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Der Israelit · 1894-07-12 · Heft 55 (12.7.1894) · page 26

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Journal
Der Israelit
Volume
35 (1894)
Issue
Heft 55 (12.7.1894)
Date
1894-07-12
Page
– (sequence 26)
Language
German
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0.40, Bab. E. Zwang 1, A. Heidelberger 0.50, Ungenannt 2, Thalheimer 0.80, F. Neuberger 3, M. Falk 0.50, E. Falk 1, 8. Neuberger 1, Wollenberger 0.80, Wolf 1.50, Dinkelspiel 0.80, J. Zwang 1.50, B. Reis 1.50, Frl. Philippine Levi 1.50, Frl. Malchen Levi 1, zus. abz. Porto 25.35 M. Tauberbischofsheim. MatnasJadund Chalogelder 33 M. Wenkheim. Durch Lehrer Hofmann, Sammlung der Bertha Moses Grünebanm, Purimspende von Mina Grünebaum 1.50, Nanette Grünebaum 2.60, Abr. H. Lehmann 1, Fanni Grünebaum 1.50, David Grünebaum 1, Lina Lehmann 3, Wertheimer 0.50, Bertha Lehmann 1.50, Sara Grünebaum 0.50, Sara Heimann 1, Ricka Grünebaum 1.71, Michel Lehmann 3, Meda Lehmann 4, Lob Heimann 1, Jakob Heimann 2, B. Heimann 1.60, Gitel Heimann 1.50, Mirjam Grünebaum 1, Sara Grünebaum 0.50, Sali Karpf 0.50, R. Karpf 1, Breinla Grünebaum 0.50, K. Lehmann 1.50, B. Lehmann 1.50, 8. Lehmann 1.50, Madel und Bertha Grünebaum 2, Frau Seemann von Neubrunn, atis der Synagogenbüchse 18.90, für 2, Kaufmann Samson Lehmann für 3, Ungenannt Mr 2, Thoraspende von Julius Mayer aus MNhvhsroth 10, zus. 74.71 M. * , Gesammtbetrag abz. Auslagen 444.93 M., wovon je 10 M. für den Verein Machsike ThWtz Weosra Cholim und die R. IV. und VIII, 6.1^ M. für 7,122, Je 2 Mfür und n 8 M. für UD» 2 M. für Rabb. M. N. A. und 15.81 für p*nfi*D- Mit herzlichem Danke für alle edlen Spender verbinde ich die innigste Bitte, mich auch fernerhin mit Gaben für die Armen des hl. Landes erfreuen zu wollen. Mosbach, 28. Nissan 5654, 4. Mai 1894. Dr. Löwenstein, Bezirksrabbiner. Die Kolonisation Palästina.^. Ackerbau in Palästina. (XII. Fortsetzung.*) So allein und nur hieraus ist es zu erklären, dass Pessach-Tikwah in seiner Entwickelung noch heute keinen Fortschritt aufzuweisen hat, während Gadrah etwa noch eines Aufwandes von 20,0 00 Mark bedarf, um vollständig ausgerüstet zu sein. Die Geschichte der mit Hilfe von Beiträgen und Spenden errichteten und unterhaltenen Kolonie Gadrah lehrt mit den beredtsten Worten, dass ein solcher weitausschauender Plan, wie die Begründung von Ansiedelungen, sich niemals von der Gunst jeweiliger und zwanglos einlaufender Spenden abhängig machen lässt, sondern dass er nur auf dem Wege der Kapital-Association bezw. des Genossenschaftswesens zu erreichen ist. Ungerechtfertigt und mit aller Entschiedenheit zurückzuweisen aber ist der Versuch, aus den mitgetheilten ungünstigen Resultaten einen für die Kolonisations-Idee selbst nachtheiligen Schluss zu ziehen. Ein solcher findet ja überdies seine Widerlegung schon in dem Hinweis auf die Fellahs, die, trotz ihres niederen Bildungsgrades und ihrer bekannten Trägheit, dennoch in Palästina immer noch besser leben, als Hunderttausend von jüdischen Proletariern im russischen Ansiedelungsrayon. Es ist hier nicht der Ort, das entsetzliche Elend zu schildern, unter welchem das jüdische Element *) 8. Nr. 518. in dem grossen Kerker, genannt „Ansiedelungsrayon“ in Russland schmachtet. So viel aber können wir wohl sagen, ohne bei Männern, welche mit der Sachlage vertraut sind, auf Widerspruch zu stossen, dass die Lage der Fellahs eine beneidenswerthe ist gegenüber dem Loose, welches den russischen Juden zugefallen ist. Und wie sehr der Ackerbau im heiligen Lande der Entwickelung, des blühenden Aufschwunges fähig ist, das zeigen die württembergischen Templer, welche in Wahrheit durch den Anbau von Getreide in ihren vier Kolonien reich geworden sind. Auch die Kolonie Jessod-Hamaalah liefert einen erfreulichen Beweis dafür, dass der palästinensische Boden sogar im Stande ist, in seiner Bestellung noch wenig erfahrene Bauern, wie die dort angesiedelten russischen Juden es ja sind, auskömmlich zu ernähren. Der sprechendste Beleg endlich, der zu Gunsten des jüdischen Ackerbaues in Palästina erbracht werden kann, ist in derZKolonie Ekron gegeben, welche der Protector Palästinas in einer Entfernung von 18 Kilometer von Jaffa angelegt hat. Als man diese Kolonie in das Leben rief, da fasste man die Frage, welche uns hier beschäftigt, unmittelbar in das Auge; die Geschichte dieser Ansiedelung^ist darum auch eine Lösung unserer Frage. (Fortsetzung folgt.)

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