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Der Israelit · 1915-09-08 · Heft 38 (8.9.1915) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
55 (1915)
Issue
Heft 38 (8.9.1915)
Date
1915-09-08
Page
– (sequence 11)
Language
German
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<?■?r^ USr* ® ® » B ««sa!dVK2^> .42 38 FranksÄrt a. M., den 8. September 1815. 29. Elul 5675. M 38 Der »Frankfurter Israelit" wird mit dem JSraelit" abonniert- Abonnement für beide Blätter zusammen Mk. 1.80 vierteljährlich (Inland). Inserate im »Frankfurter Israelit" kosten 38 Pfg. für die fechSgefpaltene Eolonelzeile; Rabatt nach Tarif. Inhalt. Die Woche: 1. Löb Oppenheimer Ti. 2. Agudas Jisroel-Juaendgruppe. 3. Ein Roschhaschonoh-Grutz inS Feld. 4. Neue Stiftung. — Bereinsralender. — Gebetzeiten. ts «MVMVSVVMWSVVVVVVSVGVSVMIVM»«!! IL Km Löö Hppeu-eimer p"2. Bevor das neue Jahr bei uns einzieht, gebührt es sich, eine Schuld, die das scheidende uns hinterlassen hat, zu begleichen». Zwar, wenn wir ihn fragen könnten, er wiude es bescheiden ablehnen, vor die Oefientlichkeit geführt zu Werden, denn er hat sein ätzest lastge nicht gestrebt, Beifall bei der Menge zu finden - nur nach dem Willen des Schöpfers sein Leben etnzurichten, war sein Bemühen. Aus einer durch Frömmigkeit und Redlichkeit im besten Rufe stehenden Familie des Odenwaldstädtcheys König hervorgegangen,hat Löb Oppenheimer diese Tugenden zur Richtschnur seines Handelns gemacht und sein Haus in diesem Sinne gegründet. Es war die altjüdtsche ran'» welche ihn durchwehte, und hie sich besonders in den Prüfungen, welche in 'den späteren Jahren seines Lebens nicht fehlten, in rührender Weise zeigte. . Als ihm vor wenigen Jahren eine blühende Tochter,?die auch in diesen BlÄtrrn eine Würdigung gefunden hat, jäh entrissen wurde, war es geradezu erhabene Ergebenheit, mit welcher er diesen Schlag hinnahm -und pn n« p^sco war,' er betätigte damals in großartiger Weise inpie 'nöEOl KXöK [WTfnaf. Nur aus dies er echten N21VU heraus war es zu erklären, daß er eine gewisse Heiterkeit bewahrte und in der Erfüllung seiner Pflichten nicht nachließ. Mögen die Hinterbliebenen den Trost mitnehmen, dich bei allen, die den Verstorbenen kannten, sein Andenken weiter fortlebt. -fT"3Jttn. Agudas Aisroet-Augendgruppe. mw den 11. ds. Mts., nachmittags 4 Uhr, .spricht in der A. J.-J. Herr Direktor Dr. Lange über: »Die Awaudoh am Jom Kippur". Dienstag, den 14. d. Mts., abends 9 Uhr, spricht in der Liederhalle, Langestraße 26, Herr Wolf S. I a c o b s o n - Hamburg über: »Die Lehre der Zeit." In beiden Veranstaltungen sind Gäste, Damen und Herren, willkommen. Das Wtnterprygramm der Jugendgruppe erscheint aus Sukkoth. Es gelang der Jugendgruppe, eine Reihe von Rednern für die in Aussicht genommenen Vortragsabendezu gewinnen. Diese Woche erschien das vierte Heft der von der Agudas Jisroel - Jugendorganisation herausgegebenen Blätter. ES enthält Beiträge von Hermann Schwab-Halberstadt, M. Jacobson, z. Z. im Felde, Grete Steiner-Berlin. Außerdem finden wir darin einen Bericht über die Tätigkeit des Gruppenverbandes und ein Verzeichnis der für Liebesgaben eingegangenen Spenden. Kitt Hlosch-aschorwh-Hruß ins Ielb. Einen sinnigen Roschhaschonoh-Gruß hat der „Mekor Chajtm" seinen Mitgliedern ins Feld gesandt. Neben dem üblichen Wichenbrtefe, der diesmal, umfangreicher wie sonst, ganz der Stimmung der Zeit angepaßt war, erhielt jedes Mitglied eine süße Gabe, bestehend aus 'einem Döschen Honig und einem Süßapfel. Die Papierumkieidung des Döschen trägt als