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Der Israelit · 1915-03-04 · Heft 10 (4.3.1915) · page 5

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Journal
Der Israelit
Volume
55 (1915)
Issue
Heft 10 (4.3.1915)
Date
1915-03-04
Page
– (sequence 5)
Language
German
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M 10. Fr«rkf«rt «. M., den 4. März 1915. 18. Adar 6675. M 10. Der „Frankfurter JSraettl" wird mit dem JSraelit" abonniert,' Abonnement für beide Blätter zusammen Mk. 1.50 vierteljährlich (Inland). Inserate im „Frankfurter JSraeltt^ kosten 35 Pfg. für die sech-gespaltene Eolonelzeile; Rabatt nach Tarif. Inhalt. Die Woche: 1. Unsere Aufgabe in schwerer Zeit. 2. Ausschuß der Israelitischen Gemeinde. 3 Ferienordnung für iSraelit. Volksschulen. 5. Judenreine Familienforschung. «. Auszeichnung. — BereinStalender. — Familiennachrichten. — Gebetzeiten. M»WKISMIl8WS«SW«vVvSS«SG«VSSGG»V««« | Me Woche ) „Unsere Anfgaöe in fQmtxtt Jett." Der vierte Bortrag im Vortragszyklus unter obigem Titel (nach Sncr rwno) findet nächsten Sonntag den 7. März, 6 Uhr nachmittagin den Räumen des Mekor Ehajim, Langestraße 18, statt. Ausschuß der Asraelttische» Gemeinde. Die letzte Ausschußfitzung bewilligte für die Israelitische ReltgionSschule, die infolge deS Rückganges der Geschenke ein Defizit von 18234 Mk. aufweist, 17800 Mk. Die Schülerzahl ist gegen dat Vorjahr um 63 Schüler gewachsen. Ferner wurden größere Beträge für Zwecke des Krankenhauses (innere Einrichtung) bewilligt. Die „Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums" erhielt 1000 Mk. Eine längere Debatte rief die Frage der Beschaffung von Dauerfleisch hervor. Die dafür eingesetzte Kommission berichtet ihren Beschluß, die Gemeinde möge für Herstellung von Fletschkonserven besorgt sein. Dementsprechend beschließt der Ausschuß, den Vorstand zu einem ftsten Abschluß mit Fabrikanten von Fletschkonserven zu veranlassen, der den minder bemittelten Mitgliedern ermöglicht, sich zu einem nicht allzuhohen Tagespreise den Jletschzenuß zu verschaffen. Aerienordnrmg für israelitische Uslüsschule«. Eine amtliche Bekanntmachung besagt: Da die israelitischen Hausväter und Schulkinder vermöge ihrer überwiegend nicht landwirtschaftlichen Erwerbstättgkeit an den Ernte- und Witterungsverhältniffen nicht interessiert sind, hat aus Anregung israelitischer Kreise die Regierung zu Kassel eine besondere Ferienordnung für die ihr uuterstellten israelitischen Volksschulen erlassen. Diese enthält einige Abweichungen von der allgemeinen Ferienordnung, indem sie nicht nur die jüdischen Festtage möglichst berücksichtigt, sondern auch die Sommer- und Herbstferien einheitlich festlegt. Indenreine Iamilieuforfchnrrg Zu dem Artikel „Judenreine Familienforschung" geht den „Mitteilungen" eine Zuschrift zu, der folgendes entnommen sei: Den Herren, die die „Gesellschaft für Familienforschung" errichteten, dürfte eine antisemitische Absicht ferngelegen haben. Die Gesellschaft hat nur den Zweck, den Ursprung und die Zusammengehörigkeit eines ganz engen Kreises von alteingesessenen christlichen Familien für die Zukunft niederzulegen. Und wenn man mit dem Jahre 1806 zurückdatierend angrfangen hat, so geschah dies in durchaus lauterer Absicht, ohne irgend eine andere Gesamtheit dadurch verletzen zu wollen, und weil damals hier nach Auflösung des damaligen deutschen Reiches eine neue Verfassung eingeführt wurde. Das hier erschienene Werk von Justizrat Dietz, „Stammbuch der Frankfurter