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Der Israelit · 1895-05-09 · Heft 37 (9.5.1895) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
36 (1895)
Issue
Heft 37 (9.5.1895)
Date
1895-05-09
Page
– (sequence 13)
Language
German
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?u thun bleibt, geht aus der Thatsache hervor, daß auf 686,886 des Lesens und Schreibens kundige Bewohner 4,719,363 Analphabeten entfallen und zwar stellt sich das Verhältnis der ersten zu den letzteren für das männliche Geschlecht auf 23, für das weibliche aber nur auf 7 pCt. England. London, 26. April. Am letzten Mittwoch Abend fand die hundertjährige Jubelfeier eine unserer wohlthätigsten Institutionen, des Jews Hospital und Orphan Asylum in dem Königssaal von Holtaw Restaurant statt. Die schöne Halle war von einer illustren Gesellschaft dicht gefüllt, 320 Gäste saßen an 9 Tafeln, von der die eine, die Prästdententafel zugleich für die Ehrengäste war. Unter den Gästen heben wir hervor, den Ob?rrabbiner Adler, G. Faudel Philipps den High-Sheriff der Londoner Grafschaft, das Parlementsmitglted B. L. Cohen und den Oberstlieuteuant Cewan. Die Anwesenheit der Damen gab dem Feste noch einen besonderen Glanz. Während des Essens spielte eine Militärkap lle und wurden glänzende Reden gehalten, die wir leider nicht wtedergeben können. Aber aus der Rede des Vorsitzenden Herr Faudel Philipps soll ein Punkt hervorgehoben werden. Er sagte mit 20.000 L (400.000 Mk.) sei seinerzeit das Institut gegründet worden und die gleiche Summe fordere er jetzt für Erweiterungspläne. Es wurde um Zeichnungen gesammelt und nicht weniger als L 18.350 (367.000 Mk.) sind in dieser einen Versammlung zusammengebracht worden. Wahrlich ein rühmliches Zeichen für den Wohlthätigkettsstnn unserer englischen Brüder. Wie klein erscheinen daneben die Summen, die die deutschen Juden für gleiche Zwecke sammeln. Briefkasten der Redaction. Die Aufsätze „die Abschaffung des zweite» Feiertags vor der badische« Synode", haben uns eine Menge zustimmender Einsendungen aus unserem Leserkreise gebracht. Soweit dieselben eine Antwort erfordern, möge sie an dieser Stelle erfolgen. K. W. Amitai a»S Ungarn. ES wird S e gewiß interessiren, daß Ihre treffliche Erklärung des ’JDD n#D \JD 'Dl HDn durch die Stelle pio# lBTlDrU N* 1? 7127 bereits von N’UDNp, yuD '“) gegeben wurde und in der nölpn seines mPID ’7lU 'D veröffentlicht ist. Herr Rabbiner Dr. B. in S. u. a. — ES ist in dem Aufsatz ja nirgends gesagt, daß die Auszeichnung des 2. Peßach-, Schabouth. und Sukkoth-TageS durch “)Diyn HTSp, als Di* rniD und durch rDNWn rn nno# irgendwie identisch der Institution der ’j# D"V sei. Hätte dieS der Verf. geglaubt, so hätte er nicht vorausschicken können, daß sich das Alter der <»inr chtung deS *j# D"l* nicht mit Sicherheit bestimmen lassen. Denn dann wäre der ’J# D"1* so alt wie der fiitfUl D"i*. ES wurde lediglich behauptet, daß durch die erwähnten Momente diese Tage schon ürsprünglich einen besonderen festlichen Charakter hatten; und das ist doch zweiffelloS der Fall. — Daß der zweite Tag Knn #N“l nichts mit dem U# D"’ gemein hat, braucht wohl nicht erst gesagt zu werden. — Es schien nur geboten auf diese Umstände kurz zu verweisen, gegenüber der Unterstellung, jeder zweite Feiertag widerspreche förmlich dem göttlichen Willen. Bad Harzbarg. TD Reftaur Peusionshaus. Billa Coucordia, Bergstr. a. Walde. Unter Aufsicht Sr. Ehrwürden d. Herrn Rabb. Dr. Auerbach, Halberstadt. Eleg. Zimmereinrichtung. Neue Betten. Luftiger Speisesaal. Bsrzügl. Verpflegung. Jeden Sonnabend Gottesdienst. Hax Hecht. ur Mnzetgerr. Für den folgenden Thcil ist die Rcdactton nicht verantwortlich. Krille» $ Klnre-nez. sowie alle opt. Artikel versendet zu billigen Preisen (2527 I. Strauß, Cultusbeamter, Rathenow a. H. tf^aufm. der Eisenbranche, Ende der Zwanziger, mehrere Jahre im Auslande gewesen, wünscht sich mit einer soliden Dame, die ca. 6000 Mark Vermögen besitzt, zu verheirathen. Würde auch eventuell in eine andere Branche einheirathen. Off. sub J. E. 3005 an Rnd Moffe, Berlin 8. W. (206a Buchhalter 21 I., w. auch i. Verkauf thätig s. kann, sucht Stellung i. Manufacturg. Off. unter Nr. 2517 an die Aped. d. Blattes erbeten. in jungeS, streng religiöses Mädchen, die den Haushalt, wie auch die Küche selbstst. zu führen versteht, wünscht zum 1. Juli oder später familiäre Stellung, alS Stütze der Hausfrau oder als Köchin, auch geneigt einzelnen Herrn Haushaltzuführen. Offert, unter 6. R. postlagernd 500Halberstadt a. Harz zu richten. (2543 a-np am# Ein von orlhod. Rabb. gut empfohlener fDI Dm# für ein Hotel während der Badesaison bei gutem Einkommen gesucht. Frco.-Off. unt. X 8. 358 an die Annonc-Erped. von Leo Frank in Köln erb. Q2i /Lin alleinstehender vermögender rüstiger" Wittwer von 60 Jahren, sucht eine ältere brave religiöse Person, auch Wittwe, zur Führung s. kl. Haushalt, spätere Verehlichung mit etwas Vermögen nicht auSgeschloffen. Gefl. Off. unter Nr. 2529 an die Exp. d. Bl. Luche ein ordentl. Mädchen, daS sowohl in meinem Manufact.» u. Colon.-Waaren- Geschaft, als im Haushalt thätig sein muß. (2525 I. Kngelman«, Herbstein in Oberheffer. Als AsustzSltrrl« sucht ein gebildetes, alleinst. Mädchen, daS gestützt auf jahrelange, beste Zeugnisse, ebenso tüchtig in Küche wie Haushalt, dauerndes Engagement bet vollständ. Familienanschluß in guter Familie. Gefl. Off. unt. Nr. 2524 bef. d. Exp.

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