Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 38 (1897)
- Issue
- Heft 22 (18.3.1897)
- Date
- 1897-03-18
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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426 Tochter und dem schnell herbeigerufenen künftigen Schwiegersohn. Dann gingen sie miteinander in den Garten und dort unter dem Lindenbaum legte der alte Silberberg die Hände der Liebenden zusammen. Eine Erklärung dieser schnellen Sinnesänderung ward von beiden Seiten weder verlangt, noch gegeben.. Das junge Paar selbst war viel zu selig über diese glückliche Wendung der Dinge, um erst lange dem Grunde dafür nachzustnnen, und Jakob Silberberg hatte genug zu thun, um sich mit all den seltsamen Wandlungen in seinem Inneren zurechtzufinden. Am Nachmittag, als die Familie noch beim fröhlichen Verlobungsfest in der „guten Stube" beisammensaß, durchsuchte die Dienerschaft aus der benachbarten Villa jeden Baum und Strauch des Silberberg'schen Gartens nach dem entflogenen Papagei ihrer Herrschaft. Unter Schelten und Jagen ward der Flüchtling entdeckt und dingfest gemacht und sein entrüstetes Kreischen: „Jakob! Jakob! Spitzbub! Lump! Jakob, wo bist Du!" wäre gewiß auch bis in die „gute Stube" gedrungen, wenn sie drinnen nicht zu laut und lustig gewesen wären. Warum soll aber nicht auch ein kleiner Vogel ein Werkzeug in Gottes Hand sein, wenn es gilt ein verhärtetes Gemüth zu ihm zurückzuführen? lieber setzung des Gedichtes: „Die Blume" im Israelit Nr. 2 von 2tt. tandau, Rabbiner in Raschkow. m*' >men; mc me* epe ms v" , ffinp p'ey xn Ren 'in bv ,lTee> vbs rtts? bw Ptr mar» open , c'j'y1? vrt p*rie vm *nx t bv' , cvhr nzb+, tyrr rpmn npe . rrxErr -rrc trxr ribvzb mr: ,r*ie' ,R;tr ,Dyca cyfi pxa rrvon;eyr nx "na rnen nx "‘xev ,ix^c: nxatn Rx;p ,px-n ,nc*r^*R; tzz" xP i'cn; Tb rTzb ment?' ,inytrn pvn tz rttrey ran e: dx ,~x .'aL'Rn' T"Z Cr TT TT Cr VE' p;*' r(ciaa cneei o-xcat ,c-Pyn , p-iely'cv sn'by ,tree-"HT e*y: ,'VZV". '::vrr pv'Lv Rnetr ntwm , \xv cr.'by trx srBTr’Txa pnee ,pE pE* tz evxn ne ny o; cxi .pp re4y bzv xv "jx ,rvntjr Mnvaax ,i"ina* v x mxa ^x , RpyaS -pxv dir;rcr nb , "pp7v xb prea avx , tretsrrp* “jrrntr xP , y-r, xS enypiri . L'exi dv nana ,p pa npin t n^ntr prx ry; nPnnS ~e*x nn — . Rpr Ryyri xP! erp rre —! Px*ir* Ä « } e t fl e n, Für den folgenden Theil ist die Red action nicht verantwortlich (>ch suche für meine Tochter, (V) 17 Jahre alt, welche scho. I'/, Jahr in Stellung war, eine Stelle als Hausmädchen in böserem Hause. (1537 Samnel Jacob, Grebenau, Oder-Hessen. ®Uche per sofort e.nen k> ästigen Jungen der die Metzger.i nno Wurstfabtikation erlernen w ll. (1505 Raphael Bloch, St. Johann a Saar. cjpk einen begabten und mit?j d. nöth. Vorkenntn. versetz, j Mann ist o. Ostern in uns. v"n nDtP streng-z schloss. Gesch. di sofort. Bera'ilg. eine Lehrstelle offen. Seldstgesch. Offert, bi.ect an: L. H. Kanffman, Weinhandlg. und Branntwein tz-ennerei, Mannheim. (1636 sowie Seidenstoffe s Gesell- \UII11J schastS'N Straßen Toiletten in enormer Auswahl und »JUlilU zu billigsten Preisen 58e) Seidenhaus M. Gottlieb, Speci&Igescbärt für Sammet u. Seidenstoffe, "" Frankfurt a. 81. ~ ine tücht'ge Haushälterin für einen all inflehenden, 66 Jrh e alten Herrn, gegen guten Lohn gesucht. (1622 Offerten sind zu richten an Jakob Mayer, Redner, Zweibrücken, Pfalz. /besucht für sofort od. fpä er «>ne perf., religiöse, ältere Köchin gegen hohen Lohn nach Halb.rstadt. (1629 Frau Rosa Cohn, Halberstadt, M rgdeburgerstr. I Heirath. Ein junger Matur, Holländer, Eigenihümer e. guirentnendeS Geschäfts, w inscht die Bekanntschaft einer 20—25 jähr. jungen Dame, aus netter Familie mit einer Mitgift von 20— 25,000 Mk. Briefe, incl. Bild, inner K. A. 1619 an die Geschäftsstelle dss. Blattes. Discrrtion erbeten und zugesichert. Lehrlings-Gesuch. Für m'in am fQltf str.ng'gesch offenes Bankg schüft suche unter günstigen Bedingungen ein mit den nöthigen Schulkenntnissen ve sehenni jg. Mann a's Lehrling. (1579 B. Birkenruth, Fulda. CMrn l. Mai c w rd die Stelle des Gemeindedieuers unb Schächters bei uns vacant. B.sherigeS Einkommen ca. 1250 Mk. Die Gemeinde garanttrt e. M nimal-E »kommen von Mk. 100) jährl. Bewerbungen mit Z ugnissen bald gü erbeten. Solingen, 12. März 1897. Der »orstaub (1660 d. Synagogen - Gemeinde