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Der Israelit · 1915-09-02 · Heft 37 (2.9.1915) · page 10

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Journal
Der Israelit
Volume
55 (1915)
Issue
Heft 37 (2.9.1915)
Date
1915-09-02
Page
– (sequence 10)
Language
German
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s. September 1915. .Der Israelit" Nr. 37. Sette 19. Gesucht für Hamburg e. tücht. erfahren, j. Mädchen m. gilt. Zeugniss., für die Küche und jz. Beaufsichtig, d. Kinder in e. frommen Hause z. 1. Oktober Off. unter A. 4403 an Heinr, Eisler, Hamburg 3. (10958 Wiedervettaufer sucht Offerten für streng koschere Wurst- Und Dauerfleischwaren mit äußersten Preisen. Offert, erb. unt. 1001» an d. Exp. d. Bl. (10918) Hebräische Kuchhandiimg LVoaS Achsg. Kertt'i NeneFrlcvrMr.tzd Mforim. Metern in Wolle und Seide Süßertreilen. Will» Wer non Soldatennoiiesdieniien am 3oMfppvr im Seide 1914 Preislisten gratis Hebräische Kuchhandluns LSoaS Achfg. Berlin. NcueFrledrichstr.69 empfiehlt sich als Misste Vezussqueüe von Esrogim Lulowim undHadaffim Telefon Hansa 3451 Telefon Hansa 3451 Zu den b e vorstehen de n Feiertagen empfehle Torten •^Sandkuchen «Eis in bekannter C< nie Konditorei Mfreimark, Frankfurt a. M* Sandweg 17 (3121 Für den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich; insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen» 5°/. Deutsche Reicbsankibe. (AM Kriegsanleihe.) Zur Bestreitunq der durch den Krieg erwachsenen Ausgaben werden weitere 5% Schuldverschreibungen des Reichs hiermit zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt. Die Schuldverschreibungen sind seitens des Reichs bis zum 1. Oktober 1924 nicht kündbar; bis dahin kann also auch ihr Zinsfuß nicht herabgesetzt werden. Die Inhaber können jedoch darüber wie über jedes andere Wertpapier jederzeit (durch Verkauf, Verpfändung usw.) verfügen. Bedingungen. 1. Jerchn««s»steUe ist die Reichsbank. Zeichnungen werden von Sonnabend, den 4. September, an bis Mittwoch, den 22. September, mittags 1 Uhr bei dem Kontor dev Rrichshauptbanir für Wertpapiere in Kerlin (Postscheckkonto Berlin Nr. 99) und bei allen Iwriganstattrn d-v Reichsbank mit Kasseneinrichtung entgegengenommen. Die Zeichnungen können aber auch durch Vermittlung der Königlichen Seehandlung (Preußischen Staatsbank) und der Preußischen Central-Genossenschafts Kasse in Kerlin, der Königlichen Hauptbank in Nürnberg und ihrer Zweiganstolten, sowie sämtlicher dentschen Banke«, Bankier» und ihrer Filialen, sämtlicher dentschen össentliche« Sparkassen und ihrer Verbände, jeder deutsche« KrbensuerstchernngsgeseUschaft »nd jeder deutschen Kreditgenossenschaft erfolgen. Auch die Post nimmt Zeichnungen an allen Orten am Schalter entgegen. Aus diese Zeichnungen ist zum 18. Oktober die Vollzahlung zu leisten. 2. Dle Anleihe ist in Stücken zu 20000,10020, 5000,2000,1000. 500,200 und 100 Mark mit Zinsscheinen zahlbar am 1. April und 1. Oktober jedes Jahres ausgefertigt. Der Zinsenlauf beginnt am 1. April 1916, der erste Zinsschein ist am 1. Oktober 1916 fällig. 