Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 37 (1896)
- Issue
- Heft 5 (16.1.1896)
- Date
- 1896-01-16
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
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116 schied des religiösen Bekenntnisses, hinterlaffen. Sie war eine wahrhafte np-ni niw, die sich nur dann glücklich fühlte, denn sie ivn n^nw ausüben könnte. Ihre Kinder erzog sie zu echten und wahren onin', die wohl ihres edlen Vorbildes beraubt sind, denen sie aber dort oben, wo sie reichen Lohn für ihr gottgesegnetes Wirken auf Erden empfangen wird, ein guter Fürsprech sein wird. n"3!Mn Aus Bade«. Großh. Oberrath der Israeliten hat für sämmtliche Gemeinden des Landes eine religiöse Feier für Samstag, den 18. d. M., als den Gedächtnißtag des 25jährigen Bestehens des deutschen Reichs, angeordnet. Das besonders hierzu verfaßte Gebet soll im Anschluß an das Gebet für Kaiser und Großherzog oder an eine die Bedeutung des Tages würdigende Predigt vorgetragen werden. Dasselbe lautet: „Allgüttger Gott und Vater! Aus der Tiefe unseres Herzens steigt der freudige Dank zu Dir empor für die Gnade, die Du heute vor 25 Jahren durch die Wtederaufrichtung des deutschen Reichs und die Erneuerung der Kaiserwürde unserm Volk hast zu Theil werden lassen. In unserm Geiste lebt jene große Zeit wieder auf, da Du die Opferwilligkeit des deutschen Volkes mit Deinem Segen kröntest, jener erhebende Moment, da unser geliebter Großherzog dem deutschen Kaiser die erste Huldigung darbrachte. „Großes hat der Herr an uns gethan, deß sind wir froh", so jubelten wir damals zu Dir empor und so sprechen wir auch am heutigen Gedenktage mit besonderer Innigkeit. Allgütiger Vater! Du bist unsere Zuflucht für und für. Dein Reich ist aller Ewigkeiten Reich. Deinen Beistand erflehen wir für die Zukunft unseres Vaterlandes. Laß den vor einem Vterteljahrhundert aufgerichteten Bau in Herrlichkeit feststehen für alle Zeit und das deutsche Reich erblühen in Eintracht und Frieden. Laß Fürsten und Völker miteinander wetteifern in segensvoller Arbeit zum Schutze, zur Ehre, zur Größe des Vaterlandes. Gieb, allmächtiger Gott, daß allenthalben im deutschen Reiche „Liebe und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen". Segne die gesammte Menschheit, einige sie in Deinem Dienste und laß Dein gnadenreiches Walten offenbar werden in aller Welt. Unsere Augen sind auf Dich gerichtet. Wir harren auf Dich. Mögen Wohlgefallen die Worte unseres Mundes und die Gedanken unseres Herzens, Dir, Ewiger, unser Hort und unser Erlöser. Amen". B. Briefkasten der Redaetio«. Herr H. Sch., Lohudorf: Das Gesetz gestattet „Schüler" d. find Knaben oder Mädchen, welche die Volksschule besuchen, zur Zeit des Gottesdienstes vom Schulbesuch zu dispensiren, wenn die Eltern darum einkommen und den Schaden, der durch dieses Versäumniß entsteht, zu tragen sich bereit erklären. en . . in Frankfurt a. M: Nicht geeignet. Briefkasten der Expedition. M. D. in K.: M. G. in Straßburg: Beträge dankend empfangen. ■*r ä u i c t ö c n. -W« Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. Einheirath. Ein gebildeter Kaufmann, 28 Jahre alt, geschäflstüchtig, der seit einer Reihe von Jahren in einem süddeutschen Bankhause in leitender Stellung thätig ist, sucht in ein rentables Geschäft, gleichviel welcher Branche einzuheirathen. Vermittler verbeten. Off. mit genauer Angabe der näheren Verhältnisse u. B. D. 6131 an Rudolf Moste in Frankfurt a. M. erbeten. (33 a Meegen Krankheit m. früheren j. Mädchens suche per sofort für m.kl. relig. Haushalt eine geb. Stütze, die i. Häusl., Küche, Handarbeiten u. Maschinennähen erfahren sein muß.? Off. mit Zeugn. erbeten an M. Löw ensteirr, W u n 8 t o r s. (295 Knabm-Pellsionat Direct. Berger Mainz. Das Institut ermöglicht seinen Pensionären, die hiesige höhere Schulen besuchen sollen, durch gewisseuhaste Leitung in der Freizeit und sorgfältige Ueberwachung der Schularbeiten ein regelmäßiges Aufsteigen in die höheren Klassen und Erreichung der Berechtigung zum Einjährig - Freiwilligendienst, ohne ein Examen ablegen zu müssen. Gründliche Vorbereitung für alle Gymnasial- und Realschulklassen, zur Prüfung für den Einjährig-Freiwilligendienst, sowie für den kaufmännischen Beruf durch rasch fördernden, den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen genau angepaßten Einzel-Unterricht. — Feine Erziehung; beste Referenzen. Für Ausländer beste Gelegenheit zur raschen Erlernung der deutschen Sprache. ss Prospekte auf Wunsch gratis und franco, ss Gteüerr-Nachweis-Bereiu jüd. Kansteute, Breslau. Chefs u. 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