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Der Israelit · 1896-11-19 · Heft 93 (19.11.1896) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
37 (1896)
Issue
Heft 93 (19.11.1896)
Date
1896-11-19
Page
– (sequence 19)
Language
German
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1787 mung getragen werden soll, vorerst sprechen aber Wichtigere Punkte mit. So wäre z. B. ein Krankentransport von Wertheim nach Gailingen, der großen Entfernung halber, nicht angenehm. — Dies dürfte wohl in den Vordergrund gedrängt werden, ebenso auch die Gegend. Wo wäre wohl eine solche zu beregtem Zwecke mehr geeignet, als der badische Schwarzwald, liegt ja dieser so ziemlich in der Mitte unseres Landes und kann bei dieser Frage umsomehr nicht unberücksichtigt bleiben, als die Gemeinde Diersburg in demselben einer Commission mit allen zu Gebote stehenden Mitteln entgegen kommen würde. Auch sind die Verhältnisse dort besonders günstig. Schon die romantische Lage des Dorfes inmitten eines Nadelwaldes. Der confessiouelle Friede dort ist musterhaft. — Auch sind freie Bauplätze, Material, ja sogar große Gebäulichkeiten z. Z. äußerst billig vorhanden. Suchen ja jedes Jahr viele Kranke den Ort zur Gesundung auf, und soll man sogar von staatlicher Seite darauf gekommen sein, hier eine Lungenheilanstalt zu errichten. Uebrigens nehmen wir an, daß bei dieser Frage eine allgemeine Versammlung der Mitglieder, resp. eine Deputation dieser entscheiden wird. Oesterr.- Ungar. Monarchie. Budapest, 13. Nov. In seiner Programmrede in Csaktornya beschäftigte Cultus- und Unterrichtsminister Dr. Wlassies sich mit den Fragen des seiner Leitung anvertrauten Ressorts, der Cultur- und Cultuspolitik, und sagte unter Anderem Folgendes: „Sie wissen, daß Se. Majestät auf meinen Vorschlag eine ganze Reihe von Verfügungen in Angelegenheit der Regelung der Einkünfte der römisch-griechischkatholischen Pfarrer getroffen haben .... So gerecht und billig es ist, daß die Gebühren dieser Geistlichen geregelt werden sollen, ebenso gerecht und billig ist es, daß auch bei den gesummten vaterländischen recipirten Confessionen den Seelsorgern eine anständige Existenz gesichert werde. In dieser Angelegenheit habe ich einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, der dafür sorgen soll, daß auch diese Gebühren bis an die Grenze der Billigkeit ergänzt werden sollen. Das Eine deute ich aber schon heute an, daß wir die Reform innerhalb zehn Jahren derart durchzuführen wünschen, daß jeder Seelsorger, der eine höhere theologische Lehranstalt absolvirt hat, innerhalb drei Jahren ein Einkommen von 600 fl. und innerhalb zehn Jahren ein solches von mindestens 800 fl. haben soll. Für hochwichtig halte ich auch die Frage der Priesterausbildung. Ich habe schon im Reichstage öfter den Standpunkt erörtert, welcher übrigens schon zum Theile in dem Gesetzentwurf des Baron Josef Eötvös zum Ausdruck gelangt war, daß wir jeder recipirten Religion Gelegenheit bieten müssen, daß ihre Geistlichen auch der höchsten Ausbildung, der an der Universität, theilhaftig werden können. Es muß aber aus das Niveau des theologischen Unterrichts gehoben werden. Ich bezweifle es nicht, daß es den Confessionen in erster Reihe am Herzen liegt, daß möglichst religiöse, aber auch zugleich möglichst gebildete Geistliche die Lehren ihrer Religion verkünden sollen." (e) Triest, 27. October. Gleich nach den jüdischen Feiertagen wurde hier mit der Einschreibung von Schülern in unsere Talmus - Thoraschule begonnen. War diese vortreffliche Anstalt bis jetzt fast ausschließlich von den Kindern armer Eltern besucht, so haben sich heuer auch viele Kinder aus wohlhabenden Familien einschreiben lassen. Deren Eltern kann es nur zum Lobe gereichen, daß sie sich durch ihre Reichthümer nicht davon abhalten lassen, ihren Nachkommen eine gründliche religiöse Erziehung zu geben. N rr |VTg e ri. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. Agenten gesucht für NW Feinste Qualität! Billiger wie jede Concurrenz! Jos. Marens, Burgsteinfurt t. W. Mazzothfabrik mit Dampfbetrieb unter RabbinatSaufsicht. Wieder- Verkäufer gegen höchste Prov. an allen Plätzen gesucht. (5072 113e in nur bewährten Qualitäten, s Gesellschafts- Straßen u. Brauttoiletten liefert zu Original-Fabrikpreisen 5eidenhaus 2B. Gsttlieb, §hrcmftfuvf a. M. Rituelle Mische Schlachtmesser in allen Großen empfiehlt unter Garantie die Messerfabrik von Heldt u. Wie«. Königsberg i. Preußen. Spezielle Preislisten gratis und franco. Verlangen Sie Preiscourant üb. prima "jbo Wnrstwaaren von Jos. Sondheimer, (Inhaber: ». Beyrenv), München, »um* orbftr.16. Telephon 1867. (3940 9für ein junges Mädchen ö aus guter Familie, daS im Häuslichen u. Wnthschaftlichen Bescheid weiß, wird passende Stellung gesucht. Nähere Auskunft errheilt gern Herr Rabbiner Dr. Tawrogi in Kreuznach. (5870

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