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Der Israelit · 1894-12-10 · Heft 99 (10.12.1894) · page 35

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Journal
Der Israelit
Volume
35 (1894)
Issue
Heft 99 (10.12.1894)
Date
1894-12-10
Page
– (sequence 35)
Language
German
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81 (len habe das Waisenhaus besucht und war gefreut, als ich oie Ordnung und Sauberkeit im SpeisezimniSr und im Schlafzimmer sah, und der Director und seine Äimilie verdienen Segen. Die Spender und Leiter möge der Allmächtige belohnen, und mögen die Schüler Ertolg in ihrem Studium haben!) Herr P. Iswolsky aus Petersburg, Attache im Ministerium der Yolksa^iärung: Je suis heureux de pouvoir constMM' ici la char- . mante impression, que produit l’Orphelinat dirig6 par } Mr. Je Dr. Grünhut; j’emporte de cette visite un bon Souvenir et un enseignement utile gez. P. Iswolsky. (Ich bin glücklich, hier den vortrefflichen Eindruck bezeugen zu können, welchen das von Herrn Dr. Grünhut geleitete Waisenhaus macht; ich nehme von diesem Besuche ein guteyjftidenken und eine nützliche Lehre mit.) ii Herr H. Landau aus London: From what I have seen of this Institution & its good Management by Dr. & Mrs. Grünhut, I feel sure, were its usefulness better known, it would be more adequately supported. 8. May 1893. gez. H. Landau. (Nach dem, was ich van dieser Anstalt und ihrer guten Leitung durch Herrn und Frau Dr. Grünhut gesehen habe, bin ich sicher, dass, wenn ihre Nützlichkeit besser bekannt wäre, sie angemessener unterstützt würde.) Herr Victor Parahat aus Alexandrien: Je suis trfes heureux de constater l’impression que j'ai eue en visitant l’Orphelinat Israelite ä Jerusalem, dirigö par le Dr. Grünhut. J’ai constate avec plaisir la bonne discipline qui y regne, ainsi que la bonne tenue des orphelins qui s’y trouvent. J’emporte de cette visite bien des meilleurs Souvenirs que j’ai jamais eus. Jerusalem, 22. Mai 1893. gez. Victor Parahat. (Ich bin glücklich, den Eindruck zu bezeugen, den ich beim Besuche des jüdischen Waisenhauses, das von Herrn Dr. Grünhut geleitet wird, empfing. Ich bezeuge mit Vergnügen die gute Disziplin, die dort herrscht, sowie die gute Haltung der Waisen, welche sich darin befinden. Ich nehme von diesem Besuche die besten Erinnerungen mit, die ich jemals gehabt habe.) Herr Josef Barsilai und seine Reisegefährten aus Alexandrien und Kairo: Nous venons avec grand plaisir attester sur cette feuilie le plaisir, que nous avons 6prouv£ en visitant l’ßtablissement de l’Orphelinat, dirige par notre eher eoreligionnaire M. le Dr. Grünhut, et nous avons et6 vraiment enchantös, de voir le grand ordre, qui regne dans ce cölöbre etablissement et le progres immense des eleves dans leur etude. Nous avons 6te vraiment transportös d’un sentiment religieux, en voyant la grande persevöranee de notre eher Directeur, k faire de cette 6cole un institut surtout pour notre obere langue h£braique. Nous prions le hon Dien, de lui payer ses fatigues selon son bon coeur, car c’est la seule rScompeDse, que nous pouvons lui ceder, en le remerciant pour. le bon accueil qu’il nous a fait. Jerusalem, le 22. Mai 1893. gez. Josef Barsilai. (Wir bescheinigen mit grosser Freude das Vergnügen, das wir empfanden, als wir die Waisenanstalt, die von unserem lieben Glaubensgenossen Herrn Dr. Grünhut geleitet wird, besuchten, und wir waren wahrhaft entzückt von der grossen Ordnung, die in dieser berühmten Anstalt herrscht, und von dem grossen Fortschritte der Zöglinge in ihrem Wissen. Wir waren wahrhaft von einem religiösen Gefühl tief ergriffen, als wir die Ansdauer unseres lieben Directors sahen, aus dieser Schule eine Anstalt besonders für unsere theure hebräische Sprache zu machen. Wir bitten Gott, ihm für seine Bemühungen nach seinem guten Herzen zu vergelten, denn das ist die einzige Belohnung, die wir ihm geben können, indem wir ihm für den freundlichen Empfang danken.) Herr Ben. Seling aus Portland: Jt has afforded me great pleasure to visit this Institution and J earnestly trust that the Dr. Grünhut and bis estimable family will in future receive the financial supqort to which they are entitled. July 3. 1894. gez. Ben. Seling. (Es hat mir grosses Vergnügen gemacht, diese Anstalt zu besuchen, und ich hoffe zuversichtlich, dass Herr Dr. Grünhut und seine hochachtbare Familie in Zukunft die finanzielle Unterstützung finden, zu der sie berechtigt sind.) Herr Jacob Frank aus Hamburg: Es gereicht mir zur Freude, auf Grund meines Besuches im Deutsch-Israelitischen Waisenhause erklären zu können, dass die dort befindlichen Kinder eine liebevolle Behandlung empfangen, und dass die Zimmer sowie Wäsche und Geräthschaften besonders gut und reinlich gehalten werden. 11. Januar 1894. ge». Jacob Frank. Herr D. Jsrael, Kunstmaler aus München: Es hat mir zur ganz besonderen Freude gereicht, in Jerusalem ein so wohlgeleitetes und gut eingerichtetes Waisenhaus wie das deutsch-israelitische zu treffen. 23. Januar 1894. gez. JD. Israel. Herr Bendix Hallenstein, kaiserlich deutscher Konsul in Dunedin (Neu-Seeland): Während meines kurzen Aufenthaltes in Jerusalem habe ich unter anderen israelitischen Anstalten auch das jüdische Waisenhaus besucht, und glaube ich, dass dasselbe unter Dr. Grünhut’s Verwaltung und der Mithilfe seiner liebenswürdigen Familie gut versorgt ist. Die Einrichtung ist. rein und einfach, und das Betragen der Knaben, welche ich antraf, ist gut und bescheiden; sie scheinen mir eine passende Erziehung zu gemessen. Wir dürfen deshalb hoffen, dass gute praktische Männer aus ihnen hervorgehen, die dem Judenthume und der Menschheit Ehre machen. Deshalb drücke ich nun auch den Wunsch aus, dass besonders meine Glaubensgenossen einer solchen wohlthuenden Anstalt voranhelfen, so, dass eie sich in ihrer Nützlichkeit ausdehnen kann. 26. Februar 1894. gez. Bendix Höllenstein. (Fortsetzung folgt.) Notizen. Jaffa. InRischon r Zion wurde der Grundstein zu einer neuen Kelter gelegt. Der Leiter der Kolonie hielt eine Ansprache, ebenso ein Kolonist. Die Plantagen und das Getreide in Rechowoth stehen gut. In Rechowoth fand eine Versammlung der dortigen Kolonisten, sowie derjenigen von Gadrah nnd einiger ans Rischon 1’ Zion statt. Auch Herr Bienstock war anwesend. Man berieth wegen Verkaufs der Tranben nnd Weinbereitung. In Rechowoth haben die Ansgaben der Kolonisten, seitdem sie Melkkühe halten nnd Gemüse pflanzen, bedeutend abgenommen. Eine fünfgliedrige Familie kann nun mit achtzig Francs Im Monate auslangen. Man hat sich ans dem Anslande, namentlich Oesterreich, an Herrn Bien stock um Namhaft-

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