Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 37 (1896)
- Issue
- Heft 93 (19.11.1896)
- Date
- 1896-11-19
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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XXXVII. Jahrgang. MMr Seilage;u M 93 freg Jtamlit“. Literarische Ilm schau von Belehrendem und Interessantem, und wird von keinem Kenner ohne lebhafte Befriedigung aus der Hand gelegt werden. 'n.xv» mix Ta bv ncn: -n DTlISni n£ ""ms 'ine mix n;n *c -r n^n rra^n 'tmn “ieen pczb?p'j\ — D-ncyn^n mx n'n^i mx ie:d pyetr "i DITI nn;xi . =i£-n tx ix*i xy py nipx xpx-p p p— (Zu beziehen durch den Herausgeber: Berisch L a m, Krakau, Josephsgaffe 10. Der erste wesentliche Theil des vorliegenden Werkchens war bereits vor ca. 200 Jahren im Drucke erschienen, ist aber so vollständig vergriffen, daß seine Existenz vielen völlig unbekannt ist. Es enthält die bekannten räthselhaften Aussprüche von Rabba bar bar Chana im Talmud Traktat Baba bathra in einfacher, natürlicher Weise erläutert. Der Verfasser Rabbi Eljakim Götz. Rabbiner in Hildes- Heim, war der Sohn des Rabbiners von Posen Rabbi Maier Götz, uno schrieb dieses Werk im Jahre 5439 nach E. d. W. also vor ca. 218 Jabren. Eine interessante Beigabe hat das Merkchen noch erfahren durch bisher ungedruckte nm nrm des cm *£*d und seines Sohnes R. Schimeon Soser b"D, Rabbkner in Krakau. Ein Sohn des letzteren R. ey.3 hat dem Herausgeber diese Beigabe zur Verfügung gestellt, um den Werth der Schrift zu erhöhen und sie für den Herausgeber pccuniär einträglicher zu gestalten. Möge das Werkchen auch diesen Zweck erfüllen, wie seine Lektüre sicher jedem Freund der talmudischen Literatur eine große Freude bereiten wird. arrntt «- -)$H“!Ka 1,T^K ™ pirr niK “£= Verlag Elias Marder, Jaroslau (Galizien.) Das vorliegende Werkchen enthält einen halachischen und agadischen, tief durchdachten Vortrag von Rabbi Abraham Benjamin Kluger, den derselbe am 25. Todestage seines großen Vaters Rabbi Schelomo Kluger b'L7 am ersten Tammus zu rr-p -z gehalten hat. Der Herausgeber ist den Lesern des „Israelit" durch die an dieser Stelle besprochene Edition des wzbz v von Rabbi Jomtob Lippman Heller bekannt. Derselbe stellt auch eine Veröffentlichung aus dem reichen literarischen Nachlaß R. Schelomo Klugers in Aussicht, wenn das Erträgniß des vorliegenden Werkes ihn dazu in den Stand fetzt. Eine Verbreitung dieses Werkchens wäre deßhalb doppelt zu wünschen. Daffelbe bietet trotz seines bescheidenen Umfangs eine ungewöhnliche Fülle «nwavz ent? zvp'b bb-,z b:i: pz'p "IBD pyet? 'prr ptm nun wbw pbr rix n-y ttcq xmixi . b^n: &n“r,b 'ö c"pe mn (Zu beziehen durch den Verfasser: Rabbiner Gerson Stern in Maros-Ludas (Siebenbürgen.) Der erste Theil des uns nunmehr vollendet vorliegenden dreibändigen Werkes hat an dieser Stelle bereits die verdiente eingehende Würdigung und Anerkennung gesunden. Es ist ein alphabetisch geordnetes Sammelwerk des über die verschiedensten Gegenstände des praktischen jüdischen Lebens und der reichen, halachischen und agadischen Literatur des Talmud die Aussprüche und Glossen der großen Meister Israels aller Zeiten enthält. Die große Belesenheit und Routine des Verfaffers hat es verstanden aus dem Besten das Vortrefflichste auszusuchen, so daß das Ganze einer großen Schnur künstlich aneinander gereihten kostbaren Perlen gleicht, auf welchen der Blick des Kenners mit berechtigter Freude ruht. Der die einzelnen Prrlen verbindende Faden ist ein nicht geringeres Kunstwerk, als die durch ihn zusammen gehaltenen Steine. Zahlreiche Aprobationen der großen, zeitgenössischen Koryphäen der Thorakunde feiern in beredten Worten das vorzügliche Werk und das große Verzeichniß der Pränumeranten und Subscribenten legt rühmliches Zeugniß für das lebhafte Interesse ab, das weite Krerse dem Werk und seinem Verfasser entgegen bringen. Ein gleiches Sammelwerk über “ >r und speziell die jnme r>cn liegt druckfertig da. Sein Erscheinen hangt von dem Absatz des soeben erschienenen Werkes ab, dem schon deßhalb eine weite Verbreitung zu wünschen ist. Der vorliegende dritte Band kostet 2 Mark, das ganze Werk 7 Mark. Bei dem großen Umfang und der splendiden Ausstattung des ganzen Werks erscheint dieser Preis so mäßig, daß er sicher Niemanden abhalten wird, sich daffelbe anzuschaffen. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen. Deutschland. Berlin, 15. Nov. Der Hosprediger a. D. Stöcker, der erst vor wenigen Tagen wieder in der Rolle des zweiten Luther sich vor Oeffentlichkeit produzirt hat, ist recht vom Unglück bei allen Gerichtsverhandlungen verfolgt, in denen die Attestirung seiner Wahrheitsliebe