Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 36 (1895)
- Issue
- Heft 26 (1.4.1895)
- Date
- 1895-04-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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527 Aufruf Junger, unverheirath. Arzt, (el'ernloS), welcher sich durch eigene Kraft emporgeschwungen, reich an Kenntnissen, der durch unverschuldete Unglückställe siin selbst erworbenes Vermögen verloren und seine nachweislich gn'e Piaxis aufgeben mußte, bittet edle Menschenfrrunde um ein Darlehen, um sich wieder emporzuraffen u. nicht als Op'rr der Glaubenstreue zu fallen. Rückgabe nach Ucbereinkunst. Gute Zeugnisse u. prima Referenzen sind vorhanden. Gefl. Off. unt. J. L. 1802 bef. d. Exp. 3ür unser Tuch-, Manuf.- u. Conf.-Geschäft suchen wir einen Lehrling, sowie einen rücht. Detailreifenden, der perf. Maaß nimmt. Gebr. Nathan, 1836) Münstereifel. ^'2 I, 1&2 GEGRÜNDET 1840. INHABER: LEOPOLD PELTESOHN Fern Sprecher: q la/^D £ | a Fernsprecher; Amt V., No. 3410. v6NIM U, vUNgLIN. 10. Amt V., No. 3410. Preisgekrönt mit der silbernen Medaille auf der Berliner Kochkunst-Ausstellung 1885. Diners von 12-4 Uhr, Speisen d ia carte zu jeder Tageszeit. Meine neuen auf das eleganteste und comfortabelste eingerichteten, mit eieclrisrhem Licht versehenen Festrätune empfehle ich zur Ausrichtung von Hochzeiten, Festlichkeiten etc. Bestellungen auf Dejeuners, Diners, Soupers in und ausser dem Hause worden auf das Billigste und Eleganteste ausgeführt. Sjiemlität: Kalte Büffets und einzelne Schüsseln in geschmackvollster Dekoration. Referenz: Se. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. J. Hildesheimer. iASsJKJk.&.Asa&jk-Ä- : Oefltentliche Bitte. Die jüdischen Gefangenen in den Strafanstalten zu Amberg und dahier erhalten auf Verwendung des Unterzeichneten, der an genannten Anstalten als Religionslehrer fungiert, seit nahezu 25 Jahren alljährlich zu PiD£ jüdische Kost, für deren Aufbringung und Zahlung er zu sorgen hat, da von Seiten der Anstalten hiefür gesetzlich nichts geleistet wird. Die Deckung der Kosten verursacht durchschnittlich jährlich eine Ausgabe von 250 M. Wohl erhalte ich, von mehreren Gemeiudeverwaltungen und Privatwohlthätern Zuschüsse zur Bestreitung der Kosten, welche aber schon seit einigen Jahren, zumal bei einer größeren Anzahl von Gefangenen nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken, wrßhalb ich schon mehrmals genötigt war, eine ziemlich beträchtliche Summe darauf zu zahlen. Aus diesem Grunde wende ich mich an die Wohlthätigkeit und Mensenfreundlichkeit aller frommen und barmherzigen Glaubensgenoffen mit der Bitte, mir zu dem angegebenen frommen Zwecke eine gütige Beisteuer zukommen zu lassen. Der allmächtige Vergelter alles Guten wird es gewiß allen freundlichen Gebern lohnen, wenn sie ihr Scherflein beitragen, damit die unglücklichen Gefangenen ihr Fest nach religiöser Vorschrift feiern können. Dankbarst werden auch die kleinsten Beiträge angenommen. Der Unterzeichnete sieht vertrauensvoll recht baldigen milden Gaben entgegen, deren Empfang er in diesen Blättern bescheinigen wird. Sulzbach, in der Oberpfalz, den 26 März 1895. I. Obermeier, Lehrer. CYSt. Mädchen, welches mehrere i\3 Jahre als Stütze der Haus srau und gleichzeitig im Manufaciurwaarenu. Confekiions- Geschäft thärig gewesen, sucht ähnliche Stellung per 1. Mai od. früher. Zeugnih u. Pho o graphie steht zu Diensten. Fr. Off. unt J. N. 1824 an die Exped. d. Blattes. ie hief. Gemeinde sucht alsbald möglichst rinen Elementarlehrtr und Cantor. Anfangs-Gehalt bei freier Wohnung M. 900. Solche, die wirklich religiös u. gute Stimmittel besitzen wollen. Off. nebst Zeugnißabschrist richten an (1829 MarcuS Meyer, Vorsteher, Efchw e iler, Bez. Aachen. sMItSSMSIWMlIWWWWWW Nachweisbar größte Abonnentenzahl aller Rheinganer Blätter. Zu Insertionen für den Rheingau und Umgegend ist der feit 1849 in Eltville und Oestrich e scheinende Rhkingauer Bürgerfreund. (GratiS-Beilag«-; „JllustrirteS Plauderstübcheu") bestens zu cmvfehlei!. Derselbe ist Organ deS Känigl. La dra hairus zu Rüdes heim, sowie der König!. Amtsgerichte zu Eltville und Rüdesheim und hat d-.n umfangreichsten Leserkreis aller im Rheingau erscheinenden Blätter. Ins eiate finden detzhalb bie weiteste Verbreitung und erzielen ersahrungsmäßig den besten Erfolg. Preis der Sspaltigerr Zeile 10 Pfg. mit e-nsprechlndem Rabatt von 4mal. Aufnahme an. Eltvi! l e u. Oeft rich. Grpeditiou des „Zlheingauer ZSürgerfreund." fl Nur eine Tochter. Diejenige Leserin der Erzählung „Nur eiue Tochter", welche der „Anny" bezügt. ihres frommen Gemüch's, wie ihrer sonstigen Charaktereigenschaften annähernd zu gleichen glaubt, wird freundlichst gebeten, mit einem in Frankfurt a. M. domicil. alleinst. Herrn in vornehmer Lebensstellung iu Correspondenz zu treten. Briese unter 6t A. 1827 an LehrliU-GM. Ein größeres Manufaktur» waaren-Geschäft in der bad. Pfalz, sucht per sofort unter günstigen Bedingungen einen mit den nöthigen Schulkenntnissen und guter Schrift versehenen jungen Mann in die Lehre. Kost und Wohnung im Hause. Selbstgeschriebene Off. unt. Nr. 1818 an die Exped. d. Bl. erbeten. die Exped. d. Bl. erbeten. /Lin in der Manufacturbranche durchaus versirter Reisender sucht anderweitig Placement. Spätere Betheiligung erwünscht, jedoch nicht Bedingung. Off. unt. Nr. 1837 an die Exped. d. Bl. erbeten. Klark. Metzertehrling von ordentl. Familie sucht MarerrS Meyer, 101 C ö ln-Lindenthal.