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Der Israelit · 1896-12-17 · Heft 101 (17.12.1896) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
37 (1896)
Issue
Heft 101 (17.12.1896)
Date
1896-12-17
Page
– (sequence 13)
Language
German
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1937 unter den Frauen nur vereinzelt anzutreffen waren, vereinigte die Entschlafene in sich Bildung des Geistes mit freundlichem, bescheidenem Wesen. Wahre, ungeheuchelte Frömmigkeit, ein mildthätiger Sinn und ein reges Interesse für alles Gute unv Edle bildeten die Grundzüge ihres Eharakters. Den Dürftigen war sie eine Helferin in der Roth und manche Thränc wurde durch ihre Güte getrocknet. Wie sie aber diese Tugenden in der Stille des Hauses ausübte, so war sie als Mitbegründer«! und bis zu ihrem Heimgange als Vorsitzende des israel, Frauenvereins Hierselbst bestrebt, die Zie'e des Vereins zu fördern und wohlthätige Wirksamkeit unter den Mitgliedern zu verbreiten. Als Schwiegermutter des Herrn Iacoby, des Besitzers der bekannten israel. Heilanstalt für Nerven- und Gcmüthstrankc zu Sarin b Eoblenz nahm sie gern die Gelegenheit wahr, die daselbst untergebrachten Kranken drrrch freund!. Zuspruch aufzumuntern und ihnen neue Hoffnung einzuflößen. Von der Beliebtheit, deren sich die Verstorbene in allen Kreisen erfreute, zeugte dre allgemeine Theilnahme bei dem Leichenbegängnisse. Ein unübersehbares Trauergesolge geleitete die Leiche auf den Friedhof, wo sie an der Seite des ihr lange vorangegangenen Gatten zur ewigen Ruhe gebettet wurde. Kein Auge blieb thränenleer, als Herr Lehrer Michael die Wirksamkeit der Verstorbenen als Gattin und Lebensgefährtin, als Mutter und Erzieherin schilderte und die Kinder ermahnte, im Sinne und Geiste der Verklärten zu leben und zu wirken, um würdig der verstorbenen Mutter dazustehen unter den Menschen. Briefkasten der Redactiorr. Herrn A K. in F.r Ihre gesch. Einsendung knüpft an einen Aufsatz an, zwischen dessen Erscheine,! schon eine zu große Zeit verstrichen ist. als daß wir bei allen unseren Lesern das rechte Verständnis; voraussetzen dürfen. Es wird sich jedoch Gelegenheit finden aus den Gegenstand in anderer Form zurück zu kommen. Herrn L W. in B: Nachdem der Autor selbst das Wort in der Sache ergriffen hatte, glauben wir tu Ihrem Sinne zu handeln, wenn wir die Angelegenheit bis auf Weiteres ruhen lassen. Ir l tt fiTfl e rr. Für den folgenden Thcil ist die Redaction nicht verantwortlich. Alfred Weill, Weingntsbesitzer, Rappolts weiter i. Elsaß. Sohn des Herrn Oberrabb. Weill daselbst, empfiehlt sein, Prima Weine & ^Svanntwcinc zu billigsten Preisen. (8265 Preiscourant nebst Proben auf Wunsch zu Diensten. Suche zum 1. Januar in meine Fleischerei u. Wurflfabrik, unter Aufsicht Sr. Ehrw. des Herrn Rabbiner Dr. S. Auerbach hier, einen Nur Unve.heirathete mit guten Zeugnissen wollen stch melden. (6333 M. Wagner, Halberstadt. Schloßpotel Bottmingen bei Basel (Schweiz). Spccielle Einrichtung für israelit Hochzeiten. 80 Fremdenzimmer. Speisesaal für 150 Personen Brillanter Park. Eise, bahnstaüon. Streng ritnelle Küche,_(5557 Lehnüng gesucht für ein Bankgeschäft, rattf geschlossen. Qfse'trn sub J. 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