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Der Israelit · 1915-07-08 · Heft 29 (8.7.1915) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
55 (1915)
Issue
Heft 29 (8.7.1915)
Date
1915-07-08
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Der Erfolg unserer Bitte war befriedigend und wir konnten hunderten von Gesuchen entsprechen, nachdem wir die eingegangenen Tefiüin einzeln halten prüfen und zum Teil reparieren lassen. Der Vorrat ist indessen jetzt völlig vergriffen, während sich die Gesuche sowohl von Seiten russisch-jüdischer Kriegsgefangener als aus den kleinen Orten Böhmens und Mährens, in denen sich galtzische Flüchtlinge aufhalten, von Tag zu Tag mehren. . Es ergeht daher die dringende Bitte an jeden, der entbehrliche Tefillin zur Verfügung hat, diese unserem Büro, Schützenstraße 14, so rasch wie möglich zur Verfügung stellen zu wollen. wmmGBmaGmemßmstiBmemmuBeiaBBmmmumm i Me Woche Nufere Aufgave in schwerer Heil. Auf vielfachen Wunsch wird der Zyklus der V.12NQ-Borträge im Mekor Chajim von Herrn Redakteur S ch a-chn o w 1 tz fortgesetzt. Der nächste Vortrag, auf die Trauer des Ab gestimmt, findet diesen Sonntag den 11. Juli 8*/, Uhr abends im Veretnslokale Langestr. 18 statt. Vereln-kalender. «ereinMekor Ehaji«. SamStag, morgens nach Schluß der Synagoge: Dinim; Herr Rektor Falk- 4 Uhr nachm, im Veretnslokale: Mikro-Vortrag - Herr Mayer Eisemann. Sonntag, 9*/« Uhr vorm, im Veretnslokale: Gemoro - Herr R. A. Posen. Sonntag abend 8 */« Uhr im Veretnslokale: „Unsere Ausgabe in schwerer Zeit", saus ^ornjrtö); Herr Redakteur Schachnowitz. Dienstag, 71/« Uhr morgens: Gemoro- Herr R. A. Posen. - Jeden Morgen nach Schluß de- Gottesdienste-: Mifchna. AgudaS Jisroel Jogendgruppe. Samstag, 10 Uhr vorm.: Doroth Horischaunim- Herr Direkt. Dr. G.Lange (Damen u. Herren). 10 Uhr vorm.: Gemoro; Herr Dr. M. Lange. */* 11 Uhr vorm.: Gemoro; Herr Rabbiner Schüler. 11 Uhr vorm. Raschi zur Thora - Herr M. Hirschberg. 13Uhrvorm: Gemoro-Herr B. Rachelsohn. Sonntag, 8 Uhr vorm.: Gemoro- Herr B. Rachelsohn. 11 Uhr Sprechstunde der Lehr, stellenvermittlung. Dienstag, 9 Uhr abends: Gemoro - Herr Dr. M. Lange. Mittwoch, 9 Uhr abends: Nwijtm- Herr S. Unna. 9 Uhr abends: Stenographie - Herr B. S t e r n. Donnerstag, 9 Uhr abends: Gemoro- Herr Direktor Dr. M. Lange. Agrrdas Jisroel Mädchengruppe. Samstag, 4 Uhr nachm.: Pirke Aboth- Herr Hirschberg. Montag, 9 Uhr abends: Turnen (Frl. 8 e y h). Dienstag, 9Uhr abends: Französisch- Sprach, kursus Frl. R. I e i d e l. M i t t w o ch, 8'/, —10 Uhr abds.: Handarbeitsabend. Donnerstag, 8 s/4 Uhr abends: Stenographie - Fräulein Jda Katz. Zacharias Wertheimber'sche Stiftung (KlauS) Herr Rabbiner Dr. Lorsch: Samstag, 10*/« Uhr vorm.r Die Sidra mit Rafchi. 