Juden", das auch nur die Genealogie der Mitglieder der hiesigen israelitischen Gemeinde der vergangenen Jahrhunderte behandelt, hat doch auch eine ganz eng begrenzte spezielle Aufgabe, die Nomenclatur und die Herkunft aller hiesigen israelitischen Familien zusammenzustellen und deshalb kann ihm doch ebenso wenig eine antichristltche Tendenz betgeleat werden als der „Gesellschaft für Familienforschungeine antisemitische. Anszeichnnn-. Unteroffizier Markus Lehmann, Sohn des Herrn Oskar Lehmann und Enkel des Begründerdes ^ISraelit" Dr. M. Lehmann in Mainz erhielt wegen Tapferkeit vor dem Feinde das Eiserne Kreuz. Vereinskalea-er. Verein Mekor Chajim. Samstag,morgens nach Schluß der Synagoge: Dinim; Herr Rektor Falk. 37, Uhr nachm, im BereinSlokale: Mikro-Bortrag; Herr Leopold Schwab. Sonn rag, 9*/« Uhr vorm, im Vereinslokale: Gemoro; Herr R. A. Posen. 4 Uhr nachm.: Gemoro; Herr Dr. Joseph Breuer, v Uhr nachm, im Bereinslokale, Langestr. 18: „Unsere Ausgabe in schwerer Zeit" saus rum); Herr Redakteur Schachnowttz. Montag, 8s/4 Uhr abends: Mischräch; Herr Rektor Falk. Dienstag, 88/4 Uhr abends: Gemoro; Herr R. A. Posen. Mittwoch, morgens nach Schluß der Synagoge yrbv ivvp. 8% Uhr abends: Gemoro; Herr Dr. Joseph Breuer. Jeden Morgen nach Schluß des Gottesdienste-: Mischna. Agndas Jisroel Jngendgrnppe. Sam-. tag, 10 vorm.: Doroth Horifchaunim; Herr Direktor Dr. Lange. 11 Uhr vorm.: Raschi zur Torah; Herr Lehrer Hirschberg. 11 Uhr vorm.: Gemoro; Herr Dr. M. Lange. 7s* Uhr nachm.: Gemoro; Herr B. Rachelsohn. Sonntag: Ansflug Frankfurt—Riederhausen— Wiesbaden; Treffpunkt Schumann-Theater 8 Uhr vormittag-, Fahrpreis Mk. 1.55, Führer Hermann Klausner. Dienstag, 9 Uhr abends: Gemoro; Herr Dr. M. Lange. M i tt w o ch, 9 Uhr nachm.: Nwijim; Herr S. Unn a. Donnerstag, 7«9Uhr nachm.: Gemoroh; Herr Direktor Dr. L a n g e. 9 Uhr nachm.: Sprechstunde des Zimmernachweises. Asudns Jisroel Mädcheugruppe. Sams. tag, 7,12 Uhr vorm.: Rizitation; Frau Elisabeth Selig. 7,4 Uhr nachm.: Hagadah; Herr Hirschberg. Sonntag, 7,9 Uhr abends: Tnach CTtPD); Herr Redakteur Schachnowitz. Montag, 9 Uhr abends: Turne». Dienstag, 7«9 Uhr abends: Dinim; Herr Rabbiner Dr. S. Bamberger. Mittwoch, 8—10 Uhr abends: HandarbeitSabend. Zacharias Wertheinrber'sche Stiftung (KlanS) Herr Rabbiner Dr. Lorsch: Freitag Abend nach Schluß des Gottesdienste-: Bortrag über von «m. Samstag, 10% Uhr vorm.: Die Stbra mtt Rafchi. 117, Uhr vorm, (für Schüler): nbvv t» Sonntag, 27. Uhr nachm, (für Schüler): rh*0 '&3?V4 Uhr nachm.: map mm tu Monrag, eine Stunde vor rtruo (fürSchüler): navo Dienstag, 8% Uhr abend«: x&p »cd 'w Mittwoch, eine Stunde vor nruo ifür Schüler) ruvo. - «7. Uhr nachm, (für Schüler) nrao i». Herr R. A. Posen: Sam-tag, vormittagnach Gch^ß der Synagoge Friedb. Anlage: onn *n. Sonntag, 8 Uhr vormittag-. c*n rrm. Donnerstag, 7 Uhr abends: nun. Verein Liwjath-Ehe» (Herr Prof. Dr. Gnlzbach.) Sabbat nach nwv: Midrasch im HSrfaale Friedberger Anlage. Jüdische Franenvereinignng. Dienstag, 7,1—7,7 Uhr im CafS Kursaal, Friedberger Anlage: Stricknachmittag zu Gunsten der KriegsfÜrforge. Geeignete Lektüre. Familiennachrichten. Geburten. Einen Sohn: Josef Bamberger (Selka), Bergweg 4. KeSetzette». twn '2 712V Freitag Abend 5.45. SamStag Morgen 8.00. Samstag Nachmittag 4.30. „ Abend 7.00. Wochentags morgens 6.30. nachmittags 5 30. HilOLFSECK Dfe iwputärste Cigarre unsortiert 12H soi-fieEk 15*^ G.M.HOLZ HOFLIEFERANT FRANKFURTaM

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