Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 38 (1897)
- Issue
- Heft 23 (22.3.1897)
- Date
- 1897-03-22
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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442 Prag. (Zur Erhaltung des alten jüdischen Friedhofes in Prag.) Die Prager israelitische Beerdigungsbruderschaft hat bekanntlich dem Landtage eine Petition unterbreitet, der alte jüdische Friedhof in Prag, von welchem ein Theil der Assanirung zum Opfer fallen soll, möge vollständig erhalten bleiben. In der gestrigen Sitzung der Landtagscommission zur Abänderung der Bauordnung wurde nun beschlossen, in dem Landtage zu beantragen, der Landesausschuß werde beauftragt, die Petition dem Prager Stadtraihe mit dem Beifügen abzutreten, daß bei der Durchführung der Assanirung auf die in der Petition enthaltene Bitte möglichst Rücksicht genommen werde. — Auch die israelitische Cultusgemeinde in Prag hat sich an den Landtag mit der Petition um die Erhaltung des bezeichneten Friedhofes gewendet. Briefkasten der Redaction. B. in Ar Wenn Sie den Artikel mit einiger Aufmerksamkeit gelesen hätten, so hätten Sie gefunden, daß die beanstandeten Worte der Erwiderung des Rabbi Thomas dem König Alfonso gegenüber angeboren. Vielleicht hat der Erstere in der That auch statt: „hätten sie auch das Schächten eingeführt", gesagt, „sei durch das Religionsgesetz auch das Schächten vorgeschrieben." Wie dem auch sei, ist es uns unerfindlich, wie irgend ein Leser zu der Meinung kommen könnte, daß der Redner damit seiner eigenen Ansicht habe Ausdruck geben wollen. er Hausfrau ist es manchmal recht schwierig die sorgenvoll umwölktc Stirn des Hausherrn zu glätten, und aus den lieben Gesichtszügen ein Lächeln hervorzurufen. Wie oft stellt die liebende Gattin alles nur erdenkliche an, um den Gatten zufrieden zu stellen, und leider ist es manchmal vollständig vergebens, die Gesichtszüge wollen sich nicht erheitern, die die Stirn umlagernden Wetterwolken wollen sich nicht von einem Lächeln der Zufriedenheit und des Wohlbehagens verscheuchen lassen. Aus die ganze Umgebung wirkt die böse Laune des Hausherrn wie ein drückender Alp! Die kluge, umsichtige und erfahrene Hausfrau aber versteht es auf die einfachste Art und Weise das Gleichgewicht wieder herzuftellen, und bereitet nach Trsch dem Hausherrn mit eigner Hand eine hochfeine Tasse des vielfach preisgekrönten Cossmann’« gebrannten Java Kaffee’« und der Genuß dieses wirklich gediegenen Kaffee's wirkt derartig, daß alsbald ein sonniges glücklich cs und behagliches Lächeln die Züge des verehrten Mannes verklärt, und Glück und Zufriedenheit sind wieder eingekehrt. Deshalb versäume keine Hausfrau sich zu dem bevorstehenden llOO-Feste rechtzeitig mit Coßmann's gebrt. Java Kaffee zu versehen, aber beim Einkäufe genau auf Firma und Schutzmarke zu achten. (1699 Anzeigen. Für de« folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. (V-ch fnche zum baldigen Eir- <V> tritt eine tüchtige Köchin, die bereitin größeretl Haushaltungen thättg war, gegen hohen Lohn. (1860 Saltt Paradies, Aachen, Friedlich -Wllhelmplatz 1. Herrath. Em Kaufmann, 26 Jahre alt, mit feinem, reellen, sicheren Geschäfte, besitzt bedeutendes Vermögen, von angenehmem Aeußeren, feiner Familie, orthodox, sucht ein hübsches, junges, musikalisches, häuS lichrs Mädchen von nur jemer, orthodoxer Familie, mir 30 Mille Mitgift, als eine LebruSgeführtiU Offerten unter Z. Z, 1854 an die Geschäftsstelle d. Dl. erb. Strengste DiScrrtion Ehrensache. <S^«irath HäuSl. erz. Mäd Etz/ chen, stattl. Ersch., m. e. an st. Brrm. u. vollst. Ausst., w. sich m. brav. Manne zu verheil athen. Nichtanonyme Off. unter D. 670 an I. Karrst map«, Buchhandlg., Franksurt a. M. (113c Die Frau wird den Kaffee^zur Zufriedenheit ihres Mannes erst dann Herstellen, wenn sie zur Bereitung desselben vossmsiw's gedr. Java-Kalfee verwendet, derZBersuchlüberzeugt Per Pfund- Packet 85, 90, 95 und 100 Ps«. Auf riDD unter Aufsicht Sr. Chrw. Herrn Rabb. Dr. Arank in Köln a. Rh. FA Eltern. Schüler, welche eine der höh. Lehranst. in Münster i. M. besuchen sollen, fi >d. i. fein., jüd. Familie, liebevolle Pflege, gewissenh. Aufs, und Nachhilfe in allen Fächern. Off unter A. Z. 1844 besörd. v. Geschäftsstelle d. Bl. t^ch fuche per Mai rin zuvriläjsigts, jüdisch Mäd chen, nicht unter 20 Jahre, kvelcheS kochen kann, nnd die häusliche Arbeit übklnimmt grg. guten Lohn, bei zwei ältere Leute. (1845 Frau Friederike Heimann. Duisburg, Earlstraße 51. (^ch suche für meine Schwester, <VJ Mitgisc 10 Mille, einen Mann in den 50n Jahren, auch Wiltwer ohne Duder, am liebsten» mit einem Maarengeschäft. Off rten unter L. 1835 besörd. d. Geschäsrsst. d. Bl. fMÖNH Stellengesuch. Per Mai, rv. Inn-, suche ich für m. jung. Mann in e. Samstags g sch!. Manufacmr- Geschäft, paffende Commis stelle bei desch. Anspr. Ders. ist flotter Verkäufer und in aüen schriftl. Arbeiten firm. Herrn. Compart, Manufactur und Versand, O u e d l t n b u r g (Derenburg). (1857 C\n der Erziehungsanstalt zu <\J Slfylettt bei Hannover wird zum 1. April eine Köchin auS frommem Hanse und strengjüdisch.religiöser Lebensführung gesucht. Meldungen mit Zengirissen nnd Referenzen an den Vorsitzenden A. M. Simon, Hannover. (1843 E in Lehrling mit guter Schulbildung für unser Kurz u. Spielwaaren-EngroS- Gefchäft auf Ostern gesucht. Samstags und Feienage geschloffen. Kost und LogiS wird nicht, dagl-gen steigende Vergütung gewährt. Ettlinger & Cie 1841) Karlsruhe. crür unser rotP geschtosseö nes Eisenu. Manufacturwaaren-Geschäft sucheu einen Lehrling aus achtbarer Familie , unter günstigen Bedingungen. 1836) A. 6- S. Katz, Schenklengsfeld. gür mein Eisen- und Baumaterialien Geschäft suche ich per 1. Mai d. I- «inen jüngeren Commis und einen Lehrjuugeu. Pension in, Hans. L. Weitzburger, 1838) Kochendorf.