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Der Israelit · 1894-11-15 · Heft 89 (15.11.1894) · page 21

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Journal
Der Israelit
Volume
35 (1894)
Issue
Heft 89 (15.11.1894)
Date
1894-11-15
Page
– (sequence 21)
Language
German
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dasL^!ÄrthodM Muderrlhum-Ä KWWÖsiSs> l| W'ätter für dre israetit. Schute. 18. Nov. »884.1 lNr. 1». M» & ss™ isSl SSEEEEES(t>' <r^ p t? a f o h o II dev zehnten Konferenz des Vereins der isr. Lehrer nnd Kultnsdeamten der Landraddinate Emden nnd Anwesend waren die Herren: Landrabbiner Dr. Löb- Emden, Landrabbiner Dr. Mannheimer-Oldenburg, (Ehrenmitglieder); Hauptlehrer Levy-Norden, Hauptlehrer Selig- Cmden, Lehrer Apt Emden, Bernheim-Varel, Frankenstein- Osnabrück, Herzberg-Oldenburg, Klein-Lingen, Levy-Sögel, Levy Mittmund, Lolheim Dornum, Löwenstcin-Jever, Ludwig- Meppen, Meyer-Leer, Strauß-Wilhelmshafen, Strauß- Papenburg, Weinberg-Delmenhorst und Wolff-Aurich. Mit Entschuldigung fehlen: de Vries-Weener, Schweitzer- Norden und Meyer-Bentheim; von letzterem ist ein Begrüßungstelegramm eingelausen. Erste Sitzung am 11. September zu Emden in „Nordhelmers Gasthof." Nach Schluß der Generalversammlung des Vereins „Esratli jesomim“, deren Verhandlungen demnächst mit dem Rechenschaftsberichte zugleich erscheinen werden, eröffnet der Vorsitzende, Hauptlehrer Le vy-Norden, die zehnte Konferenz, indem er die Versammelten mit herzlichen Worten begrüßt und für das zahlreiche Erscheinen dankt. Er giebt zugleich seiner Freude darüber Ausdruck, Herrn Landrabbiner Dr. Lob zum ersten Male an dieser Stätte zu sehen, und erneuert die bereits früher gegebene Versicherung der Treue. Er beteuert ferner, es erfülle ihn mit großer Genugthuung, daß auch Herr Dr. Mannheimer und die oldenburgischen Kollegen sich entschlossen hätten, unserem Vereine beizutreten, und er hoffe, sie noch im Lause der heutigen Sitzung als geschätzte Mitglieder betrachten zu können. Darauf giebt der Vorsitzende einen kurzen Ueberblick über die Geschichte des Vereins, sowie über die behandelten Vorträge und hebt dabei mit Nachdruck hervor, daß die augenblicklich zur brennenden Frage gewordene „Gründung eines D. I. L. B." im Jahre 1887 in diesen Raumen angeregt wurde. Mit dem Wunsche für ein ferneres Gedeihen unseres Vereins schließt der Vorsitzende seine zu Herzen gehende Ansprache. Er giebt^ darauf den geschäftlichen Jahresbericht, indem er^ zunächst^ ein Schreiben vom Vorsitzenden de- D. Oldenburg. I. G. B. zur Verlesung bringt, in welchem sich dieser anerkennend über die im Vorjahre gehaltenen Vorträge ausspricht und der Maßnahme unseres Vereins, nach welcher alle isr. Lehrervrreine Deutschlands aufgefordert wurden das „Bibel lesen" auf die Tagesordnung zu setzen seinen Beifall zollt. Der Vorsitzende geht dann zur Lesebuchfrage über, die nach seinem Berichte trotz der gepflogenen Verhandlungen ungelöst geblieben und fürs erste wohl ungelöst bleiben wird. Er bemerkt ferner, daß der Vorstand Herrn Landrabbiner Dr. Löb zu dessen Amtsantritte in Emden eine Glückwunsch-Adresse überreicht, und daß der D. I. G. B. auch in diesem Jahre einen Zuschuß zu den Reisekosten gewährt habe. Herr Dr. Löb ergreift nun das Wort, indem er zuvörderst in herzlichen Worten für die Begrüßung seinen Dank ausspricht und versichert, daß er, zwar Vorgesetzter der Lehrer, doch gern ihr Mitarbeiter werde, was er mit einer Stelle aus Wochenabschnitten in geistreicher Weise beleuchtet. Sodann verbreitet sich der Redner über die berufliche Thätigkeit des Lehrers im allgemeinen und wünscht zum Schlüsse, daß auch diese Berathungen einen gedeihlichen Zweck haben mögen. Herr Dr. Mannheimer dankt in seinem Namen und in dem der oldenburgischen jüd. Lehrer für das frenndliche Entgegenkommen und betont, daß der Wunsch, nach Anschluß an den diesseiligen Verein bei ihm nur deshalb rege geworden, weil er sich bewußt sei, daß durch gemeinsame Bestrebuugen und durch den Austausch über die erreichten Erfolge der Schule ein wesentlicher Dienst geleistet werde. Er versichert schließlich, daß auch die Oldenburger Kollegen das Entgegenkommen durch treue Mitarbeit in den Konferenzen lohnen werden. — Der Vorsitzende spricht darauf den beiden Herrn für die herzlichen Worte den Dank der Versammlung aus. Auf Vorschlag wird nun zunächst in die Verhandlungen über die vom Vorsitzenden beantragten Abänderungen der Vereinssatzungen eingetreten. Diese beziehen sich zumeist auf die Aufnahme der oldenburgischen Kollegen und werden in der beantragten Fassung zum Beschluß erhoben. Der

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