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Der Israelit · 1896-02-06 · Heft 11 (6.2.1896) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
37 (1896)
Issue
Heft 11 (6.2.1896)
Date
1896-02-06
Page
– (sequence 18)
Language
German
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MWWWW 232 Aus Oberschlefien. Am 19. Januar fand in Kattowitz eine Versammlung des Oberschl. Rabbinerverbandes statt. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte der Vorsitzende, Rabbiner Dr. Cohn, des Heimganges des Herrn Dr. Wiener-Oppeln, zu deren Ehrung die Versammlung sich von ihren Sitzen erbebt. Nach Begrüßung des in den Verband neu eingetretenen Rabbiners Dr. K a a tz-Zabrze und mehreren geschäftlichen Mittheilungen berichtet Dr. Cohn über die Ausführung der Beschlüsse der letzten Verbandsversammlung. Der Vorstand habe eingehende Berathungen darüber gepflogen, wie die auf das wichtige Werk der Jugenderziehung und des Unterrichts sich beziehenden Beschlüsse verwirklicht werden könnten. An das mitgetheüte Ergebniß dieser Vorberathung schloß sich eine weitere lebhafte Debatte, in welchen die einzelnen in Betracht kommenden Punkte einer eingehenden Erörterung unterzogen wurden. Zur weiteren Fortführung und Abschließung der Angelegenheiten wurde eine Commission gewählt, in welche außer dem Verbandsvorstand die Herren Rabbiner Dr. K op f sie in-Beuthen und Dr. Löwenthal Tarnowitz berufen wurden. Dr. Cohn theilt ferner mit, daß aus den beim Allgemeinen Deutschen Rabbinerverbande eingebrachten Antrag „an zuständiger Stelle in geeigneter Weise dahin zu wirken, daß der jüdische Religionsunterricht in den höheren Lehranstalten einen obligatorischen Charakter erhalte", eine weitere Mittheilung nicht eingegangen sei. — Weitere Punkte der Tagesordnung bezogen sich zumeist auf interne Verhältnisse der deutschen Rabbinerverbände. Es fand ferner ein lebhafter, anregender Gedankenaustausch statt über verschiedene das religiöse Leben in Gemeinde und Haus berührende Angelegenheiten. Die nächste während des Sommers stallfindende Versammlung soll in Tarnowitz abgehalten werden. Ll^ch empfehle hiermit meine von mir hergestelllen "itCO Seifen \3 und zwar: per Kilo Küchenseife, weiß oder gelb 0.50, Waschseife 0.50, Gelbe Schmierseife 0.50, Weiße Bleichschmierseife o.so, Marrbelseife 1.50, Flüs sige Seife per Liter 1.—, Ptttzprrlver, offen per Kilo 0.80, Pntzpasta in Töpfen von 50 Pfg. bifc 2 Mark. Obige Preise für Bahnsendungen. Posteollis je 5 Pfg. theuerer; sortirte Postcollis franco für 4 Mk. gegen vorherige Einsendung. Versand nach sämmtlichen Staaten de8 Weltpostvereins, Geldsorten und Marken aller Länder werden in Zahlung genommen. Mitte Januar beginnt die Fabrikation für Petzach und der Versandt ab 1. Februar und muß ich um rechtzeitige Bestellungen für sämmtliche Seifen für Peßach bitten; ich bin genölhigt für die Peßach-Seifen ein Aufschlag von 20 Pfg. einlreten zu lassen. Sortirte Postcollis Mk. 4.50. Referenzen: Die Herren Rabbiner Dr. Hildesheimer-Berlin, Dr.Ehrmann-Baden, Dr. Löwenftetn-Moßbach, Dr. Cohn- Basel, Dr. Cahn-Fulda. Bei gefl. Aufträgen wollen Sie Ort, Name und Station recht deutlich schreiben. Für Wiederverkäufer Rabatt nach Größe des Auftrags. 408) Hugo Gnggenheim, Gailin gen. Mrrzeigen. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. isr. Gemeinde Bobenhausen in Ober-Hessen sucht für sofortigen Eintritt e. Religionslehrer, Chasan (Schoch, muß er nicht feti:), bei einem Geh. von 650—700 Mk, freier Wohnung, frei Holz und auch etwas Nebenverdienst. Reflect. wollen sich an den Unterzeichn, wenden. Reisespesen werden nur dem Engagirten vergütet. (637 Jüngere Bewerber, und solche, welche seminaristisch ausgebild., erhalten den Vorzug. Der Vorstand der isr. Gemeinde: Hermann. Aür mein Manufactur- und ü Colonialwaarengeschäftsuche ich pr. April od. Mai d. I. einen Lehrling mit guter Schulbildung. Kost und Logis im Hause. Samstags und Feiertage bleibt mein Geschäft geschlossen. M. Steinberg Wwe«, Fredeburg, Westfalen. (106a SS -öS Mi TT* Hannover "IST* Pensionat und höhere Töchterschule. 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