Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 55 (1915)
- Issue
- Heft 36 (26.8.1915)
- Date
- 1915-08-26
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2446951-2448506-2448542--67684-2488586- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
i-|Pjf^»ir4iri«4.i!!J. mmemmnmp wfWPP! W PEF MM C?*J> osa Ä J51J2£ r _na am ^E^SMMWMM ®®»» l^nwEuf JK 37. , .- . u> . 2. September 1915. Frank^irl o. M., den 2g_ 6675> SS9 j»2 37. Der „Frankfurter Israelit" wird mit dem Israelit" abonniert- Abonnement für beide Blätter zusammen Mk. 1.50 vierteljährlich (Inland». Inserate im „Frankfurter JSraelit" kosten 35 Pfg. fitr die sechSgespaltene Loionelzeile; Rabatt nach Tarif. «SSV«»« Die Woche I »«vvvsviovvsvvvvvssvvsvsssvavsvss«» Hi« DienstzuVitLum r« der Israelitischen Mekigions-Heselkschaft. Am rwn Vrrl sieht Herr Jsak Seligmann aus eine vierzigjährige Tätigkeit als DVD im Dienste der Israelitischen Religtonsaesellschast zurück. In vier Jahrzehnten treuer Pflichterfüllung hat der Jubilar, ein Zeuge des grundlegenden Wirkens des großen Rabbiners, die Entwicklug der Gemeinde in allen Phasen miterlebt. Herr Seligmann machte den Feldzug im Jahre 1870 mit, mit einer Pflichttreue, von der die seine Brust schmückenden Auszeichnungen eine beredte Sprache führen. Vor einigen Wochen wurde die Familie des allgeschätzten Veteranen von großem Schmerze betroffen: ihr Sohn, der sich durch Tapferkeit vor dem Feinde ausgezeichnet hatte, erlitt auf dem östlichen Schlachtfelde den Heldentod. Das Mitgefühl mit dem beliebten Beamten war allgemein. Möge ihm gegönnt sein, im Kreise seiner Familie sich fortan ungetrübten Glückes zu erfreuen und im Dienste seiner Gemeinde noch lange Jahre den Trost treuer Pflichierfüllung zu finden. V"t2v Stichaus-Hedauke«. In den Räumen der Agudas Jtsroel Jugendgruppe, Hanauerlandstr. 27, findet nächsten Samstag, 4. August, 5 Uhr nachmittags, ein Bortrag des Herrn Redakteur Schachnowitz über „S lich aus -Gedanken" statt. Damen und Herren willkommen. Ara« Hmma Arag n"y. Es war ein bescheidenes, nur im Stillen schaffendes und sorgendes Leben, das am letzten Dienstag mit Frau Emma Prag zu Grabe getragen wurde. Als seltene b’n fitPK hat die Dahtngegangene, ein Edelgewächs aus den klassischen Zeiten der Renaissance des gesetzestreuen Judentums in Frankfurt a. M., Anspruch auf eine besondere Würdigung. Als Tochter von Löb Schwab b"l wuchs sie in einem Hause heran, in dem echte altjüdische Frömmigkeit waltete und die Worte des großen Meisters stets begeisterten und taten freudigen Widerhall weckten. Zu den ersten Schülerinnen der neugegründeten Mädchenschule gehörend, blieb sie durch ihr ganzes Leben im Bannkreise der Gedanken und Lehren, die sie aus dem Munde Rabbiner Hirsch's ^>"27 empfing, der in diesen ersten Glanzzeiten seiner Schule zugleich als ihr für alle Zetten hervorragendster Lehrer wirkte. Von ihm erwarb sie vornehmlich die eiserne Konst quenz, mit der sie sich der Erfüllung der religiösen