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Der Israelit · 1896-09-21 · Heft 76-77 (21.9.1896) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
37 (1896)
Issue
Heft 76-77 (21.9.1896)
Date
1896-09-21
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XXX Vit. Jahrgang. .E7« & 77. Der Zsraelit. Ein Uentrat-Urgan für das orthodoxe Tudenthum. Begründet von Dr. in mtaini. Montag, den 21. September 5656 (1896). Die nächste Nummer unseres Blattes, eine DoppeLnummer, erscheint Donnerstag den 1. Oetover. Da mit dem 1. Octobcr 1896 ein neues Quartal beginnt, so erlauben wir uns, die geehrten Abonnenten darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich bei der Post das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Versendung keine Unterbrechung erleide. In der Postzeitungsliste pro 1896 eingetragen unter Nr. 3523. Neu eintretende Abonnenten (Postabonnenten gegen Vorlage der Postquittung) erhalten unser Blatt.bis Ende September gratis. Leitender Artikel. Die sieben Gäste nnx nx-o pys py ntr« stisi ,ms’ nens pnx Mainz, 19. September. Unsere heutige Sukothbeilage führt den geehrten Lesern unseren Vater Abraham und sein Begegniß mit den Engeln im Bilde vor. Nach der Lehre des heiligen So- Har-Buches sind es sieben Gäste, prßtwx'% welche uns an den sieben Tagendes Hüttenfestes nach einander mit ihrem Besuche beehren: Abraham, Jizchak, Jakob, Moscheh, Aharon, Joseph und David. Für jeden dieser sieben Gäste soll an dem ihm bestimmten Tage Speise und Trank bereitet werden, welche einem Armen mitgetheilt werden sollen, den wir einladen, an unserer Festesfreude in der Festeshütte Theil zu nehmen. Das heilige Sohar-Buch belehrt uns darüber, wieso es gerade diese unsere großen Ahnen sind, deren Gegenwart wir uns gerade an diesem Feste vorstellen sollen. Unser Feststrauß besteht aus sieben einzelnen Pflanzen: einem Paradiesapfel, einem Palmenzweig, drei Myrthenzweigen und zwei Zweigen von Bachweiden. — Der Paradiesapfel, *nn py ne erinnert uns an unfern großen Lehrer Moscheh, von dem es heißt: -rn 'jnps nsupn mnt” /nmsyn nnm mss „Mit Herrlichkeit und Majestät krönst du ihn." Hat doch Gott eine Strahlenkrone um sein Haupt gewoben/' Der Palmzweig, enen n®3, erinnert uns an Aharon, von dem es heißt: .sinn Jim« n>n; „Der Gerechte wird wie die Dattelpalme blühen." — Die drei Mprthenzweige erinnern uns an die drei Stammväter c^iyn ms« 'j '«s ms« s\ro i^xs msy py?pyi unb die beiden Zweige der Bachweide an Joseph und David. ,py ^y m:c p spn mic p nr ’siyi n .nsnys ny;:xt syn) pstrn '"T isxj «n rhv “itrx nm Es ist eine sinnige Deutung, welche das heilige Sohar-Buch den sieben Pflanzen des Feststraubes hier gibt; es ist ein großes Gedenken, welches hierdurch unserem Feste eine ganz besondere Weihe verleiht und es gleichzeitig zur Pflicht macht, bei jeder Festmahlzeit einen Armen an den Tisch zu laden, ihn zu speisen und zu ehren, wie wenn er ein Stammvater, ein Prophet, ein Hoherpriester oder ein König wäre. So mögen wir denn an dem herannahenden Hüttenfeste unseres Vaters Abraham gedenken, wie er gastfreundlich war gegen alle Welt, wie er die Männer in die Hütte zu sich lud — "n hsib ,py.v. nrrj — die er für arme Wanderer hielt und die sich ihm als gottgesandte Engel offenbarten; und unseres Vaters Jizchak, der freudig bereit war, sein Lebern zu opfern auf dem Altäre Gottes; und unseres Vaters Jakob, der mit der größten Aufopferung und Anstrengung die zahlreichen Söhne erzog zu Dienern

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