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Der Israelit · 1894-10-12 · Heft 80-81 (12.10.1894) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
35 (1894)
Issue
Heft 80-81 (12.10.1894)
Date
1894-10-12
Page
– (sequence 13)
Language
German
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1505 Juden mehr Mischungsgruppen auf als die südeuropäischen. Wien, 27. September. Der hier in der Darwingasse (Leopoldstadt) etablirte jüd. Geflügelhändler S a l o m o n B e ck. der früher ein Sofer (Gefitzrollenschreiber) war, hat vor Kurzem auf ein Loos 25,000 fl. gewonnen. Er gelobte sogleich, derSynagoge in der Fugbachgasse eine Thora zu spenden und dieselbe auch eigenhändig zu schreiben. Jeden Tag verwendete er nun einige Stunden dazu, um sein Gelübde einzulösen, und am vergangenen Sabbat erlebte er, seine selbstgeschriebene Thora nach der genannten Synagoge feierlich tragen lassen zu können. So hat ein einfacher Greisler in Wien getreulich erfüllt: nr -lutcai .nxn rrnrn ns on:> nnyi qvu o'Dns'i trara n”n* *? misan ov nn ‘i lnnnir Sprechsaal. (Für alle unter dieser Rubrik erscheinenden Artikel übernimmt die Redaction dem Leserkreise gegenüber keine andere als die prehgesetzliche Verantwortung.) Usch. rmn nwi In Nr. 77/78 des „Israelit" fordert Herr Obercantor Ehrlich zur Bethätigung des schönen Ausspruches: “;dd ivn Ivv pmn n'nvitt tuSi ns n'tt'pj? auf. Nichtsdestoweniger weist mir dieser Herr am Schlüsse seines Berichtes grundlos eine Jntriguantenrolle zu. Ich bin mir nicht bewußt, jemals gegen eine jüdische Zeitschrift intriguirt zu haben (mit dem Geifer der Jntrigue besudeln, sagt natürlich der oberschlestsche Gentleman), wie ich überhaupt in Nr. 77 und 78 dieses Blattes nichts anderes gethan zu haben glaube, als die jüngst im „Jeschurun" nach eingezogencn Erkundigungen erschienene Warnung, auch den Lehrerkretsen unter den Abonnenten des „Israelit" mitgetheilt zu haben. In seinen sachlichen Berichtigungen kann sich Herr Oberkantor nur gegen den Einsender (wohl Herr Graf-Glogau) der Notiz im Jeschurun richten. — Jedenfalls bin ich infolge meines be scheidenen Wirkurgskreises — „Residenz Usch" — gehörig vor dem Verdachte geschützt, durch mein Etngesandtes Aemtchenhascherei zu treiben. Zum Schluffe erlaube ich mir die Anfrage: Warum ist die in Nr. 41 d. Blattes betonte Verbindung 2er Projecte unbeachtet geblflben? G. Hopp. In den jüngsten Nrn. des „Israelit" konnte man so viel Gutes und Schönes über die jüdischen Hotels und Pensionen betreff nnao und Bequemlichkeit 2C. lesen, daß ich nicht umhin kann, eine Frage zu berühren, welche, gerade in die „Saison" fallend, am Platze sein dürfte. Wo sind die jüdischen Hotels zu finden, da doch die Meisten Anspruch auf *ibo machen, in welchen man am nmo vorschriftsgemäß in einer miD speisen kann?*) Verdient ein Hotelier, der roiD nixo nicht beobachtet, unbedingtes religiöses Zutrauen? U. A. w. g. Ein Neugieriger. Briefkasten der Redaetiou. Herrn S. D. in M. In dieser Form nicht verwendbar. — Eine richtige Bearbeitung dieses Gegenstandes wäre uns erwünscht; aber keine bloße Uebersetzung, wie Sie dieselbe liefern. A. S. 1000. Das ländliche Gezänk war nichts für den „Israelit." I. F. in Buhusi (Rumänien.) Räthsel werden von jedem Abonnenten angenommen, vorausgesetzt, daß sie brauchbar sind. Gieße«, 4. Sept. Hefter den General-Hofkapellmeister Levi thcilt uns ein Leser unseres Befolgendes m't: Demselben wurde vor 2 Jahren vom ostr. Kaiser der Kronenorden verliehen — womit der persönliche Adel verbunden ist. — Ferner wurde diesen Winter Herrn Levi bei seinem Aufenthalt in Madrid von der Königin von Spanien persönlich der goldene Kronenorden überreicht, eine Huld, die seit 50 Jahren keinem Juden zu theil wurde. Herr L. ist trotz seines Ruhmes uud seiner Weltberühmtheit ein einfacher bescheidener Mensch, dem jede Ovation gegen seine Person unlieb ist. König Ludwig von Bayern, der auf L. große Stücke hielt, sagte ihm einst, ob er nichts dagegen hätte, wenn er ihn in den Adelstand erheben würde, worauf H. L. antwortete: Ich meine Majestät Herr von Levi klingt nicht schön. Mit Orden und Auszeichnungen von allen europäischen Fürsten ist H. L. oft bedacht worden. — Nächstens mehr. Berichtigung. In mein Gedicht rrnn im „Israelit" Nr. 77—76 haben sich einige Druckfehler eingefchlichen, deren Berichtigung hier folgt: Man lese in Strophe I III nnn ’:3r\ “jDspn und V impEn ittdt. Ferner in meiner rvrn Seite 1444 lese man H73HD "ü3 H03. Landau. *) In Mainz und Frankfurt a. M. haben jüdische Restaurationen HD1D. Red. Mnzetgerr. -wm Für den folgenden Theil ist die Redaktion nicht verantwortlich. 8. & D. LÖWENTHAL. Silber waaren, im) Frankfurt a. 3L, Zeil 25, Israel. Cultusgegenstände.

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