Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 38 (1897)
- Issue
- Heft 12 (11.2.1897)
- Date
- 1897-02-11
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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231 vielen Blumen und Kennten verzier teil und von einer dichten Zuhörermenge g.süUten Sunagogc, wo Herr Dr. Cahn in seiner, nach aewohnter meisterhaften Weise gehaltenen ivirkuirgsvoUcn Festrede die Freuden und beiden des jüd Lehrers schilderre und ganz besonders die Gervisseilhaftigkeit und Pflichttreue des Jubilars in seinen Ilerntern betonte, der nicht blos als Lehrer und (Erzieher der Jugend, sondern auch von Allen a's Freund und Beamter hochgesckwrst sei Bon allen Seiten wurden dem Jubilar zrr diesem Ehrentage zahlreiche Gratulationen, thcils persönlich, theils schriftlich und telegraphisch zu Thcil. Mit einem, auch von Mitgliedern der Nachbargemeiirdcn gut besuchten Bankett hat die erhebende, den Jubilar und unsere Gemeinde zugleich ehrende Feier ihren Abschluß gefunden. Möge dem Jubilar ein schöner, friedlicher Lebensabend beschicden sein_ Vermischtem. Aus Rheittheffen, 2. Februar. Als ein wesentlicher Uebelstand ist es bisher empfunden morden, daß fromme Eltern, welche ihre Kinder dem Handwerk zuführen, aber sie zugleich mit all den ztcnntnisscn und Fertigkeiten ausrüstcn wollten, welche bei der hohen Entwickelung der nrodernen Technik für viele Zweige eines Betriebes nöthig oder doch sehr wünscherrswerth find, keine Anstalt finden konnten, ivelche auch in Rücksicht ans die Erhaltung eines frommen Lebenswandels ihnen geeignet erscheinen konnte. Denn das bekannte Technikum in Mitivcida, das einen guten Klang bat, war ihnen deswegen verschlossen, weil sie dort für die Koscherkost keine Gelegenheit fanden. Im allgemeinen Interesse ist cs daher mit Freuden zu begrüßen, daß mit dem 1. April in Bingen ein gleiches Technikum unter Leitung eines Jkegierungsbaumcisters eröffnet werden soll. Manche Eltern, die bisher vergebens nach cineni Platze umschauten, wo ihre Söhne böhere technische Ausbildung erlangen könnten, ohne für die Frömmigkeit derselben fürchtest zu müssen, können sich fortan dieser Lorge übcrhoben sehen. »W- A n | t \ ö z tt. Für den folgenden Theil ist die Red actio« nicht verantwortlich^ hi sige isr. Religionslehrer-, Schochet und Borbeter Stelle, unt einem Gehalt von 720 M. per Jahr, freie Wohnung, nebst 2—300 Mk. N' bkneinkiinsten, ist bis zum ersten März vacant. Seminaristische Lehrer wollen ihre Zeugn'sse an Unterzeichneten Borstand einsenden. (890 Ober-Ramfiadt, 7.Febr. 1897. Der Vorstand: Joseph Wartensleben Hl. (,>ung. unverheüath. Mann, <\3 Mute der 20«"., sucht z. Berg'.ößerung srin. G^schästs einen Kapitalisten, der sich gegen hohen G winnanthcil bis zu seiner Perheiratbnng an d mselben belheillgt. Off. u. Ll. 886 an die Geschäftsstelle dss. Bl. suchen zum baldigen Eintri t einen jüngeren, zuverlässigen Commis mit schöner Handschrift, für Comptoir und Lager, sowie einen tüchtigen Reisenden, für eingeführte Touren. Branchekenn': niß nicht unbedingt erforderlich. Samstags geschlossen. Offert, mit Zeugn'ß-Abschriften und Gehairsansprüchen erbitten (885 Gebr.Grünbaum,Nürnbg, Wagendecken u. Säcke, Oel u. Fcktwaaren. (junger Mann wünscht als <*J Theilhaber einzutreten, oder Vertretung größerer Firmen. Gest. Off. u. Nr. 782 an die Gcschäslsst. d. Bl. Mk sparsüine HüMstM findet schon nach einmaligem Versuche, daß sie den größten Bortheil hat, wenn sie ihren Bedarf in Kaffee nur von 7 's gelir. Jaffa-Kaffee entnimmt. Bester und billigster per lh Pfund- Packet 85, 90, 95 und 100 Psg. Ans nDS unter Aussicht Sr. Chrw Herrn Rabb. Dr. Frank in Köln a. Rh. Oum Synagogen- und Schulbau in Willmars gingen in letzter Zeit folg nde Spenden ein: 1) G'g bniß ei, er durch Se. Kgl. Hoheit, den Prinzregnrten von Bayern, angeordneten und durch die Verwaltungsbehörden vorgenommenen LIndeskollekte in den Synagogen Bayerns 2550 M. 34 Pfg. 2) I. Strauß in Steinach 2 M. 3) Israel. Frauenverein Schwnnfurt 10 M. 4) KulluSgemeindr Walldorf 11 M. 70 Pfg. 5) Ungenannt ans A. 25 M. 6) E. Scheuer, Thoraspende IM. 7) Banquier Strupp, Meiningen 20 M. Die Thatsache, daß seibst unser erhabener Prinzregent unser Unternehmen fördert, mag als Beweis gelten für die Nolhwendigkeit und Würdigkeit der Sache. Lass t uns darum recht reichliche Unterstützungen zuflreßm, thenre Glaubensbrüder, der Himmel wird cs tausendfach lohnen. Willmars in Bayern, im Febr. 1897. Die Israeli'. Gemeinde Verwaltung. 895) I. A.: L. Anfänger, Lehrer. Lehrling mit Berechtigung zum einj.-sreiw. Dienst, für unser Bank-, Meh!- und Landesproducten -Geschät, SamstagS u. jüd Feiertage geschlosst, per Ostern gesucht. Selbstgeschriebene Offerten an Bär u. Kohn, (920 Bingen am Rhein. ®tr.-relig. Kaufmann sucht Stell, womözi. i. d. Lebens mittelbranche. Off. u. 8. 928 an die Geschäftsstelle dss. Bl. erbeten. @eb. Frln., tüchtig, sucht Stelle in kl. fein. Farn. Geh. 20 Mk. pro M. Off. u. 927 a. d. GeschäftSst. d. Bl. ILm staatlich geprü'ter Ele mentarlehrer, verheirather, mit gediegenen Kenn - nisfen, in allen jüdischen Wissenszweigen ausgerüstet, grammatik. xi. massorctisch gebird. Thoravorleser, möchte nur für n“>in u mis wi'ken u. sucht z. 1. April Anstell, als Cantor u. Re ligionslehrer (kein Schochet) in Süddemfchl. Beste Ref. Off. m. GehaltSang. u. H. 799 an die GeschäftSst. d. Bl._ fßiw Fräul 23 I. alt, Isr., w. perf. schneid, kann u. in all. Handarb. sowie i. Frisir. bew. ist, sucht Grelle i. f. Hause, a. liebst, z. e. alleinsteh. älr. Dame bis 1. Miüz. Dies, hat schon ähnl. Stelle brkl. Off.u. 8. 1382 a. R. Moffe, Mannheim. (81a) ir suchen zum 1. Mai einen Lehrling mit guter Schulbildung. Kost und Logis gegen Vergütung im Hause, row streng geschlossen. 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