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Der Israelit · 1895-04-01 · Heft 26 (1.4.1895) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
36 (1895)
Issue
Heft 26 (1.4.1895)
Date
1895-04-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XXXVI. Jahrgang. Der Israeli 4 M 26 Ein Gentrak-Hrgan für das orthodoxe ZudentHum. Begründet von Dr. Lehmann in Mainz. 'montaq, den 1. April 5655 (1895). Leitender Artikel. Kagaday Hel Weßach Neunte Serie. VI. Mainz, 3 t. März. Es erfordert noch eine Erwägung, was wohl Josua bet dem ersten B.treten des Landes bestimmt haben dürfte, gerade pro nb'Dt* den täglichen Spetsegenuß in die von ihm verfaßte Beracha aufzunehmen und denselben wiederholt zu betonen. — Erwägt man i'-doch. daß. wie bereits früher bemerkt, den 40 Jahre hindurch mit himmlischem Brod unmittelbar Gesp isten die natürliche Gewinnung der Nahrung aus dem Schooße der Erde, als ein mues, vielleicht als ein ebenso großes Wunder erschien, als die unmittelbare himmlische Speisung, so begreift es sich, daß diese mit dem Betreten des heiligen Landes eintretende neue Ernährungsweise Gegenstand des besonderen Dankes wurde. Dazu kommt, daß die Pflicht den Brodgenuß durch Beracha zu heiligen, erst durch den Bodenertrag des neu betretenen heiligen Landes möglich war. *) Die Ueberzeugung, daß Gott es ist. dem wir die Mittel zum Leben ebenso wie das Leben selbst verdanken, brauchte für das Brod, das unmittelbar ihnen vom Himmel niederfiel, nicht erst durch Beracha belebt und gefestigt zu werden. Aber gerade angesichts des „guten" Landes, lag die Annahme nahe, dessen Erzeugniffe als Naturprodukt, und die Ernährung als etwas anzusehen, das nicht der un- *) Das Manna wurde wohl ohne nana genoffen. '.1 '’D rotp nana naw 'ja Da nitn p ann ’jmnp maa 5p wip bxD ppinDD mwa Njnm mm "I’Nnmpnt> maiaa ypisr awD’TTD n"snnö 'pn ^aipon ann rrn cnann p myj-pn nana n'n pn ty nana ona t*? nvnvv ntiw n"nat an 'ino « n\n Dnava y aj on*3N nrt? Ninty p»a np’y i?a naiDBn p onnsn:» pnsu nnai> nanan np’y na *a mma .ray . n^iDB n'n sn pai mittelbaren göttlichen Fürsorge unterstellt ist. Daß aber auch unter diesen veränderten Berhältniffen, daß zu aller Zeit und in jedem Augenblick, Vaa nyr p>ai ny bai dt Gott und nur Gott es ist, der uns — y — und mit allem was wir sonst bedürfen versorgt onvoi, dieser trostreichen Ueberzeugung Ausdruck zu geben, bot das erste Ueberschreiten der Grenze des heiligen Landes erwünschte Veranlassung. Wir beten diesen Dank und Segen unserem großen Führer seit Jahrtausenden nach und stnd damit die Zeugen für diese Wahrheit, die unseren Lippen entströmt. Ja wir knüpfen an diesen Gottes- - fege« dir Ueberzeugung, daß er sich utcht für immer auf uns beschränken, daß er einst für alle Zeit und Ewigkeit noch den Mund aller Lebenden erfüllen wird, nyi d^jP Tön ti ^a *sa *70* inan. Deßhalb danken wir Gott nicht nur für das Land, sondern auch für die Speise, die es hervorbringt. (ö"ö nma) pro nt* kwd* pan pjon i>yi p»n ^»y. Wie wenig die Betonung eines besonderen Landes, eines besonderen Bundes und eines besonderen Gesetzes uns zu Chauvinisten macht, das dürfte eine Anmerkung unserer Weisen zum Schluffe dieser p»n nana veranschaulichen. Sie nennen denjenigen, der das Z'el dieser besonderen Erwählung in einem reichen Länderbrsitz erblickt und ihm hier Ausdruck geben wollte, einen rohen, unwissenden Menschen (dv, roana) ma ni nn nun« oninn ^a. Unsere Weisen erblicken die „Güte" des guten Landes nicht in seinem materiellen Reicht hum und der Fülle seines Ertrags, sondern in dem Umstand, daß es der Boden für die Verwirklichung des GottesgesetzS geworden ist, wie sie in der Gottesstadt und dem sich in ihr erhebenden Gottesheiligthum ihren Ausdruck fand. vHviT nra n naion deßhalb hab.u die Verfasser unseres Tischgebets an pxn nana unmittelbar trtrn’ n^a nana gefügt. Dem Gedächtniß Jerusalems in unserem Tischgebete einen Platz einzuräumen, wird auf König David

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