Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 36 (1895)
- Issue
- Heft 27-28 (4.4.1895)
- Date
- 1895-04-04
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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:-n XXXVI. Jahrgang. Der M 27 & »8 Ein Aentrat-Hrgan für das orthodoXe Iudenthum. Begründet von vr. Lehmann in Mainz. Donnerstag, den 4. April 5655 (1895). Des heil. Petzachseftes wegen geben wir heute eine £>opi>elnummet. (Bitte einfache Nummer erscheint noch an Erew Pehach (Montag, 8. April). Jnseraten-Annahrn e bis Montag früh 8 Uhr. Leitender Artikel. Kagaday fchek Zeßach. Neunte Serie. VII. Mainz, 3. April. ya^n m» mvvai fm»oa n ‘n wrtnm mn m omn tyai myir’n tya nn« »a — nn vnpni ^vnn ^Wolle uns Ruhe gewähren« Gott unser Gott, durch deine Gebote und durch dasGebot dieses siebenten großen und heiligen Tages. Denn dieser Tag ist groß und heilig vor dir an ihm (von jedem Werk) zu feiern und an ihm in Liebe zu ruhen nach dem Gebote deines Willens. Durch dein Wohlwollen gewähre uns Ruhe, Gott unser Gott, daß nicht Noth, nicht Kummer und Seufzen am Tage unserer Ruhe sei. Laß uns schauen, Gott unser Gott, den Trost Zt jons Deiner Stadt und den Bau Jeruscholajims der Stadt Deines Heiltgthums, denn Du bist der Herr aller Hilfe und der Herr aller Tröstungen." So lange unsere nationalen Hetligthümer noch in Trümmer liegen und ihre Wiederaufrichtung Gegenstand unserer Sehnsucht ist, wird in der dritten Berachah, welche dieser Sehnsucht Worte leiht, die Bedeutung des Sabbat, des Jom tob und des Rosch-Chodesch durch Einschaltung von .-un und X2'1 nty' besonders betont. Schon durch die Rangirung wird uns das trostvolle Bewußtsein geweckt: Jerusalem, Zijon, das Tempelheiltgthum konnte fallen. Das Davtdische Königthum, an das sich unsere messtantschen Hoffnungen knüpfen, kann für die Gegenwart, kann für Jahrtausende zurücktreten, aber unsere ewigen, göttlichen Hetligthümer, die nicht an den Raum und nicht an eine Persönlichkeit gebunden stad, sie sind uns unverlierbar, mit ihrer erhebenden, verjüngenden und stttigenden Macht gesichert, mit welcher sie Gottes heiliger Wille ausgestattet hat. Ja sie bewähren sich erst in ihrer einzigen, unvergleichlichen G/öße, gerade im Zusammensturz alles deffen, waS sonst unfern Halt und unsere Zuversicht. auSmacht. In Msem Zusammenhang will somit die Bitte urfom nm sagen: Mögen wir immerhin Gottes Erbarmen für die Wiederaufrichtung unserer nationalen Hetligthümer anzurufen haben, mag unsere Nahrung und Versorgung immerhin Gegenstand unserer Bitte an Gott sein v^y^> n^ai tnaj nV» nyi, daß wir nie uns zu schämen und nie zu errörhen haben, usr^nm nsn, so lange uns Gott-s Wohlwollen, die alles Beengende, abstreifende, wappnende, reitende, beruhigende und rüstende K aft gewährt, mit welcher alle seine Mtzwoth und speziell die Sabbaipfltcht ausgestattet hat, so lange ist dafür gesorgt unnuD DV3 nruwi pn ms 'nn daß keine Noth, kein Kummer und kein Seufzen unsere Ruhe trübe. Alles dieses liegt in dem einen Ausdruck usr^nrn der durch seine Vieldeutigkeit nicht durch ein Wort übertragen werden kann. — So heißt es im Midrasch -Wajikra-Rabbah Cap. 34: :vivv — rm sw ,pp .vivv :pbrp fniosyi nm nöD :i"? — Vyo nsVm *idn ntn noa •n nox nxn noa :aw — nayn D'sibn -idx nn idiV v'van iyap ixao :n'n — yi mxo .rarca larbnm Ausziehen, bewaffnen, retten und Ruhe gewähren, wird hier als die Bedeutung des Wortes p^nn gelehrt; und Nascht hat(Erubtn