Pflichten widmete und durch den sie verstand, ihr Haus an der Seite des ihr schon lange vorangegangenen Gatten zu einem kleinen Heiligtum zu machen. In den Werken ihres verehrten Lehrers suchte und fand sie bis in die späten Tage ihres Alters Belehrung und Anregung, Trost und Stütze für alle Lagen ihres Lebens, das ihr nicht nur eitel Freude und Lust brachte. In mehr als gewöhnlichem Maße war ihr Kummer und Leid beschieden; aber aller Heimsuchungen wußte sie, gestützt durch ihren jüdischen Optimismus, Herr zu werden, immer zufrieden, mit dem, was ihr beschieden, immer frohgesttmmt, wenn sie anderen Freude bereiten konnte. So bewahrte sie sich in Schmerz und Krankheit die heitere Gemütstimmung, die gepaart mit herzlichster Liebenswürdigkeit ihrer Persönlichkeit einen gewinnenden Zauber verliehen. Am Grabe gab Herr Rabbiner Dr. Hirschfeld- Gteßen und im Trauerhause Herr Hermann Schwab-Halberstadt den Gefühlen der Verehrung und Liebe der um die seltene Frau trauernden Verwandten und Freunde Ausdruck. Äereinskalender. Verein M e k o r Chaiim. Samstag mittag 4 Uhr: Mikrovortrag: Herr I. Bamberg er. — Sonntag um 7 Uhr: Pijutimdortrag: Herr Dr. Joseph Breuer. A. I.-Jugendgruppe: Samstag um 5 Uhr: „Slt ch ausge danken" : Herr Redakteur Schachno tv i tz. Alle anderen Schiurim der genannten Vereine wie üblich. Kamiliennachrichten. Bnrmizwoh-Feier. Hermann, Sohn des Herrn L. Stern, Stiftstratze 20, in der Synagoge Friedberger Anlage. — Paul, Sohn des Herrn Joseph Gundersheim, Unterlindau '54, in der Synagoge Unierlindau chebetzette« “J^l v'22: 112V. Freitag Abend 6.30. Samstag Morgen 7.30. Samstag Nachmittag 5.00. H Abend 7.50. Wochentags morgens: Sonntag 5.—. Montag und Dienstag 5.15. Mittwoch 430. Nachmittags 6 30. | Dfepopularste Qqarre unsortiert 12^ sortiert 15A G*M.HOLJ5 J HOFLIEFERANT ” FRANkFURTaJM Die letzten Öerbst-fflodelle Qüte, (Kostüme, Mäntel. Aparte ötoff'Weüfjeiten Seide, Samte, Watte zu sehr vorteilhaften Preisen. Gebt. (Robinsofyn Zeit 127. |ti Arftr«»»-»» oder fotllta*« KedarfofaUe« fetttetr wir «rrfeve vtv- »kvi* Krfrr, Ott» M« ittfertirtcti rrrrlere« Klärte» f» berSckstchtiaen. E ob 6447. Dem verehrt. Publikum zur Kenntniß, daß ich mein Geschäft nach Große Esdienheinierstraße 72 Gleichzeitig empfehle für die Feiertage alles Gebäck in bekannter Güte. rr «Julius Loeser :: Für die Feiertage empfehle meine vorzüglichen Obstkuchen, Natron-, Käsu. Kaiserkuchen. Bestellungen erbitte frühzeitig. Bäckerei B. Earpf Sandweg 28 (3167) Telephon: HANSA 5273. FRISCHE BLUMEN Om) BOUQUETS - KRÄNZE — Joh. Fischer, Sandweg 6 c. — Bad Homburg v. d. H. Weinhaus „Straßburger Hof» Thomasstraße 9. — Tel. 266. — Nähe des Kurhauses. Altdeutsche Weinstube. — Speisesaal und Garten. Vorzügliche Bedienung — Mäßige Preise. Inhaber: TNEOOOR REMMELMANN. Jeden Donnerstag und Freitag treffen garant. reinschmeckende lebende Hechte, Barbe«, Karpfen und Weißfische ein. Z Fischhandl. Bader* HOFLIEFERANT (S165) Schiller stra sse 4 2. ä