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Der Israelit · 1894-10-12 · Heft 80-81 (12.10.1894) · page 48

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Journal
Der Israelit
Volume
35 (1894)
Issue
Heft 80-81 (12.10.1894)
Date
1894-10-12
Page
– (sequence 48)
Language
German
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8 In den Monaten Juli und Au'WHt vom Unterzeichneten gemachte Sen I. An Herrn Henry Seligman in Frankfurt a. M.: Für die laufenden Ausgaben des israelitischen Waisenhauses in Jerusalem 300, für Bekleidung und Beköstigung der Tagesschüler . . 100, zur Begründung eines Fonds für entlassene Zöglinge des Waisenhauses 200, Abschlagszahlung auf ein Legat von N. N. in Dürkheim . 200, aus dem Nachlasse der Heine und Georgine Jacobsoli n’sehen Eheleute (-j"V in der Provinz Hannover . . . 1200 II. An die jüdische Gemeinde in Hebron: Beitrag zum Honoriren des jüdischen Arztes daselbst. HI. flW3nb an arme Bräute. IV. An Q'njptp Lernende in Jerusalem. V. An das Central-Comitß der Alliance Isra^lite Universelle in Paris: Jahresbeiträge und Spenden. 400, für das israelitische Hospital in Jaffa. 400 VI. An Herrn 8. Mannsbach in Cöln: für das Lehrer-Seminar daselbst VII. An Herrn Rabbiner Dr. J Rülf in Memel: für die Abgebrannten in Plunjan. VIII. An nothleidende Wittwen und Waisen im Inlande .... IX. An das Central-Comitß für palästinensische Angelegenheiten in Amsterdam. X. An Herrn Alfred Geiger in Frankfurt a. M., für den palästinensischen Hilfsverein "p^ : Spenden. 500, aus dem Nachlasse der Heine und Georgine Jacobsohn’schen Eheleute in der Provinz Hannover . . . . 300 — XI. An bedürftige im In- und Auslande .... XII. An Herrn Dr. Marek Kronik in Tluste: für die daselbst von der Cholera heimgesuchten armen Glaubensbrüder .... XIII. An Herrn Sally ßrilles in Berlin: für den Kolonisations-Verein ,Esra“ CO o o o M. — Ptz. 200 ii — ii 75 ii — ii 102 >i 61 ii 800 N 20 " — ii 100 ii ii 66 27 ii 1200 ii — ii 800 ii ii 71 ii 26 ii 100 »i — ii 20 — »i Dürkheim a. d. H, Y'nn 's» Zus. 5555 Mk. 14 Pf. Dr. A» Salvendi, Bezirks-Rabbiner. 3. September 1894. ») 8. Nr. 524. Notizen. Jaffa. Die Baron Rothschild’sche Kolonienverwaltung bat während ihrer zehnjährigen Praxis die besten Erfahrungen mit den Weinstöcken indischer Provenienz gemacht. Der Wein aus diesen Reben kann auch den heissesten Sommer überdanern, ohne sauer zu werden, oder seinen angenehmen Geschmack und Geruch zu verlieren. Dieser Wein ist aneh sonst so vorzüglich, dass er sich rasch den europäischen Markt erobert, wo er in grossen Quantitäten und zn hohen Preisen verkauft wird. Man geht daher jetzt daran, in der Kolonie Ri schon 1’Zion die indischen Reben zn den alleinherrschenden zn machen. Die Verwaltung versucht es jetzt auch mit der Theepflanzung. Zu diesem Zwecke ist von Paris aus ein junger Gärtner, Herr Schallt, einigemal nach Indien geschickt worden, um an Ort und Stelle den Theebau zn studiren. Es ist dies kein leichtes und ungefährliches Werk, da die Indier die Methode der Theecultur gegenüber den Europäern als Gehei mniss bewahren und vor Ansknndschaftnng auf der Hut sind. Der Thee hat fette Erde nöthig. Diese findet sich namentlich in Sichren Jaakob und Pethach Tikwah, weshalb dort jetzt der erste Versuch gemacht wird. Glückt er, so wird die Theepflanzung eine grosse Ausdehnung erhalten. Allen, die uns zum rWH mit ihren Glück- und Segenswünschen beehrt und erfreut haben, sprechen wir unseren herzlichste?i Dank dafür aus tmd wünschen jedem .Einzelnen derselben ein npiniDi rDito rm Dürkheim a. H., n*nn n»n Familie Dr. Salvendi. Druck der Joh. Wirth’achen Hofbuchdrnckerei Actien-Gesellschaft, Mainz.

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