Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 37 (1896)
- Issue
- Heft 55 (9.7.1896)
- Date
- 1896-07-09
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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1062 A. I. KofmMN. UrriassiillltzhittldlMs. Frankfurt a. JE Mvanhfuvf a- M, im Juli 1896. In meinem Verlag erschien soeben: rmtoam tb übersetzt und erläutert von Dv. Direktor der Realschule der Jsr. Religionsgesellschast zu Frankfurt a. M. 571 freiten, Groß-Oktav-Formt. Ureis vrochitt iu elegantem SalbfrauMudM. 7.50. o reich unser Büchermarkt an Übersetzungen und Erläuterungen des Pentateuchs und der Gebetbücher ist, so wenig gepflegt ist bisher ein anderer, nicht minder wichtiger Theil unserer Liturgie, die Haftoroth. Die herrlichen Prophetenworte, die an Sabbat- und Festtagen verlesen werden, gehen weiten Kreisen, mindestens dem Sinne nach, unverstanden am Ohre vorüber. Das wird allenthalben als schwerer Mißstand empfunden. In der glücklichsten, die weitgehendsten Ansprüche befriedigenden Weise ist dem nunmehr durch Htrschs Commentar zu den Haftoroth abgeholfen. Der Text der Haftoroth der Sabbat- und Festtage mit der danebenstehenden Uebersetzung ist von einem fortlaufenden Commentare in deutscher Sprache und Schrift begleitet. Eine erschöpfende Behandlung des Inhalts und der Bedeutung, des Zusammenhangs mit der Sidra bezw. mit dem Charakter des Tages im jüdischen Kalenderjahre, eröffnet die Erläuterung jeder einzelnen Haftora. Die Tiefe und Fülle der Gedanken verbreitet über zahlreiche Parthien des Prophetenwortes neues, ungeahntes Licht. Die unausgesetzten überraschenden Anknüpfungen der jüdischen Gegenwart und ihrer Aufgaben an die Geschichte der Vorzeit verleihen dem Commentare ein ganz besonderes Leben und eine eigenartige Qualität. Die Sprache ist nicht blos gewandt und leichtfaßlich in der Darstellung selbst des Tiefsten, sie ist vielfach geradezu poetisch und meisterhaft feinsinnig. Durch das Ganze aber weht der Hauch reinster Liebe und höchster Begeisterung für das Gotteswort und seine hingebungsvollste Erfüllung. Nicht blos jedem Rabbiner, jedem Lehrer, der sich mit dem Studium der Propheten beschäftigt, wird dieses Buch unentbehrlich sein — in keinem jüdischen Hause darf es künftighin fehlen, denn es ist ein unerschöpflicher Quell reichster Belehrung des Geistes und tiefster Befriedigung des Gemüthes. I A. «F. Hof mann 9 , | 118e) Verlagsbnchhandlung. | JL.I. cßofniaim, UerlWduWndlung. Frankfurt a. ü. In mattem Verlag erschren soeven: rmtoa-in tb übersetzt und erläutert von D». Direktor der Realschule der Jsr. Religionsgesellschaft zu Frankfurt a. M. 571 Kettev. Groß-Oktav-Mmt. Ureis vrochitt iu elegantem SalbfrauMudM. 7.50. Die herrlichen Prophetenworte, die an Sabbat- und Festtagen verlesen werden, gehen weiten Kreisen, mindestens dem Sinne nach, unverstanden am Ohre vorüber. Das wird allenthalben als schwerer Mißstand empfunden. In der glücklichsten, die weitgehendsten Ansprüche befriedigenden Weife ist dem nunmehr durch Htrschs Commentar zu den Haftoroth abgeholfen. Der Text der Haftoroth der Sabbat- und Festtage mit der danebenstehenden Uebersetzung ist von einem fortlaufenden Commentare in deutscher Sprache und Schrift begleitet. Eine erschöpfende Behandlung des Inhalts und der Bedeutung, des Zusammenhangs mit der Sidra bezw. mit dem Charakter des Tages im jüdischen Kalenderjahre, eröffnet die Erläuterung jeder einzelnen Haftora. Die Tiefe und Fülle der Gedanken verbreitet über zahlreiche Parthien des Prophetenwortes neues, ungeahntes Licht. Die unausgesetztett überraschenden Anknüpfungen der jüdischen Gegenwart und ihrer Aufgaben an die Geschichte der Vorzeit verleihen dem Commentare ein ganz besonderes Leben und eine eigenartige Qualität. Die Sprache ist nicht blos gewandt und leichtfaßlich in der Darstellung selbst des Tiefsten, sie ist vielfach geradezu poetisch und meisterhaft feinsinnig. Durch das Ganze aber weht der Hauch reinster Liebe und höchster Begeisterung für das Gotteswort und seine hingebungsvollste Erfüllung. Nicht blos jedem Rabbiner, jedem Lehrer, der sich mit dem Studium der Propheten beschäftigt, wird dieses Buch unentbehrlich sein — in keinem jüdischen Hause darf es künftighin fehlen, denn es ist ein unerschöpflicher Quell reichster Belehrung des Geistes und tiefster Befriedigung des Gemüthes. Verantwortliche Redaction: Oscar Lehmann in Mainz. — Expedition des „Israelit", Schottstraße^Nr. 2,;Mainz. Druck und Verlag der J oh. Wirth'schen Hofbuchdruckerei-Actien-Gesellschaft in Mainz.