3. Der Zeichnungspreis beträgt, wenn Stücke verlangt werden, SS Mark, wenn Eintragung in das Rttchsschuldbuch mit Sperre bis 15. Oktober 1916 beantragt wird, S8,80 Mark für je 100 Mark Nennwert unter Verrechnung der üblichen Siückzinfen (vergl. Z. 8). 4. Die zugeteilten Stücke werden auf Antrag der Zeichner von dem Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere in Berlin bis zum 1. Oktober 1916 vollständig kostenfrei aufbewahrt und verwaltet. Eine Sperre wird durch diese Niederlegung nicht bedingt; der Zeichner kann fein Depot jederzeit — auch vor Ablauf dieser Frist — zurücknehmen. Die von dem Kontor für Wertpapiere ausgefertigten Depotscheine werden von den Darlehnskaffen wie die Wertpapiere selbst beließen. 5. Zeichnungsscheine sind bei allen Reichsbankanstalten, Bankgeschäften, öffentlichen Sparkaffen, Lebensversicherungsgesellschaften und Kreditgenossenschaften zu haben. Die Zeichnungen können aber auch ohne Verwendung von Zeichnungsscheinen brieflich erfolgen. Die Zeichnungsscheine für die Zeichnungen bei der Post werden durch die Postanstalten ausgegeben. 6. Die Zuteilung findet tunlichst bald nach der Zeichnung statt. Ueber die Höhe der Zuteilung entscheidet das Ermeffen der Zeichnungsstelle. Besondere Wünsche wegen der Stuckelnug sind in dem dafür vorgesehenen Raum aus der Vorderseite des Zeichnungsscheines anzugeben. Werden derartige Wünsche nicht zum Ausdruck gebracht, so wird die Stückelung von den Vermittlungstellen nach ihrem Ermeffen vorgenommen. Späteren Anträgen auf Abänderung der Stückelung kann nicht stattgegeben werden. 7. Die Zeichner können die ihnen zugeteilten Beträge vom 30. September d. I.. an jederzeit voll bezahlen. Sie sind verpflichtet: 30 °/0 des zugeteilten Betrages spätestens am 18. Oktober 1915 *20„ „ „ „ „ 24. November 1915 25 % „ „ „ „ „ 22. Dezember 1915 25 °/0 ,, „ „ „;/ 22. Januar 1916 zu bezahlen. Frühere Teilzahlungen sind zulässig, jedoch nur in runden, durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts. Auch die Zeichnungen bis?« 1000 Mark brauchen diesmal nicht bis?«m ersten Gin- ,ahlnng»termi« voll befahlt?« «»erde«. Teilzahlungen sind auch auf sie jederzeit, indes nur in runden durch löö teilbaren Beträgen des Nennwerts gestattet) doch braucht die Zahlung erst geleistet zu werden, wenn die Summe der fällig gewordenen Teilbeträge wenigstens 100 Mark ergibt. Beispiel: Es müssen also spätestens zahlen: Die Zeichner von Mk. 300 Mk. 100 am 24. November» Mk. 100 am 22. Dezember, Mk. 100 am 22. Januar, die Zeichner von Mk. 206 Mk. 106 am 24. November, Mk. 100 am 22. Januar, die Zeichner von Mk. 100 Mk. 100 am 22. Januar. Die Zahlung hat bei derselben Stelle zu erfolgen, bei der die Zeichnung angemeldet worden ist. Die im Lause befindlichen «nnerrlnstichrn Schatzanweisungen des Reichs werden unter Abzug von 5% Diskont vom Zahlungstage, frühestens aber vom 30. September ab, bis zu dem Tage ihrer Fälligkeit in Zahlung genommen. 