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Der Israelit · 1895-04-25 · Heft 33 (25.4.1895) · page 22

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Journal
Der Israelit
Volume
36 (1895)
Issue
Heft 33 (25.4.1895)
Date
1895-04-25
Page
– (sequence 22)
Language
German
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640 keiner der Käufer hat auch nur die geringste Garantie dagegen, daß er nickt Fleisch erhält, dem der -iid’n nwi T3 anhaftet, Niemand ist sicher über das Aller des Fleisches und alles dasjenige worüber doch zweifellose Klarheit herschen müßte, wenn man ohne Bedenken das Fleisch als nvo genießen sollte. Es haben allerdings einzelne von unseren Leuten den Rabbiner um Abstellung dieser Schäden ersucht. Aber da kamen sie schön an. Das war dann eine russisch-polnische Frechheit'. Der Herr Rabbiner hält es für grobe Anmaßung das nnzo der seiner Aufsicht unterstellten Metzgereien auch nur irgendwie in Zweifel zu ziehen. Ich weiß nun nicht, wie weit sich der Rabbiner persönlich um das nntto der Metzgereien kümmert, wie oft er sie besucht, wie sorgfältig er sie selbst überwacht oder überwachen läßt. Aber angenommen, er überzeuge sich jeden Tag persönlich davon, so möchte ich meinen Kops dagegen einsetzen, daß er selber keinen Hochschein von dem hat, was er angeblich controlliren soll. Wenn der Rabbiner von Zürich selber versteht, ob ein Hinterviertel richtig geporscht ist oder nicht, so will ich alles bisher gesagte reuig zurücknehmen. Die Frage, ob, wenn er das alles auch verstünde, was er Kraft seines Amtes beaufsichtigen sollte, ob er dann selber die hiefür erforderliche Vertrauenswürdigkeit besitzt, braucht somit jetzt gar nicht gestellt zu werden. Der Rabbiner von Zürich entstammt einer Schule, deren erster Lehrer in seinen Schriften die Göttlichkeit der Thora geleugnet hat. Warum sollte man von den Schülern höhere Anforderungen stellend Ihn trifft sicher keine Schuld. Und wenn den religiösen Anschauungen der Züricher Gemeinde ein solcher Rabbiner entspricht und sie ihn deßhalb gewählt haben, so geht das zunächst nur sie an, und sie mögen das für sich allein verantworten. Aber, daß meine russischen Brüder und Schwestern sich bei solchen Zuständen beruhigen, daß in niD’t* m: unter ihnen das Geschlecht heranwächst, daß es durch n^'pO '-hd'n sich nährt und das alles um des armseligen Stückchen Brods willen, das ist eS, was einem das Herz brechen könnte, das ist eS, was mir die Feder in die Hand drückt, weil zu diesem Jammer schweigen, ihn sanktioniren hieße, rwoina np'nr Und wenn es wirklich eine Grobheit ist, die Dinge bet ihrem rechten Namen zu nennen, so will ich doch lieber für einen Grobian als für einen Heuchler gelten. mr Anzeigen. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. Jacob B. Brandeis, Größtes Spezialgeschäft in Machsorim, Sidnrim mit und ohne Uebersetzung vom einfachsten bis zum elegantesten Einbande, Taleffim, Gold- und Silbertreffeu, Tefilin. MesusoS, Schaufäden, Chaledeckchen in Wolle oder Seide. Zur Messe in Leipzig', »rühl 60 (31n vom 21. April öis 10. Mai. Religionslehrers und musikalisch gebildeten Vorbeters und NDp bjft, der auch die Leitung eines Synagogenchores übernehmen kann, am liebsten sofort zu besetzen. Anfangsgehalt 1500 Kronen, außer Nebeneinkünften. Verheiratete Bewerber mit Zeugnissen von orthodoxen Rabbinern wollen gefl. Zeugnißabschriften an den Unterzeichneten einsenden. nton mnn von orthodoxen Rabbinern wird bevorzugt. (1066 Malmö in Schweden, den 11. April 1895. Borftarrd der Israelitische« Gemeinde z« Malmö i« Schwede«. J. C. Eberhardt, Speyer a. Rhein. Königl. Bayer. & Grossh. Bad. Hoflieferant. Gross-Handlung in Flussn. Seefischen. 3 (2885 |B £1 cS 3 -8 <8 g. S 5 fr* B Meinlachs-Alscherei. Prompte, billige und gute Bedienung. Export von ff. Stangenspargel 4 Pfälzer Obst. Feinstes gemästetes frans. Geflügel als: Peularden, Kapaunen, Truthühner, Enten und Tauben, ffste hiesige Relitzions - lehrer- und Schächterstelle soll alsbald wieder besetzt werden. Dieselbe trägt ein Fixum von M- 60Ö, freie Wohnung und Beheizung, sowie besondere Vergütung des SchächterdiensteS und den übrigen nicht unbedeutenden Emolumenten. Die Israel. KultuSVerwattang, Zeitlofs (Bayern). (2056 rhe für meinen Sohn, >Vllch i, der schon ein halbes Jahr als Bursche gearbeitet hat, zu seiner weiteren Ausbildung eine Stelle bei einem Metzger, wo Samstags u. Feiertage streng geschloffen ist. Eintritt kann schon am 1. Mai erfolgen. (2015 Jakob Kaufmann, Nieder-M o ckstad t, Kreis Büdingen.

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