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Der Israelit · 1895-01-07 · Heft 2 (7.1.1895) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
36 (1895)
Issue
Heft 2 (7.1.1895)
Date
1895-01-07
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XXXVI Lahrgang. M %. Der Israelit. Sin Genlrat-Hrgan für das orthodore Iudenlhum. Begründet von Dr. Lehmann in Mainz. Montag, den 7. Januar 5655 (1895). Leitender Artikel. ZUe Zeichen des «ähren Erlösers. (Zu Paraschath m.) Mainz, 6. Januar. I. Zu den Worten unseres Wochenabschnittes: VDVP 'tt n’m na »djx run *\dv hu Ivtt'1 .DD’nDX pN btt DDHX D'VNI „Israel sprach zu Joseph: Siehe, ich sterbe, und Gott wird mit euch sein und euch zum Lande euerer Väter wieder zurückbringen." — (I. B. M., Cap. 48, V. 21) findet sich im Midrasch Rabba zur Stelle folgende Bemerkung: r>r2n prn or6 jnj cd'jb'd vdv 'am 'inx "O nr, i)pv orb iöw D’jpr ddb ruaom ,*djx piroa .^>Nun am „Der Brudersohn Rabbi Jose's s agte: Drei Zeichen gab ihnen der Greis, wer in seiner Weise „Ich" sagt, wer von Euch die Alten auswählt, und zu Euch „er wird gedenken," spricht; das ist der Erlöser." Wir finden nun, wie in der That diese drei Erkennungszeichen bei Moscheh und Ahron sich in Wirklichkeit vorfanden. Als Moscheh von Gott für seine Sendung berufen wurde, war das erste Wort, das er diesem Rufe entgegensetzte: 'djx 'v DnXD pXD Vtn»' UD m X’XlN 'Dl njnc btt ibtt 'D „Wer bin Ich, daß ich zu Pharao gehe und daß ich die Kinder Israel aus Mtzrajim führe." Da diese Unterredung zwischen Gott und Moscheh später dem Volke von Ahron mitgetheilt wurde, (I. B. M., Cap. IV, V. 30), so stand diese Einrede Moschehs jedenfalls im Vordergrund dieser Mittheilung. Bet derselben Gelegenheit finden wir auch, daß Moscheh und Ahron die Aeltesten Israels versammelt, und daß diese durch ihre Erlöser vernommen haben, daß Gott seines Volkes „gedacht" habe (idiä V. 29. 31.) Erwägen wir zuerst die Wahrheit, welche dem Umstande zu Grunde liegen dürfte, daß der Erlöser sich mit „Ich" einführt, so erfordert dies ein Eingehen in die Art und Weise wie dieser Begriff in der heiligen Sprache ausgedrückt wird. Die heilige Sprache hat für „Ich" zwei Ausdrücke ux und ^x. Diese zwiefache Bezeichnung dürfte ihre Begründung in der Doppelnatur des Menschen haben. Das eigentliche Wesen des Menschen, die göttliche Seele, der himmlische Funke, der in der irdischen Körperhülle glüht, sie repräsentirt das eigentliche Ich, welches überaus treffend durch ux ausgedrückt wird. Wir kennen die indivtdualisirende Bedeutung dieser Buchstaben, zunächst des tt aus der ersten Person des Futurum und speziell der Suffixa 0>Bn, ’^prn), welche sich in ux verbunden, somit selbst als Ausdruck des „Ich" an und für sich darstellen. 'djx ist die Persönlichkeit, wie sie durch den Körper in die Erscheinung tritt, und leitet sich von ^x ab, welches in der heiligen Sprache: Senkblei, Loth bezeichnet. (Vergleiche Amos Cap. VII, V. 7: (•px n'Di -px nein by dsu 'tt rum ojon na. Der eigentliche Mensch, das ist sein seelischer, überirdischer Thetl könnte an und für sich in keine Verbindung mit der irdischen Welt treten, keine Einwirkung von ihr erlangen und keine auf sie ausüben, wenn nicht sein körperlicher Theil diese Verbindung vermittelte. Der Körper n»3, ist der -MDv, der Bote der göttlichen, himmlischen Seele an die irdische Welt. (Vergl. Htrschs Pent. Comment. zu I. B. M. II. 2 t.) Für die aus höchster Höhe stammende Seele ist der die Tiefe des irdischen Lebens berührende Körper das Senkblei, womit sie ihren Maßstab an alle stofflichen Erscheinungen und Thatsachen legt. Wenn die Seele von diesem in ihrem Dienste stehenden Körper spricht, so nennt sie ihn ihr Loth >bo -px d. i. 'djx

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