Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 55 (1915)
- Issue
- Heft 16 (8.4.1915)
- Date
- 1915-04-08
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Mu sofort gegen öglichn die seiner Stichen Korn, ob er befahl feifene. Er einem n, so e als TfMlllJ5, B111B 8 April 1915. M 16. Frankfurt a. M., den M 16. 24. Nissan 5675. Der „Frankfurter JSraelit" wird mit dem JSraelit" .abonniert; Abonnement für beide Blätter zusammen Mk. t.5<) vierteljährlich fJnlandf. Inserate im „Frankfurt! r Israelit" kosten 25 Pfp. für die sechsgespaltene Lolonelzetle; Rabatt nach Tarif. Un- ^)amit cf sich e da i xu t die S im Zefehl. vchnee feines tfeuer Offiwar e; er 1 ver einen letmot baten angereigen; was nblttz chußimehr , als und Eine war zwei und telle: ahrer testen laubhende ührer ierzig s. rerkte verungroße >ie ich zum eine h sah icheln? dem nzlei. fünf am Er ntenfchön A. Inhalt: Die Sommerarbeit der A. I. Iugendgruppe. D i e W o ch e: 1. Der Palästinatag in onffuit n. M. 2. Mazzos und Brotscheii.e. rpy* s'y-Borträge im Mekor-Chajim. 4 Jüdische Bibliochek und Geschalte, Langestr. 3:!. 5. Raphael u Jeanette Ettlinger-Heim für erholunasbedürfttge minder Hosheim T (e. V.s. Die Hagada des Kriegers. 7. Isst Silbermann rry. Vereinstalender. — Familiennachrichten. — Gebetzeiten. Die Sommerarbeit der A. 3. Jugendgruppe. Tie A. I. Iugendgruppe versendet an ihre Mitglieder und Ireunde folgende Uebersicht über ihren Arbeitsplan für die kommende Sommer -äliareit: Ter Lehrplan der Jugend lind Mädchen grnppe hat eine kleine Eriveiternng ersah-en. Tie Ingendgrnppe hat an Stelle ihres im Ielde stlhenocn To,zellten Herrn Emil Gottlieb, Heren Rabbiner Schüler für die Leitung eines (Ke- N'vrob Schinrs gewonnen. Herr KarlTchsmin . n n har einen Vortragszyklus „Gedanken ans Pirke Omans" übernommen. Der erste Vortrag findet Dienstag, den kJ. April, abends I Uhr, statt. In der O merzest ivird allabendlich *20 Mi nuten vor Maariiv ans dem Midrasch oorge tragen werden. Beginn Tonnerstag. den 1. Ap.il. Iür Samstag Nachmittag baden wir Vorträge eingerichtet, in denen die Ereignisse der Woche, im sichre des Judentums gesehen, dargeftellt wer Veit iollen Ter erste dieser Vorträge lvird am Samstag. den 17. April, titittags 4 Uhr, statt finoen. Wir ivollen nach heute nicht verfehlen, dar ails hinznrveisen, aas; es vaterländische Pflicht unserer jüngeren Mitglieder ist, sich an den mi lstär-icben Änsbildungsktlrscn zn b.'teilig.'ir. Wie io.r abgelausenen Halbjahr werden ivir auch im üinnrenden Sommer Wanderungen in die nähere Umgebung.Frankfurt» veranftalrett. (Jahrten.v.ttel ii11 im Büro erhältlich. > Mit den unter den Jahnen stehende!' M't gliedern - annähernd WO - uuiröc eilt reger Verkehr gepflegt. Tank den Zuwendungen einer Reihe unserer Mitglieder waren ivir in der Lage auf Pesaeb unseren Ireunden Liebesgaben ins Feld zu senden. Um auch iveiterhin, rroy der sehr gescannten Kassenverhäluriste unserer Gruppe, die im Ielde stehenden Mitglieder durch Gaben zu erfreuen, bitten wir, uns Spenden für Liebesgaben znkommen zu lassen. Ten sozialen Ausgaben widmete sich vornehm stell unsere Mädchengruppe. In de reit Hand liegt unter anderem die Leitung der Lehrtestenvermittlung, die zu unserer Jrcude sehr tark in Anspruch genommen wurde. Die Spreche lunoe der Lehrstellenvermittlung findet Sonntags von 11—12 Uhr vormittags und Donnerstags von 9—10 Uhr abends statt. Der bereits bestandene Tnachkurfus unter Üeihmgjbeä Herrn Redakteur Schachnowihsowie der Dehillimkursus unter Leitung des Herrn M. H'. rscktberg wird auch im Sommer fortgeführt werden. Auch im neuen Halbfahr sollen am Sabbat Vormittag vierzehntägig Zusammenkünfte statt finden, in denen kurze Referate gehalten werden. Tie erst Zusammenkunft findet am 10. April stan. Ter Handarbeilsabend wird zukünftig austee am Mittivoch Abend auch am Montag Av'nd stastfipden. Einer Anregung aus Mitgstederkreifen ent ,vrechend, haben wir einen französischen Sprachkursus für Anfängerinnen -Irl. Rosa Ieivel als Leiterin! und einen Stendgraphiekursns '.Leilerin Irl. I. Kay! eingerichtet. Es sei noch daraus hingewiesen, das; wir Vorsor'e getroffen haben, das; zukünftig in unseren Räumen gegen ein geringes Entgelt Ersri se'i'.i'.aen eingenommen werden können. — Allen unseren Mitgliedern empfehlen wir die Bennynug unserer reichhaltigen jüdischen Bibliothek in nn serem Beth Hamidrafch (Zimmers), das ebenio N'ie alle Klnbränme in denen stets die neuesten jüdischen unb Tageszeitungen ansliegen den ganzen Tag von 8 Uhr vormittags bis 10' Uh: abends, geöffnet ist. »SSDSSSSSDSSGGSSwLSSSSSDDDSLSDSSVW!j Me Woche l! -'S Per H^alästinakag in Irankfurl am Main. Ten; dringenden Aufrufe der „Deutsch Holländischen Palästina- Verwaltung" entsprechend haben sieb die jüdischen MiTtic unserer Stadt bemüht, die legten Tage des Pesiachsestes der Iür >orge für die darbenden Brüder im heiligen Lande zu widmen. In der grosten stiemeinde -Synagoge, der ,,Israelitischen Restgionsgesellschait" Warden die Mizwos zn Oinnsten des heiligen Land, s am legten Tage z"rr nach amerst'anifchem Sostem verst.igert, wobei ein Ergebnis von über 11 OU) Bi a er erzielt ivnrde. Auch in den kleinen Synagogen, dei M 1 a ii s , der bi i e d e r b o s h e i m scheu Schul' uiw. fanden Mizivos Bersteiaernn gen zu (Künsten von Erez Jisroe! statt, die ein cot spreebendes Erträgnis zeitigten. In der Synagoge ain Börneplay wurde zn einer Sondersammlnng st'ir den Verein „Lemaan Zion" aufgofordert. Mazzos und Akrotscheine. Wie zn erwarten war, ist von der iüoischen Bevölkerung unserer ^tadt die Austorderung zur Rückgabe der aus die Pessach- Wochc entfallenden Brotscheine in bereitwilligster Weise entsprochen worden. Allein aus dem Kreise der Synagogengemeinde „Israelitische Religionsgescllschaft" sind bei deren Büro über 11000 B r o t s ch e i n e abgeliefert wo coen: bei den Sammelftellen der „Israelitischen Gemeinde" sollen etwa 20000 Brotfcheine eingelaufen sein. ''l'-Morträge im Mesror-KHajim. Die UI'-Vorträge des Herrn Redakteur Schachitvwitz im Mekor-Chajim werden mit nächstem Sonntage wieder ausgenommen. Die Borträge finden in der IE" - Zeit je Sonntags h« Stunde vor tm Beremslokale Langestr. 18 statt. Jüdische Mibkiolhelr und T esehalke, Langestr. 33. Vom 8. April ab ist die Bibliothek und Lesehalle wie folgt geöffnet: Von Montag bis Tonuerstag von 14 Uhr nachmittags ilnd von 8—10 Uhr abends, Freitag iui; nachmittags von 1 -4 Uhr, Samstag bon 'Bl l Uhr vormittags und von 3 7 Uhr nachmittags, Sonntag von 9 — 1 Uhr vorm, und von 8 10 Uhr abends. Rapstaet n Jeanette Ettkiuger-Kcim für erstoknngskedürfligeKiuderLiofßeim i. L.(e.V). Ter Vorstand des Vereins hat beschlossen, iroh des Krieges das Heim in diesem Jahre iei- >iein Zwecke wieder zn öffnen. Er tat dies in der Ernägnikg, das; die schweren Verluste an kost baren Menschenlebeik, die Deutschland in diesem Jab re zn erleiden har, umsomehr da zn mahnen, durch kraftvolle neue lKenelanvneii die Lücken im Bolksbcstand wieder füllen. Der bisherige Tagessay boit . U. 1,50 pro Tag und Kind soll trotz der Steigerung aller Lrb.'nsmttleloreise nichl erhöht werden. Besonders wird infolgedessen das Heim auch d'.-.n. .Kindern des Mittelstandes ofsenstehen, dem es bei den schiveren materiellen Spsern, die der Krieg gerade von ihm fordert, schwer fallen diirsle, ans andere Weise den der Erholung bedü'.stiaeu Kindern Ausspannung zu verschaffen. Meldungen werden, wie früher, bei dem Aiz e des Heims, .Herrn Tr. Löffler, Ober mainanlain l<^, Jrankfurl a. M., jeweils Dienstag uno Mittwoch nachm. 5 Uhr entgegengeuoir.iiu'H. Tie Eröffnung des .Hanfes in Hofheim finde: d.Ieich nach den Peifachtagen statt. Pie T>agadah des .«lriegkrs. Auf Einladung der Insassen des Gump e r y ' scheu S i e ch e n h a u s e s sprach Here Re aktenr Schachnowitz am ersten Pessachtage in dem durch innere Reneinrichtnng grmüt- »seWuMküipsse onLockieck V2,^ 15^ G.M.HOLZ sortiert HOFLIEFERANT FRANKFURTa.I1 I I *■- « -J-r 'fYi;