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Der Israelit · 1895-05-23 · Heft 41 (23.5.1895) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
36 (1895)
Issue
Heft 41 (23.5.1895)
Date
1895-05-23
Page
– (sequence 12)
Language
German
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''! , -1 fJWi&Z * -7s Sprechfaul. (Für alle unter dieser Rubrik erscheinenden Artikel übernimmt die Redaction dem Leserkreise gegenüber keine andere als die preßgesetzliche Verantwortung.) Sehr geehrter Herr R.dacteur! In Ihrer glschätzten Zeitschrift fand ich vor Kurzem die erfreuliche Nachricht, daß sich die Vertreter der Darmstädter Landgemeinden für die Wahl eines orthodoxen Rabbiners entschloffeu hätten. Sie erwähne» jedoch mit keinem Wort, wie der Hergang der Wahl erfolgen wird. In dieser difficilen Sache ist es doch von der allergrößten Wichtigkeit, daß die Wahl von einem möglichst großen Kreise vollzogen wird, d. h. eine dinkte und allgemeine ist. Nicht die Gemeindevorstände sollten wählen, sondern jedes einzelne Gemeindemttglied möge feine Ansicht geltend machen. Den besten Beweis für die Nothwendigkeit dieser Maßregel finden Sie bei den jüngst stattgehabten Wahlen im Kreise Ansbach, woselbst gegen die gewichtigen Stimmen einiger Vorstände die Wahl einen so glücklichen Ausgang genommen hat. Die Wahl des Rabbiners ist doch auch wahrlich wichtig genug, so daß jeder Einzelne das größte Interesse daran hat, sich persönlich daran zu betheiligen und namentlich Inder hessischen Provinz, woselbst die Wahl der Vorstände zuweilen eine sehr einseitige ist, d. h. nicht direkt von der Gemeinde geschieht. Briefkasten der Nedaction. Herr N. in H. — Wir haben die Quittung über den Aerger wegen der Aufsätze deS „JSraelit," welche Herr Dr. S. in sehr munificenter Weife versendet, bereits von anderer S ite erhalten. — Außer der Aufmerksamkeit, mit welcher Herr Dr. S. den „Israelit" lieft, haben wir nichts Neues daraus erfahren. Da er nur eine einzige frühere Angabe des „Israelit" betr. eines Schachet als uncorrekt bezeichnet, so hat er die Richtigkeit, der ihn und sein Pamphlet betr. Angaben stillschweigend anerkannt. — Mit dieser f’"i nsiin begnügen wir uns vollständig und nehmen die bekam ten Redefloskeln von aus dem Zusammenhang gewissen Sätzen u. dgl. gern mit in den Kauf. Bad Harzburg. ”120 Reftaur. Pensionshaus. Villa Coucordia, Bergstr. a. Walde. Unter Aussicht Sr. Ehrwürden d. Herrn Rabb. Dr. Auerbach, Halberstadl. Eleg. Zimmereinrichtung. Neue Betten. Luftiger Speisesaal. Vorzügl. Verpflegung. Jeden Sonnabend Gottesdienst. Max Hecht. Anzeigen. Für dm folgenden Theil ist die Nedaction nicht verantwortlich. BMg, verfangen Sie üen viWacfrnöchst prämiirte, Nordseebad Norderney, ira jZotol JTäfttft -itw Moiiumeiitalneiibaii, Haus I. Ranges. 70 Front-Ammer unü Salon mit Aussicht auf's Mrer. Sehr mäßige Pensionspreise. — Hvielommbus zu jedem Dampfer. — Anfragen werden sofort beantwortet. Referenz: Sr. Ehrwürden Herr Landrobb. Dr. Löb in Emden. Telegramm Adresse: FalkNorderuey 2805) empfiehlt ergebenst der Besitzer: ___H. Holtmann. Zur gefl. Mtung für Wische KadeMe. Wahrend der Sommersaison liegt der „Israelis" in den Lesehallen fast särnmtlicher deutschen Badeorte auf. Mainz, 21. Mai 1895. Expedition deS JSraelit. MtMtMiHtiiM Friedrichroda i Thüringen. Eröffnung meines streng 881 et 15. Mai cr. Billigste Pension, herrlichste Aussicht, Synagoge im Hause. (92b Besitzer: I Roseuthal, früher in Erfurt, jetzt Cassel, Mauerstraße 20. 1ÜD Zum Abhatten von Hochzeiten empfiehlt sich bestens M. Wolf, Schmittstraße 66, Bingen a. Rh. (2780 8ür mein an Sonn- und Feiertagen streng geschlossenes Engrosgeschäft suche für Comptoir und Lager unter günstigen Bedingungen einen Lehrling zu Eintritt per sofort oder später. (2806 Benjamin E. van Cleef, Emden. Luftkurort Ballenstedt a. H. Empfehle für Sommerfremde m. streng koschere Küche. Ferner f. Knaben, w. das hiesige Institut besuchen wollen, gute und krästige Pension, sowie Nachhilfe in allen Fächern bei mäßigen Preisen. Auch finden Schüler während der Ferien liebevolle Aufnahme. Referenzen Sr. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. Auerbach, Rabb. Nobel, Halberstadt. (2823 M. KowalSki. Cantor. Große Israel. Bäckerei feil in einer siidd. Groß- Stadt. Näheres' durch IS. Rosenbaum, Bergweg 24, Frankfurt a. M. (90b (Ein isr. Mädchen, das durchaus tüchtig im Haushalt ist, die Küche gut versteht, große. Liebe zu Kindern besitzt,zum; baldigen Eintritt gesucht. Zeng?s, uisse nebst Preisang. deS Gehaltes erwünscht. Qff. unt. Nr. 2784 besörd. d. Exp. die Bl.:

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