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Der Israelit · 1894-11-29 · Heft 93 (29.11.1894) · page 25

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Journal
Der Israelit
Volume
35 (1894)
Issue
Heft 93 (29.11.1894)
Date
1894-11-29
Page
– (sequence 25)
Language
German
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21 Frankfurt a. M Henry Seltgmann 100 M. Göttingen. M. K. 25 M. G. K. in H. 20 M. Heidenheim Ungenannt 6 M. S. L. in M. 35 M. Hahn b. Pfungstadt. M. Meyer 10 M. J. H. in H. 5 M. Kronach. Jsac Strauß 20 M. Mommenheim Moses und Marx Schwab 16 M. Mödingen b. Jülich. Samuel Horn 6.50 M. Nenkirchen, Kr. Ziegenhain. Durch Lehrer I. Rothschild: Sammlung bet der Verlobung von Frl. Emma Nußbaum daselbst mit Hr. Juda Dannenberg aus Cassel 9.40, abz. Porto 9.20 M. Gtranbing. Frau Th. L.: ,-,^-Geld 10 M. 8. H. in 0 5 M. Gandowitz. I. Pick 4.50 M. Thor». Simon Wiener 10 M. Bolkmarfen. N. N. 10 M. Die Ebene des Philisterlandes. (IV. Fortsetzung.*) ->i I i ».3flS3<msa>- Um Cisternen kümmert man sich im Lande der Philister nicht. Die Baumkultur wird etwas vernachlässigt, und zwar aus verschiedenen Gründen. Die Fellachen sind durch den Getreidebau sehr iu Anspruch genommen; zu warten, bis die Bäume Früchte bringen, ist nicht nach ihrem Geschmack, sogar Kartoffel sind nicht beliebt, weil man sie nicht roh verzehren kaon. Baumgärten sind den Dieben auch mehr ausgesetzt als Getreidefelder. Gebahnte Wege und Strassen hat das Land der Philister nicht, wenn man von Gaza absieht, wohl aber sehr gute Naturwege nach allen Richtungen hin, meistens stein- und sandlos, nur in der Nähe der Sanddünen sandig und in der Nähe des Gebirges steinig. Die meisten Wege wären fahrbar, wenn es nicht an Brücken fehlte. In Wirklichkeit wird aber nur die Strasse nach Jaffa zu Wagen befahren. Wer dem Meere entlang reisen will, lässt den Hafen von Gaza links liegen, erreicht das Ufer bei Anthedon, setzt dann über die Mündung des Nahar Herbia und erreicht nach vier Stunden Askalon, jetzt Eigenthum der Bewohner von Giora, die Jerusalem mit Fischen versorgen; nach drei Stunden erreicht man den Hafen von Esdud, setzt dann bei Lenikebi Junes über den Fluss von Esdud und erreicht nach drei Stunden den Hafen von Jamnia an einem kleinen Vorgebirge Namens Dabbet Ruhm, dann setzt man über den Fluss von Jamnia und er- *) 8. Nr. 529. reicht nach drei Stunden Jaffa. Dieser Weg kann nur mit Reitthieren gemacht werden; das Reiten im Sande ermüdet, jedoch die Meeresluft erfrischt. Abgesehen davon bietet diese Strecke, die sich auf dreizehn Stunden beläuft, keine Schwierigkeit; allerdings begegnet man nur einem Dorfe, nämlich Giora bei Askalon. Die Jaffas trasse führt über Der Esneid, Barbara, Esdud und Jebna, und beträgt vierzehn Stunden; wer über Medschdel reisen will, muss eine halbe Stunde zugeben; wer über Askalon reist, muss, Aufenthalt abgerechnet, eine Stunde zugeben. Der Weg nach Ramie zweigt von Esdud ab und geht über Barka, Baschit und el Moghar; elf Stunden genügen von Gaza nach Ramie. Die Hauptstrasse nach Jerusalem führt über Der Esneid, Giules, Kastine, Mesmije nach Bab elWad, und umfasst zwölf Stunden Weges. Der kürzeste Weg über Bethgemal geht über Breil, Faludsche, Sumsum, Dikrin, Deir, Dubban, Adschur und Zakaria, oder über Breir, Karatich, Sumsum, Tel-es-Safie und Zakaria in zwölf Stunden. Von Esdud aus erreicht man Breitgemal über Battane, Jasur, Mesmije, Tine, Dnebbe und Br ei sch in sechs Stunden. B e i t g i b r i n erreicht man von Gaza ans über Brer, Tel el Hesy und Zükkarije in sechs Stunden, über Faludsche und Arak el Menschije in sieben Stunden. (Fortsetzung folgt.)

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