Aufschrift das übliche nan vt. Die Sabbatbriefe geh^n jetzt allwöchentlich in 1100 Exemplaren ins Feld hinaus. Neue Stiftung. Von dem verstorbenen Herrn Ignatz Albert Sichel ist eine Ignatz und Anna Sichel- Stiftung zur Erziehung jüdischer Knaben mit einem Kapital von l1/. Millionen Mark begründet worden. Rach den Bestimmungen des Stifters soll aus den Beträgen ein Gebäude errichtet werden, in dem Kinder erzogen werden, die das sechste Lebensjahr zurückgelegt haben, gesund und gut veranlagt sind und von hilfsbedürftigen, vorzugsweise von gebildeten Eltern stammen. Die Verwaltung der Stiftung ist sieben hiesigen Bürgern übertragen, die von bestimmten Vereinigungen zu wählen sind. Der Vorstand hat mit Rücksicht auf die durch den Krieg geschaffene Notlage die landesherrliche Genehmigung erhalten, daß die Stiftung sofort in Kraft treten und bis zur Errichtung des Anstaltsgebäudes einen Teil der Zinsen für die Erzie-, hung von Knaben verwenden darf, die infolge des Krieges verwaist oder deren Eltern durch den Krieg in einen hilfsbedürftigen Zustand geraten sind. (Wer bürgt für die religiöse Erziehung der Kinder?? Red.) Vereinslalender. Verein Mekor Chairm. Samstag, morgens nach Schluß der Synagoge: Dinim - Herr Rektor F a l k - 12 Uhr mittags: Sefer Melochim - Herr Prof. W e y l; 4 Uhr nachm, im Bereinslokale: Mikro-Vortrag; Herr Michael Kohn. Sonntag, 91/« Uhr vorm, im Bereinslokale: Gemorv - Herr R. A. Posen. Montag, abends 83/« Uhr im Vereinslokale: Gemoro; Herr Dr. Joseph Breuer. Dienstag, 71/« Uhr morgens: Gemoro; Herr R. A. Posen. Jeden Morgen nach Schluß de- Gottesdienste-: Mifchna. Agudas Jisroel Jugendgruppe. SamStag, 10 Uhr vorm.: Doroth Horischaunim- Herr Direkt. Dr. G. Lan ge (Damen u. Herren). 10 Uhr vorm.: Gemoro; Herr Dr. M. Lange. 10 Uhr vorm.: Gemoro- Herr Rabbiner Schüler. 11 Uhr vorm. Raschi zur Thora; - - --- “ “ “ R-achelsohn. 4 Uhr nachm.: „Die Awaudoh" Herr Direktor Dr. Lange. Sonntag, 8 Uhr vorm.: Gemoro- Herr B. Rachelsohn. 11 Uhr Sprechstunde der Lehrstellenvermittlung. Dienstag, 9 Uhr abends in der Liederhaüe: Bortrag des Herrn I a c o b f o n, Hamburg. Agudas Jisroel Mädchengruppe. SamS. tag, 4 Uhr nachm.: Pirke ASoth- Herr Htrfchberg. Montag, 9 Uhr abendS: Turnen (Frl. Leyh). DienStag, 9Uhr abends: Französisch; Sprachkursus Frl. R. gei Ve L Zacharias WertHeimber'kche Stiftrma (Klaus) Herr Rabbiner Dr. Lorsch: Samstag, 10"/» Uhr vorm.: Die Stdra mit ,Raschi. II3/« Uhr vorm, (für Schüler): Di 4% Uhr nachm.: «Dp «22 'DJ. Sonntag, 7 Uhr vorm.: «Dp «22 Montag, eine Stunde vor nnJD (für Schüler): ruttfe. Dienstag, 7 Uhr yorm.: «Dp «22 DJ. Eine Stunde vor NNJp Wr Schüler): rfc'JD 'oj. Mittwoch, vor nnJv: 1. (für Schüler) eine Stunde ravo; 3. ifür Schüler) eine Stunde rtoo DJ. Freitag, vorm. 7 Uhr: «Dp «22 'DJ. ihr: Herr RaboinatSäff. Posen: SamStag, vormittags nach Schluß der Synagoge Friedb. Anlage: Di« "n. Sonntag, 8 Uhr vormittags: a*n trat Mittwoch, 7 Uhr vormittags: o*n mw. Verein Liwjath-Chen (Herr Prof. Dr. Sulz, bach.» Sabbat nach NNJD: Midrasch im Hörsaale Friedberger Anlage. Herr M. Hirschberg. 12 Uhr vorm.: Gemoro; Herr B. uiolfs-ecr unstfrHSrf 12^ sortier? ISA G.M.MOLZ * HOFLIEFERANT FRANKFURT«« ..r;i Vf i cheöetzette« nmi m. Mittwoch Abend 6.40. l f Morgens 5.55. ■ i Nachmittags 4.30. Abends 1. Tag 7.40. •■I '2'iun mp- i - Freitag Abend 6.15, Predigt. ■4 Samstag Morgen 7.30. Samstag Nachmittag 5.15. ’4 $ » Abend 7.35. . D12Cvf chentags morgen-: .f u Morgens 5.—. Nachmittag 8*6.15. K

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