8. Da der Zinfenlauf der Anleihe erst am 1. April 1916 beginnt, werden auf sämtliche Zahlungen 5°/0 Stückzinsen vom Zahlungstage, frühestens aber vom 30. September ab, bis zum 31. März 1916 zu Gunsten des Zeichners verrechnet. Beispiel: Vom dem in Z. 3 genannten Kaufpreis gehen demnach ab für Stücke bei Zahlung vis zum 30. Sept. Stückzins, für ein halbes Jahr - 2V«°to, tatsächlich zu zahlenderBetrag also nur M. 96,50 „ „ am 18. Oktober „ für 162 Tage - 2,25"!o, „ „ „ „ „ „ M. 96,75 „ „ „ 24. November „ für 126 Tage - i,75°lo, „ „ „ „ „ „ M. 87,55 für je 100 M. Nennwert. Für jede 18 Tage, um die sich die Einzahlung weiterhin verschiebt, ermäßigt fich der Stückzinsbetrag um 25 Pfg. 9. Zu den Stücken von 1000 Mark und mehr werden «nf Antrag vom Reichsbank - Direktorium ausgestellte Iwischenschttno ausgegeben, über deren Umtausch in Schuldverschreibungen das Erforderliche später öffentlich bekannt gemacht wird. Die Stücke unter 1000 Mark, zu denen Zwtschenscheine nicht vorgesehen sind, werden mit größtmöglicher Beschleunigung fertiggestellt und voraussichtlich im Januar 1916 ausgegeben werden. (3354 KerUn» im August 1915. Reichsbank - Direktorium. Havenstein. v. Grimm. Lamm's Mische Keldbücherei ist das schönste Geschenk für unsere Krieger. Etwa 2!000 Stimmern sind bisher verschickt, aber die Meisten wissen noch nichts von dieser schönen Bücherei! Nr. l Der Krieg «nd wir Juden. Ges. Aufsätze . 60 Pfg. „ 2-3 Die Psalmen. Deutsch von Oe. Mich. Sachs . 1*20 „ 4 Makkabäa. Jüd.-liter. Sammlg. von L. Lamm . —.60 „ 6 Feldbibel fäv den Bölkerkrieg 1914—15 von Dr. Carlebach . —.60. Alle Bände in biegsamen Lcinenband. Louis Lamm - Suchhandlong Berlin L 2 Neue Friedrichftraste 61/63* (10940) für Schuldbucheintragungen M. 96.30 M. 96,55 M. 97.05 Hei den Kümpfen iiu Osten fand den Tod fürs Vaterland unser Kollege und Freund Herr Maier Joelsen Ausgezeichnet mit (len edelsten Tugenden jüdischer Glaubenstreue, hat er sich durch sein bescheidenes, friedfertiges Wesen in emsiger Fürsorge für die Vereinsinteressen bleibende Verdienste um unseren Verein erworben. Sein Andenken wird uns stets aneifernd vor Augen stehen! (10905 Die Vorstandskollegen im Israel. Fortbildungvereins „Montefiore“ zu Berlin. Soeben erschienen: rniK enthält die rrnsin des berühmten R. Bechaji in metrischer Uebersetzung hebr. und deutsch wie auch ein schönes hebr. Gedicht unter dem Titel rnL'vxzv mnjn ferner nwen 'iprr> das Gebet des grossen am für das Wohl unseres glorreichen Königs und deutschen Kaisers TV'V. Ebenso finden sich darin gediegene Agada und hochinteressante Erzählungen die auf die zehn Kapitel Thillim Bezug haben, welche jetzt täglich in allen Synagogen rezitiert werden. Der Ertrag ist teils für unsere arme« Brüder in Jerusalem und teils für die galizischen und ungarischen Flüchtlinge bestimmt. (10807) Beide Werke in deutscher Sprache erschienen sind schön broschiert zum Preise von Mk. 2.— so n s'S'vw mvw."7 O'vDDD N212 D’ötrn zu beziehen durch 8. mslltflTSß, Oberrabiner, Petervaaar (Com. Heves) (Ungarn). Statt einer jeden besonderen Anzeige- Die glückliche Geburt eines Mädchens zeigen hochersteut an $eo Munk u. Fra« Kauny, geh. fgamberaev* »51«, 29. August 1915 19. ElUl. (10945)

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