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Der Israelit · 1896-04-08 · Heft 27-28 (8.4.1896) · page 20

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Journal
Der Israelit
Volume
37 (1896)
Issue
Heft 27-28 (8.4.1896)
Date
1896-04-08
Page
– (sequence 20)
Language
German
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564 V^- Nnzeigen ^wi Für den folgenden Thril ist die Redaction nicht verantwortlich. «ür m. Drogen» u. Farden- O Geschäft suche ich unter günstigen Bedingungen einen Lehrling. (1848 Joseph Müller, Schmalkalden. /Ltesucht für Paris geg. guten Lohn eine tücht. Köchin, d. auch etwas Hausarbeit übernimmt. Muß streng orthodox sein. Gute Zeugnisse erforderlich. (86 c Off. unter H. 613 an I. Kaitffrnann, Buchhandlung in Frankfurt o. M. MnÜchlbav! I leicht. I b. .Trag. fnatürl.I sind die von mir erfundenen, gegen Erkältung u. Kopfrerßen schützenden Haartouren für Damen und Herren, selbige sind so leicht und na» türl. gearbeitet, daß das Tragen einer solchen kein menschliches Auge bemerkt. Preis v. M. 7.50 an. Paul Wielisch, Perückenmacher, Wiesbaden, Burgftr. 12. Luldsurnugsv«Iv«r, tzorzstgl.. unschädlich. 4Lsine tüchtige Köchin, aus streng religiösem Hause ff einen jungen Haushalt gesucht, die auch Hausarbeit mit übernimmt. Off. sud 1802 bef. d. Exp. dss. Bl. fluche für mein Herren - Confections-Gelchäft e. Lehr ling. Samst. u. Feiert, streng geschlossen. (1873 Adolf Holzmau«, Bad Homburg. Bäckerlehrling kann sofort eintreten bei: (90c Joseph Oppenheimer, Heldenbergen. Weinu. Sp?zereihandl. en gros Levy Bloch n. Cie. in St. Ludwig (Elsaß), Basel (Schweiz) sucht für ihr am Samstag urd Feiertage streng geschlossenes Geschäft einen Lehrling mit guter, Schuld. Bewerb, wollen sich an I. Schick, Thei-haber des Gescy. in St. Ludwig, wenden. (1861 Wr*e Bannover «h7- Pensionat und höhere Töchterschule. Gründliche wiffenfchaftliche und häusliche Ausbildung. Beste Referenzen. Prospekte durch die Vorsteherin (6733 Fräulein Jenny Lehmann. Mira-■ ■■= ir-ia-i« .—— sJSS Wertste Glaubensgenossen. „Bei dir findet Erbarnien die Waise!" Die ergebenst Unlerzftchneten rrlauben sich, da8 Augenmerk der Leser dieser Blätter auf einen im Schoße hiesiger Gemeinde eingetretenen schweren Unglücksfall zu lenken: Herr Moses Reicher au8 Galizien ist, nachdem er einige Jahre in Eschau, Bayern, gewohnt, vor ca. 12 Jahren hierher verzogen. Seine Familie, aus Frau und 6 Kindern bestehend, konnte er als Spengler unmöglich selbstständig ernähre , und war derselbe folglich auf die Unterstützung hiesiger Gemeinde angewiesen, umsomehr, als er leider e neu erwachsenen, geisteskranken Sohn und eine verkrüppelte Tochter besaß, welche selbstverständlich niemals selbstständig erwerbsfähig werden könnten; ein im vorigen Jahre aus der Schule entlassener Junge erlernt im nahen Windecken Ne Spenglerei; die zwei jüngsten Kinder sind noch schulpflichtig. Um nun dos Maß des Schicksals zu füllen, erlitt Reicher vor 2 Jahren einen Schlagarfall der sich vor ca 3 Wochen wiederholte und den sofortigen Tod herbeiführte. Wenn nun die Kinder ihre ganze Hoffnung auf