Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 37 (1896)
- Issue
- Heft 50 (22.6.1896)
- Date
- 1896-06-22
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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959 Schorr zu einer Geldstrafe von fünfhundert Gulden. Als besonders mildernd ninnnt derselbe hierbei das Treiben der Privatkläger an, das die ineriminirten Artikel provozirt habe, wie dies auch durch die zum großen T steile bejahende Beantwortung des Wahrheitsbeweises seitensder Geschworenen anerkannt worden sei. Wien. Die erste geschäftliche Sitzung des neuen Wiener Gemeinderathes brachte einen Antrag des Lehrers Rauscher, im städtischen Stenographenburcau nm-Angehörige deutscher Nationalität anzusteüen. Budapest. Den Malern Em. Knopp und Mor. Karvalp wurden von der Juru der Kunstausstellung die höchsten Preise zuerkannt. Budapest Seine Majestät Kaiser-König Franz Fosef I. geruhte dieser Tage — anläßlich der großen ung. Milleninms- Feierlichkeiten in Budapest — mehrere Persönlichkeiten, die sich auf dem Gebiete der öffentlichen Angelegenheiten hervorragende Verdienste erworben haben, durch Verleihung von Orden und Titel anszuzeichnen. Unter diesen Ausgezeichneten begegnen wir auch einigen Juden, von welchen uns ein Name besonders zu intereifiren vermag, cs ist dies Sr. Ehrwürden Herr Leopold Lipschütz, Oberrabb'ncr zu Obanj-Szüntü und seit dem Hinscheiden unseres großen, unvergeßlichen Präses?"i 7’1 pnü’ p’“Hn, Präses der ungarländischen orthodoxen Eentral-Eanzlei, welcher den Franz Josef-Orden erhielt. Paris. (Der verstorbene Jules Simon.) Jules Simon's jüdische Abstammung ist wohl nicht authentisch bewiesen, doch haben solche Gerüchte oft einen Kern von Wahrheit in sich, sowohl Beaconssield als Guizot behaupteten, er sei ein Jude gewesen, möglicherweise, weil sie erfahren batten, daß er ursprünglich Schweitzer hieß. Uns ist die Möglichkeit seiner jüdischen Abstammung von weit geringerer Bedeutung als die Tbatsache, daß er einer jener wunderbaren Charaktere war, denen alle Menschen Brüder sind Er war ein Freund der Juden, was er mehr als cinnral bewies. Crmnieur war sein College und Adolphe Franck war sein lebenslänglicher Freund und Mitarbeiter au der Universität. In ihnen sa d er eine praktische Nechtfertigung seiner pbilosemitischen Grundsätze. E « i t i fl e n. Für tat folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich" TIt* tu pH *' 2 öor kui. liluu.» S aatsexa neu, s. mit Vater od. Vormund e. verm., r«l. erz. j. Dame i. Briefwechselzutreten V rm.vcrd. Off. «ud V. 1383 an Rudolf Moste, Nürnberg (3i8a Für's Ausland. Gesucht gegen hohen Lohn eine religiöse Köchin Off. sul) 2327 bes. d. Exp. d. Bl. Achtung! Airs die Annonce der vacanten Religionslkhrerstelle in Ober- Ramstadt habe ich Folgendes zu erwledern: Es ist nicht wahr, wie es in der Annonce heißt, daß ich die Lehrerprüfung bei Herrn Dr. Selver, Darmstadt, nicht annehmen konnte, sondern ich wollte in letzter Zeit von Herrn Dr. Selver überhaupt nicht geprüft sein, weil ich schon z. Z. nach hier als urmtf u. engagirt war. Zum Schluß bemerke, daß ich keinem von den H.rren Kollegen resp. Bewerb. rn rathe, die Stelle in Ober-Ramstadt anzunehmen. Der Grund ist der, weil die Gemeindemitglieder untereinander nicht den Frieden zu wahren wissen, der für eine einigermaßen erträgliche Stellung der Beamten erforderlich ist. Canto r M. Slodki, 3369) Pirmasens. tods rons T : T T : — rvtiübtf oder sonstige Personen in Deutschland, denen es schwer fällt, sich und ihre Familie 7022 zu ernähren, wird ein anständiger, lohnender Nebenverdienst durch Verkauf eines täglichen Consnmartikels nachgewiesen. Franco Offerten unter Nr. 1425 an die Expedition dieses Blattes. HLei der iSrael. Gemeinde & Randegg (Baden) ist die provisorische Stelle eines Re ligionblehrers und Vorsängers, Mlt welcher der Schächterdienst verbunden ist, baldigst zu besetzen. Der feste Gehalt beträgt 700 Mk , wozu freie Wohnung u. etwa 400 Mk. Nebengefälle kommen. 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