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Der Israelit · 1897-01-21 · Heft 6 (21.1.1897) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
38 (1897)
Issue
Heft 6 (21.1.1897)
Date
1897-01-21
Page
– (sequence 1)
Language
German
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M « mTDI, Jahrgang. Per Israelit. Ein Genlrat-Hrgan für das orthodoXe Iudenlhum. Begründet von Dr fe^matm in Mainz DorrrrerWag, de«, 21. Januar 5657 (1897). Kür Zwei Mnvlr abonnirl man bei allen Postanstalten für die Monate kedrvsr nuä Harr auf den ,L8r»«LLt Dieser Preis tritt aber nur ein bei Abonnements, welche rechtzeitig am Post-ZeitungSschalter deS Wohnortes des Bestellers oder bei dem betreffenden Landbriefträger aufgegeben werden. Dir Grprdition des „Israelit". Leitender Artikel. Samson Mitl Urslh unö Die IaraeiMsihe Keiizionrgeseilsihafl ruFrMfmt a.M. Von Director Dr. Mendel Hirsch. XX. Zu der zweiten Kategore gehören beispielsweise: niyjn i':, das Verbot des Hüstsehnengenusses, vas ausdrücklich aus dein vorangegangenen symbolischen Nachtkampfe des Ahnen motivirt wird. Ferner: C h a m e z unö Mazzah, der Genuß des ungesäuerten Brodes und der Nichtgenuß und Nichlbesitz des gesäuerten mehrend der Dauer des Mazzahfestes, welche ausdrücklich 2. B. M., 12, 14—17 und 5. B. M. 16, 3 ff. zur Bethätigung des Gedächtnisses der Erlösung aus Mizrajim und der allein durch das Eingreifen der göttlichen Allmacht bewirkten Erlösung, angeordnet sil.d. Ebenso ■ras, das Gebot der Weihe der erstgeborenen männlichen Menschen und Thiere. 2. B. M. 13, 2. 12 ff. — Das Gebot 2. B. M., 19. 10 f. „die Kleider zu waschen, d e nn am dritten Tage wird Gott stch offenbaren", — das Verbot das. 20, 22, den Altar aus b ehauenenSteinen zu bauen: „denndein Schwert hast du über sie geschwungen und damit sie entweihet." Der „Altar am Fuße des Berges und die zwölf Denksteine den zwölf Stämmen Israels entsprechend", die Handlungen mit dem Opferblute, mit den Worten: „Hier ist das Blut des Bundes, den Gott mit euch über alle diese Worte geschlossen hat," nachdem das „Buch des Bundes" dem Volke vorgelesen und dieses gelobt hatte: „Alles was Gott gesprochen, wollen wir thun und hören!" — alles dies sind offenbar Anordnungen und Handlungen, deren syml olischer Charakter ausdrücklich bezeichnet ist. Das. 24, :$ ff. Sind die 4. B. M. 10, 2 ff. angeöröneten bestimmten Signale mit den silbernen Posaunen zur Berufung der Gemeinde, zum Lageraufbruch, im Kriege, an Freud-, Fest- und Neumondstagen beim Opfer, und dieselben Töne auf dem Schofar im Jobeljahre und am Feste des ersten Tages des siebenten Monats, dessen Aufgabe als pnaT, Erinnerung, Erwägung, Beherzigung dieser Töne bezeichnet ist, keine Tonsymbole? — Ebenso wird das Hüttenwohnen während des Festes ausdrücklich als Mittel zur Erweckung bestimmter Erinnerungen angeordnet, ihm somit offenbar eine symbolische Bestimmung angewiesen, indem es heißt: Inden Hütten sollt ihr wohnen — „damit eure Nachkommen es wissen, daß ich Israel in Hütten wohnen ließ." — Ebenso Zizi th: „aus daß ihr sie sehet und euch aller Gebote Gottes e rinnert" — „damit ihr euch besinnet und alle meine Gebote erfüllet und eurem Gotte heilig bleibet!" Welch' eine Reihe der wichtigsten Gedanken und Wahrheiten soll der Anblick dieser Fäden an unseren Gewändern in unserer Seele anregen und wach halten! Zu welch' bedeutsamem Symbole hat somit das Gesetz diese Fäden ausdrücklich bestimmt! Zur dritten Kategorie gehören z. V. Egla Arufa, Chaliza, Haschokath Sota, das

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