Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 35 (1894)
- Issue
- Heft 77-78 (27.9.1894)
- Date
- 1894-09-27
- Page
- – (sequence 36)
- Language
- German
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Karlsruhe. Durch Frau F. H. 5 9W. Krnmbach, Schwaben. I. Wcißkopf: ^s,-, 5 t Labifchin. Durch Lehrer I. Israel 4 M. Mosbach. Aus dem Special-Verzeichnisse in Nr. 519, 15 M. Mixstadt. Durch A. Neumann 5 M. Mannheim. Durch Frau MoseS Seeltg 5 M. Michelbach. Durch Lehrer Zürndorfer 5 M. M. G. in E. 5 M. Oberdorf b. Bopfingen. Urias Heimann 3 M. Ottensoos Durch Lehrer A. Grünspecht 4 M. Pinne. Aus R. I 5 M. Ph. ß. in T. 6 M. Spangenberg. Durch Lehrer Blumenkrohn 5 m?. Schmalkalden. Durch Lehrer A. Simon 3 M. Schweinfnrt. Durch Distr. - Rabbiner Dr. Sal. Stein: Lehrer Massenbacher in Niederwerra 3, N. N. in Haßsurt 5, zus. 8 M. Zempelburg Durch Rabbiner Dr. Schick 8 M. Zirndorf. Durch Lehrer M. Kahn 4 M. Zur freien Verfügung für höchst drillgliche edle Zwecke. Anffeß Ungenannt 15 M. Achim. H. 3 M. Ch. B. in H. 9 M. Diefpeck. Lehrer B. Fulder: anläßlich seiner Verlobung mit Fräulein JdaOberdorfer 5 M. Eltmauv. S. Bachmann 5 M. Crmrenih. L. JE; 8 M. Grabow, Bz. Posen. Durch Frau Paula Schaps 8.50 M. .K Heinsberg, Rheinland. M.?Blech 5 M. Heidenheim. Ungenannt 9 M. > Königsbach. Leopold Stiefel 5 M.,.: Minversheim. Benjamin Beckers M. Mühlen. Mox Stein 5 M. W) Pfaffenhofen. Gabr. Leopold 4 t1^ Sandowitz Marcus Ptnczower 5 M. 8. L. in 8. 24 W. Springfield, Ohio (Amerika). D. Greenbaum 81.65 M. Würzburg. M. K. 20 M. Für den rumänisch-jüdischen Schulderem. Cöln a. Rhein. B. Auerbach 5 M. Karlsruhe. G. K. 29 M. Für die Abgebrannten in Pl un j a n. L. B. in H. 10 M. Sandowitz Marcus Pmczowcr 5 M. Für die von der Cholera Heimgesuchtcn in T ln sie (Galizien). L. B. in H. 10 M. Palästinensischer Hilfsverein "sl'2 ]PD%. Sechster Jahresbericht. Wiederum liegt ein Jahr angestrengten Mühens hinter uns, und wir treten vor unsere Mitglieder und Freunde, um zu berichten, was wir geleistet haben. Wie gerne hätten wir noch mehr zu Wege gebracht, wie vielen Unglücklichen hätten wir noch mehr helfen können, wenn uns nur die Theilnahme unserer wohlhabenden Glaubensgenossen in reicherem Masse zur Seite gestanden hätte. Allein mit Bedauern müssen wir darauf hin weisen, dass unsere Einnahmen lange nicht mehr hinreichen, unsere Ausgaben zi\ decken, so sehr wir auch, der Noth gehorchend, diese beschränkten. Die einzige Seite unserer Thätigkeit, die wir nicht beschränken durften und wollten, war die Hilfeleistung an arme Kranke in Jerusalem. Die Zahl der von unserem Arzte Herrn Dr. Feuchtwanger in den Sprechstunden behandelten Patienten stieg auf über 12 0 00, die Zahl der vom Arzte gemachten Krankenbesuche auf etwa 3 00 0. Nur in so fern trat eine Aenderung ein, als wir mit dem 1. April 1893 die kaufmännische Leitung unserer Apotheke in die Hand unseres Agenten Adelmann legten, und deren Benutzung allen diplomirten Aerzten gegen Zahlung der Rezepte frei stellten. Durch diese Neuordnung ist es uns gelungen, den Zuschuss des Vereins, der im Vorjahre ca. 7 00 0 Mk. betrug, auf ca. 5 0 00 Mk. zu reduziren, während zugleich der Werth der vorräthigen Arzneien (am 31. December 1893 1879 Mk.) um mehrere hundert Mark stieg. Den Gemeinden T i b e r i a s und Hebron wandten wir gleichfalls Beihilfen zur Honorirung ihrer Aerzte zu, und verschafften dem Hospital in Jaffa vom Hilfscomite für die russischen Juden dahier eine Unterstützung von 1000 Mk. Ue'ber der[Fürsorge für die armen Erkrankte