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Der Israelit · 1895-03-28 · Heft 25 (28.3.1895) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
36 (1895)
Issue
Heft 25 (28.3.1895)
Date
1895-03-28
Page
– (sequence 1)
Language
German
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WYWWWWWWW XXXVI Jahrgang. % fV>T"/irrfA M 25. Der Israelit. Ein Kentrak-Hrgan für das orthodoxe Iudenthum. Begründet von Vr. Lehmann in Mainz. Donnerstag, den 28. März 5655 (1895). Wir beginnen im Laufe des nächsten Quartals Davit» Szielrr Historische Erzählung von S. Kohn, Verfasser von Gabriel. Das Erscheinen eines Werkes eines so beliebten Dichters, wie der Genannte, der erst in diesen Tagen anläßlich seines 70. Geburtstages von der gesammten jüdischen Welt und von den ersten nichtjüdischen literarischen Eapazitäten so begeisterungsvoll gefeiert wurde, bildet stets auch in den weitesten Kreisen ein Ereigniß, namentlich und ganz besonders, wenn es sich um einen jüdisch-historischen Roman handelt, in welchem Genre der berühmte Verfasser von „Gabriel" widerspruchslos vollkommen unerreichbar ist. Auch in diesem seinem neuesten Werke, welches wir unseren Lesern vorzuführen beabsichtigen, finden sich alle Vorzüge vereint, die seine Schöpfungen auszeichnen. Eine hochanregeude spannende Handlung, getreue Schilderung des Lebens während des dreißigjährigen Krieges, lebendige Darstellung echter Gottesliebe und Glaubenstreue, Scenen -oll dramatischer Wirksamkeit vereinen sich zu einem Ganzen von vollendeter Schönheit. Das Werk reiht sich „Gabriel", der den Ruf seines Autors von Pol zu Pol trug und „Fürstengunst", das erst vor Kurzem unser Blatt schmückte, gleichwerthtg und ebenbürtig an. Nach vollendetem Abdruck im „Israelit" wird von diesem packenden Romane sofort eine Buchausgabe in zwei Bänden veranstaltet werden, wir dürfen infolgedessen einem Versprechen gemäß mit Nachlieferungen in Buchformat nicht allzu freigiebig sein und bitten deshalb die geehrten Leser rechtzeitig zu abonniren (ein Postbestellzettel lag bereits unserer vorigen Donnerstags-Nummer bei) und die betreffenden Nummern gut aufzubewahren. Nrdarlton des.Fsraelit". Leitender Artikel. Kagadah schel Weßach. Neunte Serie. V. Mainz, 27. Marz. man pN utvdxV nVrorw by 'k 'n mw 'Dl — DtSD pND 'N 71 UnNHVW by) .jnon by) p»n by 'n nrw *]na — „Wir danken Dir, Gott unser Gott, dafür, daß Du als Erbe zuertheiltest unseren Vätern ein begehrtes, gutes und geräumiges Land und dafür, daß Du uns, Gott unser Gott, ans dem Lande Mrzrajim geführt und uns aus dem Hause der Sklaven befreit hast, und für Deinen Bund, dessen Siegel Du an unserem Körper gelegt hast, für Deine Thora, die Du uns gelehrt, für Deine Gesetze, die Du uns kund gethan, für das Leben, die Anerkennung und Liebe, womit Du uns begnadet hast und für den Genuß der Speise, denn Du speisest und versorgst uns beständig an jedem Tage, ^u jeder Zeit und zu jeder Stunde. „Für alles, Gott unserGott, danken wir Dir und segnen Dich, es werde Dein Name gesegnet durch den Mund alles Lebenden beständigfür immerund ewig,

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