätigkeitssinn unserer hiesigen Glaubensgemeinschaft. Mülhansen Dem Bericht über das Rechnungsjahr 1896 der „Israelitischen Gewerbeschule des Ober-Elsaß" in Mülbausen entnehmen wir: Während des verflossenen Jahres besuchten unsere Anstalt 42 Zöglinge, von welchen 6 als Schneider, 5 als Lithographen, je 4 als Holzbildhauer und Tapezierer, je 3 als Buchbinder, Schlosser, Zeichner, je 2 als Blechner. Friseur, Kürschner. Schriftsetzer, ie 1 als Bürstenbinder, Goldschmied, Maler, Mechaniker, Photograph, Schüler ausgebildet werden. Die Einnahmen beliefen sich auf 19 030,32 Mk., die Ausgaben auf 17 538,88 Mk. Die außerordentlichen Ausgaben für Neubau eines Waschhauses, eines Waschzimmers für die Schüler, nebst bauliche Veränderungen und Reparaturen der Gebäude u. s. w. betrugen 5859,44 Mk. Grätz Herr Dr. Silberberg, Direktor der Religionsschule zu Beuchen, ist einstimmig zum Rabbiner der hiesigen Gemeinde gewählt worden. Herr Dr. Silberberg hat seine Ausbildung an dem unter Leitung des Herrn Dr. I. Hildesheimer stehenden Rabbiner-Seminar zu Berlin erhalten. 9^ Anzeigen. 4099 Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. Cminls-GM. Ein junger Mann, nicht unter 20 Jahren, mit guten Zeugnissen u. militäisrri, welcher in der Mehl- und Landesproduktenbranche erfahren ist, findet bis I. Juni, unter Umständen auch früher, Stellung gegen hohes Salär. Reflektanten wollen sich u. Nr. 2376 an die GeschöftSstrlle dsS. Bl. wenden. Meegen Abberufung des hiesigrn Cantors, nach 10j. Anwesenheit, erledigt sich per 1. Juli dsS. IS. die Cantoru. Gchächterstelle am hiesigen Orte, mit einem fixen Gehalte von Mk. 1200, nebst bedeutenden Nebenverdiensten u. freier Wohnung. Relig'öse Bewerber, mit guten Stimmmitteln begabt, wenn möglich musikalisch gebildet, wollen ihre Zeugnißabschriften innerhalb 14 Tagen an die Unterzeichnete Verwaltung rinsenden. Bemerkt wird, daß nur deutsche Unterthanen berücksichtigt werden, und nur der Gewählte Reiskvergütung erhält. <2389 Fischach b. Augsburg. Die Israel. CultuSderwaltung c>«Uger Mau» 21 I., m. <0 best. Schulbild., i. Wein- Eisen» u. Fabrikgesch. thätig, m. sämmtl. Comptoirarbeiten sowie Kundschaft vollst. vertr., sucht, gcst. auf Ia. Zrugn, Comptoirob. Reiseposten Anspr. besch. Off. sud EL 2398 a. d. Geschähst. dsS. Blattes. Großes Lager in Chumoschim Machsorim, Schulbücher Gebetbücher mit und ohne Vvdsrssteung in einfachen bis zu den feinsten Einbände«. 11. Hofmann, hebräische Buchhandlung, Frankfurt a. M. Allerheiligenstraße 87. (1136 Großes Lager in wollenen und seidene» Talesim, Zizis, Tefillin, M68US08, sowie in sämmtlichen Ritualien. Billigste Bezugsquelle für Wiederverkäufe» Mergeothri«—Carlsdad Möttlmberg Berühmte Sauerquelle. Gasthof Fecheobach Bahnhofstraße. Der Neuzeit entsprechend eingerichtet. Elrktr. Licht. Gesellschaftssaal, altrenommirte Küche und abgelagerte Weine. Civile Preise. 2 Minuten vom Bahnhof, 10 Minuten vom Kurhause. Localitäten zum Abhalten von Hochzeiten. (2381 Herzliche Bitte! (22#0* Ein sehr frommer und würdiger Gelehrter, deffen ganze bisherige Lebensarbeit der Ehre und Hebung des JudenthumS galt, befindet sich in großer Bedrängniß. Alle Diejenigen, welche ideale Bestrebungen noch zu würdigen wissen, werden um gütige und baldige Hilfe gebeten. Anfragen und Sendungen sind zu richten an Herrn Religionölehrer Emil Beujjamiu in Memel. Rasche Hülfe thut SToth! Ein beinahe 100-jähriger, gänzlich blinder Greis, niedergebeugt von unsäglichen Leiden und Kummer, wagt es, die Mildthätigkeit seiner Glaubensbrüder anzurufen. Derselbe ist Großvater vier unmündiger Waisen, die auch noch von ihm zu ernähren sind. Mildthätige Glaubensbrüder haben hier reichliche Gelegenheit, eine wahrhaft edle That zu vollbringen. Die Expedition ist gerne bereit, Gaben u. Nr. 2288 in Empfang zu nehmen und weiter zu befördern. /Luche für ein ISjahr., sleiß* igeS Mädchen Stelle in kleinem Haushalte. Off. unk. 8. 2401 an die Geschäftsstelle dss. 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