die Mutter setzten, so sollte nach dem unerforschlichen Rathschluffe Gottes auch diese zu Schanden werben, indem dieselben nach kaum!4 Tagen an einem Lungenleiden, ihrem Manne in's Grab folgen mußte. Trost- und rarhloS, ohne jegliche Mittel, stehen die Verwaisten trauernd in unserer Mitte, laut um Hilfe flehend. Wollen wir daher die bedauenswerthen Kinder nicht dem Elende und der äußersten Noth prreisgeben, so müssen wir uns in d'eser verzweifelten Lage an unsere edeldrnkenden Glaubensbrüder wenden, um sie um Hilfe für die unglücklichen Hinterbliebenen anfzurufen. Wir richten daher an alle mitfühlende Glaubensgenossen die ergebene Bitte, uns zu dem guten Werke, wozu unsere Kräfte allein nicht auSreichen, durch eine gütige Beisteuer, geneigtest verhelfen zu wollen. Heldenbergen, 18. März 1896. Der Lehrer der isr. Gemeinde: L. Wertheimer; der Vorstand der isr. Gemeinde u. in dessen Namen: S. Schaymann Vorstehender Aufruf enthält über die Hinterbliebenen der verstorbcnen Reicher'schen Eheleute, die vollste Wahrheit und empfiehlt denselben der Unter fertigte, welcher fast volle 32 Jahre, die katholische Pfarrei Heldenbergen paflorirt und im Armenwescn, wie auf dem Gebiete der Nächstenliebe, sich stets Ihätig erwies und dadurch die Leidcn und Schicksale aller Bewohner, ohne Unterschied des Glaubens kennen zu lernen, die reichlichste Gelegenheit fand, dem Mitleid aller L ser des Aufrufs aufs Innigste und Dringendste Heldenbergen, 18. März 1896. Geistlicher Rath: Brentano, Dekan und Pfarrer zu Heidenbergen rc. Auch die Expedition d. Bl. ist gerne bereit Gaben unter Nr. 1740 in 'Empfang zu nehmen und weiter zu befördern. C Ul o d nllich. träft. Junge kann in ein. an b"*i geschloffenen Metzgerei sofort als Lehrling eintreten. Off. unt. N. M. 1858 a. d. Exp. dieses Blattes. Aür mein Holzgeschäft in der ö Provinz Hannover suche ich einen Lehrling" Israelit, mit schöner Handschrift nnd guter Schulbildung bei freier Station und Wohnnng per l. Mai, resp. später. Bewerber belieben ihre Offerten u. 1900 an die Exp. dss. Bl. kinzusenden. Oil einer kl. Familie in Zu-ich <0 wird ein durchaus tüchtiges jüd. Mädchen für Hans lind Küche gebucht. Lohn nach Uebereln kunst. Off, unter .J. L. Z. 1960 an die Exped. d. Bl. erbeten. E rn or das deutliches Mädchen, pers-cc kochen kann u. ans Verlangen auch Hausarbeit mit versehen muß, wird für 15. April gesucht von Frau L. Sonneborn, Marburg a. Lahn. (1963) Für mein (1965 KWumrengeMt en gros u. detail jfuche per sofort oder später einen Lehrling aus guter Familie. Kost u. Logis im Hause. S. Ledermann, Meiningen. fluche sofort einen Lehrling nicht unter 17 Jahren von ordentlichen Eltern, sowie einen jüngeren Mann, der selbstständig Ein- und Verkauf versteht, gegen hohes Gehalt. ' (1966 I. Jansen, Zuchtviehhandlg., Geseke, Wests. /Lin religiöses jüdisches Mädchen, das sich jeder j Hausarbeit willig unterzieht, ft kann sich im Kochen gut ausf bilden. Offerten mit Lohniansprücken baldigst unt. A. Zk.H C. an die Expedition derH „Laubhütte" in Regens-Z bnrg. (1983«

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