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Der Israelit · 1896-04-30 · Heft 34 (30.4.1896) · page 21

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Journal
Der Israelit
Volume
37 (1896)
Issue
Heft 34 (30.4.1896)
Date
1896-04-30
Page
– (sequence 21)
Language
German
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WWWUWDWWVMW -*<uv- 683 und Familienleben bekannt wurde, nicht einmal Geburts-, Todesjahr sind bestimmt angegeben; vermuthungsweise wird als Geburtsjahr 1340 und Todesjahr 1410 oder 1412 angenommen. Er lebte zuerst in Barcelona und zwar in glücklichen, günstigen Verhältnissen. Aber auch er sollte das bittere Geschick seiner unglücklichen Glaubensbrüder theilen; das Jahr 1391 mit seinen Blutscenen, die in Sevilla ihren Anfang nahmen, schlug ihm die herbste Wunde; bei einer blutigen Verfolgung der Juden in Barzelona fiel auch der einzige Sohn unseres Kreskus, der seiner Hochzeit mit einer edlen Jungfrau entgegensah. In einem Schreiben an die Gemeinde zu Avignon, in welchem er die schrecklichen Vorgänge beschreibt, erwähnt er auch in kurzen, aber ergreifenden Worten: „Viele heiligten den Alainen Gottes, starben den Märtyrertod, unter ihnen mein einziger Sohn, der Bräutigam war; ein fehlerfreies Lamm, D-on rw, habe ich ihn zum Opfer dargebracht, ich spreche: Gottes Wege sind gerecht und tröste mich mit seinem schönen Theile und seinem lieblichen Loose." Chasdai verließ von jener Zeit an Barcelona und manderte nach Arragonien aus. Hierher waren die Verfolgungen nicht gedrungen; denn man hatte sie mit schweren Geldopfern fern gehalten; dennoch sagte Chasdai in feinem Briese: „Unser Herz ist voll Furcht und unsere Augen sind zum Vater im Himmel gerichtet, bis er uns wieder seine Gnade schickt, unsere Schmerzen heilt und unsere Füße vor Wanken bewahrt." Ehasdai war einer der bedeutendsten Schüler des Rabbi Nissim Gerondi in Barcelona und ein treuer Genosse von Rabbi Jsaac ben Scheschet wyn. Mit diesen großen Zeitgenossen theilte er das Mißgeschick, auf falsche Anschuldigung hin längere Zeit im Kerker zu schmachten. Doch stellte sich ihre Unschuld klar heraus und sie wurden in Frecheit entlassen. (Resp. des rr?"2'-t 376.) Außer diesen beiden traurigen Erlebnissen hatte Chasdai noch das Mißgeschick, in dem berüchtigten Apostaten Paulus Burgensis, dem ehemaligen Rabbiner Salomo Levy aus Burgos einen Todfeind zu besitzen. Wie derselbe überhaupt einen Bekehrungseifer an den Tag legte, daß er es selbst dem Cardinal von Pampelona zu arg trieb nnd er ihm Schweigen gebot, so setzte Paulus alles daran, Chasdai Kretas als den schärfsten, geistreichsten Vertheidiger des Judenthums zu verderben und cr schmiedete gegen ihn Ränke, die jedoch nicht zum Ziele führten. (Schluß folgt.) M n; e i g e n. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. ^Lin Ostfriese, 19 I. (militär- '2' frei), welcher bi? jetzt im Biehgeschäst seines Va'.erS war, sucht in einem Samstags n. iSr. Feiertage gJchl. Viehg.sch. Stellung Es wi'd nur ans familiäre Behandl. und nicht auf Lohn gesehen. Näheres u. A. A 2304 o. d. Exp, d. Bl Sur nach Pfingsten suche für meine Bäckerei ein. kräf tigen Lehrjungen. (2315 B. Cberhardt, Böckenn. Mast buch (Unter sr.) 120 Speisehaus und FrkludeniienliM von Herrn. Leopold, Künigswinter (2366 hält sich bestens empfohlen. e*iir mein gemischtes Eisen- O geschäft suche ich per sofort einen Lehrling Samstags geschlossen. (2360?l« Marxhermer, Lau g e n - S ch w a l b a ch. Heinrichsberg JES B ADEN Helnricll8berÄ Pensionat u. höhere Töchterschule VON Hernnine Wolff. /xstn tüchtiges Mädchen wird für Küche und Haushalt bei hohem Lohn zu einem älteren Ehepaar sofort gesucht. Offerten unter ,J. H, 101 postlagernd KünzelSau (2246 Referenzen: Ihre Ehrw. Herren Rabb. Dr. Gronemann, Hannooer, Rabb. Dr. Kahn u. Rabb. Dr. Silberstein, Wiesbaden. Lerzlichst dankend zeige ich den Empfang der nachstehendst weiteren Gaben an. Es g'ngen ein: Gesammelt von Fabius Scharch in Köln 54, Emil Benjamin in Düsseldorf 3, durch Karl Brisch in Mülheim 7, W. Oppenheimer in Hannover 10, Advokat De. Rosenfe d in Wien 6.68, L. Hamburger m Frankfurt a. M. 10.10, Julius Kroner in Trachenberg (Schlesien) 3, Jsarel. Wohllhätigkeitsverein in Weßling bei Köln 6, Mcyer Lewy in BreSlau 3, Bernhard Meyersfeld in Braunschweig 60, (davon die Häls e nach dessen Bitte mit meiner Berechtigung für Hilfsbedürftige meiner eigenen Gemeinde); Sig. Salomon in Opladen 10, Jac. Herrmann in Euskirchen 3, S. Strauß in Herschbach 3, N. 9k. in F. 50, Lk. in W. 3, Israel. Armcn-Verein in Nürnberg 25, M. Lewy in Köln 14.01, G. Blumenthal in BreSlau 3, Rheinland-Loge in Köln 100, I. Willner in Düsseldorf 105, S. Rosenberg in Witten 5, K. Brisch in Mülheim 10.80, B. L. in Trier 3.05 M. Indem ich allen Gebern dcn herzlichsten Dank auöspreche, bitte ich um weitere Bnhülfe. Rückeroth (Nntrr-Westerw.), 7. April 1896. K. Kühler, evangel. Pfarier. Attestirt HI2D Göliseslyllmi! garantirt rein per Psd. Mk. 1,20 ab hier osserirt I Barz, Schivelbein. (2374 ^Lür e jungen Mann, iSrael., O 20 Jahre, wird Stelle ges. in Manufakturw.-od. Eonfek'.-Geschäft, wo er Samstag» n. Feiertage frei hat. Gehalt wird nicht beansprucht, dagegen Pension im Hause. Off. n. L. A. 2369 an die Exp. ds8. Blattes. (Linegä OVO fl änzl. neu überfchr. schörre ßvötje nnn “iSD in prima Per gam. billigst zu vcrkaufkn bei W. Grünevaum, Fulda. (2284

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