Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 38 (1897)
- Issue
- Heft 27 (5.4.1897)
- Date
- 1897-04-05
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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hafte Tochter Israels aus dem Leben geschieden. Von. gottesfürchtigen und durch wahre Frömmigkeit ausgezeichneten Eltern erzogen, kannte sie keinen sehnlicheren Wunsch als ihr Hauswesen in echt jüdischem Sinne zu führen und ihre Kinder zu aufrichtigen Jehudim zu erziehen. Still und bescheiden, pünktlich und gewissenhaft erfüllte die Verblichene ihren Lebensberuf, ihre häuslichen und religiösen Pflichten. Bei der Geistesfrische, deren sie sich trotz ihres hohen Alters fast bis zum letzten Athemznge erfreute, betheiligte sie sich täglich im Hause ihrer Tochter an ts» sogar noch eine Stunde vor ihrem Tode, und nachdem sie ihre Kinder und Enkel, die alle mit großer Liebe und Verehrung an der ehrwürdigen Greisin hingen, gesegnet, schlummerte sie sanft und schmerzlos in die Ewigkeit hinüber. — Die Hochachtung und Werthschätzung, die der Seligen allseitig entgegenbracht wurden, kam bei dem I Leichenbegängniß zum vollen Ausdruck, eine imposante Menge aus allen Schichten der jüdischen Bevölkerung gab der Hingeschiedenen das Trauergeleite. Im Trauerhause zeichneten Herr Oberrabbiner Weill und Herr Rabbiner Moock, Scknviegersohn der Hingeschiedenen, in ergreifenden Reden ein getreues Lebensbild der Heimgegangenen und schilderten ihr frommes Leben und Wirken. Auf dem Friedhofe wies Herr Rabbiner Schüler in bewegten Worten darauf hin, was die Verewigte durch die vortreffliche Erziehung ihrer Kinder für Mitilnd Rachwelt geleistet und stellte dies ihr Wirken als Vorbild der heutigen Generation hin. — Ihr Andenken wird in den Herzen ihrer Familienglieder und all derer, die ihr nahe standen, zum Segen fortleben. E tt j e t g c n. -W« Für den folgenden Theil ist die Red action nicht verantwortlich! c>u«ger Mann, 24 Jahre i\) alt, Schochet, wünscht in einer größeren Stadt Rheinlands oder Hessen eine Stelle als Schochet- Gehaltsanspruch nach Uebereinkunft. Off. unt. I«. W. 2071 a. d. GeschäftSst. diese« Blattes. Lehvüng mit hübschem Sleußeren, träftiger Statur, guter Schulbildung u. schöner Handschrift, pr. Ostern gesucht für mein Manufactur» waaren-Geschäft. Samstag« u. Feiertage geschloffen. (2122 SR. Held, MoSdach, Baden. Eene perfecte, israelitische Köchin wird bis 2. Mai nack Fürth gesucht. Off. unt. Nr. 7852 an die Annoncen «Expedition Moritz Fay, Nürnberg. (2t19) OOGGOGGPOGGG Sofort oder zu Ottern gesucht ein Lehrling, ein Volontär, ein angehender Commi», mit gut. Schulbild., um. günst. Bed. (2125 H. «ohu, Manufacmrw. u. Eonfection, Caternberg, Rhld. Genau denselben! wie Mama trinken auch wir und zwar nur Cossmann’s gebr. Java-Kaffee. keinen Andern, er ist vorzüglich in Kraft, Aroma und die Hauptsache preiswürdig. Per '/i Psund- Pa«ket 85, 90, 95 und 100 Pfg. Auf riDS unter Ausficht Sr. Ehrw Herrn Rabv. Dr. Frank in Köln a. Rh. Bitte! Der Schäcbter Salomo« Schwarz, früher in Tißa - Eßlar, jetzt Budapest VII Rottenbiller 4/a, welcher in dem bekam ten Tißa-Eßlarer Prozeß eine hervorragende Stelle spie'te und bekanntlich lange Z-it im Gesang,nß schmachtete, befinde« sich in großer Nothlage und bittet wohlthätige Glaubensgenossen um eine gefl. Unterstützung. Auch die Expedition dsö. Blattes >st gerne fureir, Gaben unter Nr. 2112 in Empfang zu nehmen und weiter zubeiördecu. Lehrlings-Gesuch. Für mein Mehl u. Gelreide- Engros - Geschäft suche für sofort oder Ostern einen Lehrling. Kost und Logis im Hame. (2066 M. Stern, Marburg. ZArenstou sind. n. 1—2 j. '1* Müdch. z. gründl. haust, u. gefcllschaftl. Ausbild, in sein. Fam. Frankfurrs. Off. snd Li, Jti. 441 an Rud Moste, Frankfurt a- M. (I52a AkUche für meine L-chweftrr, t7 Jahre alt, welche bürgerlich erzogen, Weißnähen und Bügeln kann, in feinerem Hause, in Frankmrt oder Mainz, behufs besseren Ausbildung per sofort Stellung. Gefl. Offerten u. V. 207» au die GeschäftSst. dsS. Blattes. Schuhmacher - Lehrling gesucht. Schloß, Frkr. a. M., Flscherfetostraße 14. (126c Kesucht für ein ält rcs Paar e. tüchtiges, streng-rel giöses Mädchen, gesetzten Älteis, für Küche und Hausarbeit. Gute Behandlung zugffichert. Salär 200 Mart jährlich. Gest. Offert, beliebe man an den Unterzeichne en ,n richten. «2060 Lehrer M. Spier, Gr-Zimmern. ILin Schüler, resp. eine Schülerin, welche tffe höheren Schulen oder das Eonserva orium in Kö n besuchen sollen, finden in feiner iSr. tfamiiie gute tyenfion bet gewiffiNhafler Beaufsichtigung. Keine andere Peitsionäre vor« Händen, .fflavier zur enuvnng. Beste Reierernen. Gefl. Offert, unt V. 4040 nimmt Rudols Moste, .llöln, entgegen. <i50a (^uche iür meine an Samll. u. Feiertage geschlossene Metzgerei einen (2077 CdjitJUttg znm baldigen Eintri t. S. Frohwein, j.ochhcim a. M.