Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 38 (1897)
- Issue
- Heft 10 (4.2.1897)
- Date
- 1897-02-04
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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für dasL^- Wrthodoxe «MuderrthunÄ AM Mwm -Wli,. wjVlß? OTS! ^isssxEESft); 4. w*. 1897.] MsllsMKk. KmlLgk »A Kr. M. l»'. 1. abinowitfch. (Mit Portrait und drei Faesimili.) Mainz, 2. Febr. Vor einigen Wochen erschien, aus dem New-Aorker Judenviertel kommend, hier in Mainz der in der Ueberschrift genannte Herr und erzählte uns seine höchst merkwürdige Geschichte. Da wir zuerst an der Jndentität des Genannten zweifelten, indem es ja hätte möglich sein können, daß in dem langen Zeitraum, von dem Vorgänge jener Ereignisse bis heute, ein anderer sich in den Besitz der betreffenden Papiere hätte setzen können, zögerten wir zuerst von den Erlebnissen des Herrn Rabinowitsch Notiz zu nehmen. Erst jetzt, nachdem wir uns durch eine sorgfältige Erkundigung nach den verschiedensten Seiten hin vergewissert haben, daß wir in dem Ueberbringer der Papiere auch den Held des in demselben geschilderten Romans vor uns haben, nehmen Joseph Isaak Rabinowttsch wir keinen Anstand mehr, seine Geschichte hiermit wiederholt — auszugsweise brachten wir sie bereits im vergangenen Sommer — ausführlich zum Abdruck zu bringen. Wir folgen dabei einer Schilderung des „New- Aorker Jüd. Anzeiger", der derselben allerdings in der Einleitung eine New-Aorker Lokalfärbung gab, die uns aber im Uebrigen von den vielen Aufzeichnungen, die über diesen Gegenstand existiren, als der Wahrheit am Nächsten kommend erscheint. Dieselbe lautet: 1. Ein rusfischerKricg-held Le ghetto est inort, vive le ghetto! So möchte man mit einiger Veränderung eines bekannten geflügelten Wortes ausrufen bei der auffälligen Wahrnehnuma, daß die unheimlichen Ghettos, diese traurigen Ueberbleibsel aus alter unduldsamer Zeit, in