11°/« Uhr vorm, (für Schüler): Di 4l/t Uhr nachm.: aop ton 'öi. Sonnt ^g, 7 Uhr vorm.: k&p 822 'Di. Montag, eine Stunde vor nruo (für Schüler): niPB. Dienstag, 7 Uhr vorm.: «Dp «22 'Di. Eine Stunde vor nniv (für Schüler) : n^'iv 'Di. Mittwoch, vor nniD: 1. (für Schüler) eine Stunde niPD; 3. (für Schüler) eine Stunde ,^'iv Di. Freitag, vorm. 7 Uhr: xop km 'öj. Herr RabbinatSaff. Posen. SamStag, vormittagnach Schluß der Synagoge Friedb. Anlage: vn« Sonntag, 8 Uhr vormittag-: D”n niin. Mittwoch, 7 Uhr vormittags: a«n mtK. Vereitt Liwjath-Che« (Herr Prof. Dr. S u l z. dach.) Sabbat nach nmv: Midrasch im Hörsaale Friedberger Anlage. Famürennachnchlen. Barmizwohfeier. Justin, Sohn des Herrn Max Oettinger, Hanauer Landstraße 32, in der Synagoge Friedberger Anlage. . chevetzetteu 'VO!2ENir2!!2 N2D- Freitag Abend 8.00. SamStag Morgen 7.30. Samstag Nachmittag 5.00. „ Abend 9.35. Wochentags morgens 6.00. nachmittags 7.15. Briefkasten. D. R. in Plauen. Wir finden es überflüssig, uns mit diesen antisemitischen Torheiten zu beschäftigen. Dieselben Leute, die sich über die jüdisch-klingenden Namen der in England naturalisierten Deutschen aufregen, schweigen vorsichtig gegenüber den zahlreichen deutsch-englischen Profesioren von rem arischer Abstammung, die sich an dem Entrüstungsrummel gegen Deutschland kräftig beteiligen. ■■■■Hochaktuell ■■■■ „Jenseits" Aus der jüdischen Lebenstragödie im Zarenreiche von S. Schachnatvitz Verfasser von „Merelaika" und .Lnftmenschen". Dieser neu« Roman des beliebten Erzählers und guten Rußlandkenners gewährt uns einen tiefen Blick in die tragischen Verhältnisse, unter denen die Inden im Kosakenlande leben und leiden. In spannender Handlung und anschaulichen lebenden Bildern lernen wir den Koloß auf tönernen Füßen in seiner ganzen Ungewöhnlichkeit kennen. Rußland mit seinem Jndengesetz, mit seiner Tscherta, mit seiner Prozenworm, mit seinen verzweifelten, in die Arme der Revolution getriebenen Jünglingen, mit denen finnischen Täuflingsfavriken. Rußland mit seinen Pogromen, Ritualmordhetzen, seinen unterirdischen Gelassen, in denen Verschwörungen und Attentate vorbereitet werden, mit seinen korrupten Beamten und zweischneidigen Polizeispitzeln, dieses Rußland zieht an unserem Auge so lebendig vorüber, daß unser Interesse an dem Kampf gegen dieses Barbarentum höchlichst gestärkt und die Hoffnung auf die baldige Niederwerstma dieses letzten Stückes finsteren Mittelalters gesteigert wird. Das Buch ist unentbehrlich zur rillen Erschließung des Verständnisses für das, was jensei 8 der weiß-blanrotenGrenzpfähle jetzt des göttlichen Sttafgerichtes harrt. Das Buch ist z« beziehen durch alle bessere» Buchhandlungen oder gegen Boretnfendnng des Betrages direkt beim „Verlag deS Israelit". Preis geb. Mk. 2.50, drosch. Mk. 2.00. «IOW&EQC unsortiert 12 3) sortiert ISA G.M.HOL2 -- HOFLIEFERANT FRANKFURTaM i •i } 1 i ■I

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