Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 35 (1894)
- Issue
- Heft 47 (14.6.1894)
- Date
- 1894-06-14
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
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8. 8. in L. 5 M. Themar. Durch Lehrer G- Hofmann 5 M. Treysa. Durch Lehrer M. Rothschild 5 M. Trachenberg. Durch Cantor L. Pitikowski 3 M. Trenchtlinge«. Aus R. I 10 M. T. R. K. in M. 4 M. Unna. Wwe. L. Selig 4 M. Uehlseld. Frau Marie Kohn 4 M. W. 8. in W. 4 M. Wreschen. Durch Lehrer H. Wo!ff 3 M. Wetzlar. Durch Lehrer D. Regensburger 4 M. Wreschen. R. 8. 6 M. Wüstensachsen. Durch Lehrer I. Grünewald 5 M. W. R. in 8. 4 M. Wiesloch. Durch Lehrer Ackermann: von der Gemeinde 5.50, abz. Porto 5.30 M. XI. Kronach. Jsak Strauß 3 M. Krotoschi«. Frau B. Schachtel 2.50 M. Lessen. Durch Lehrer S. Fabian 6 M. L. B. in K. 5 M. Lorsch Durch Lehrer M. Jaffe 5 M. Lublinitz. Durch Cantor G. Translateur 6 M. Lubah. Durch I. Cohn 4 M. Mendt. Durch Lehrer Sam. Schiff 5 M. Mannheim. Aus R. I 5 M. Mönchsroth. Aus den Syiagogenspenden 20 M. Myslowitz. Aus R. I 5 M. M. M. in P. 5 M. MtnW, Kr. Fulda. Aus R. I 4 M. Oberlanringen. Aus R. I 4 M. Ortelsburg. Durch L hrer S. Bernstein 3 M. Osterode. Aus R. I 4 M. Psnngstadt. Director Dr. Barnaß 4 M. ———•— Die Ebene des Philisterlandes. (II. Fortsetzung.**) Ein solcher ist der Berg Baala zwischen Ekron und Jamnia (Josua 15, 11), welcher im ersten Buche der Makkabäer (9,15) Berg von Azofus heisst. Ein solcher ist ferner der Hügelzug, welcher „die Oase von Gaza von der Wüste trennt“. Die Bodengestaltung ist der Sumpf- und Seenbildung nicht günstig; das Wasser, welches der Boden nicht aufsaugt, fliesst meistens ab, und nach Ablauf der Regenzeit vertrocknen bald die wenigen Sümpfe und werden gleich mit Sommergewachsen bepflanzt. Diesem Umstande verdankt das Land der Philister sein ausgezeichnetes Klima, und unterscheidet sich daher vortheilhaft von der Ebene Esdrelon und Saron, deren verpestetes Wasser fast alljährlich zahlreiche Opfer fordert, namentlich wenn es im Winter stark geregnet hat. Nur bei JVebi Rubin und in Der-el-Beleh giebt es Sumpfwasser; letzteres ist aber in diesem Jahre durch einen Kanal in’s Meer abgeleitet worden. Der von den Fellachen bewohnte Theil der Philisterebene enthält circa hundert Dörfer, von denen etwa sechzig zum Bezirk von Gaza gehören, die übrige« theils zu H e b r o n, theils zu Jaffa. Darunter befinden sich solche, die man ganz wohl Städte nennen könnte. Dahin gehören: Medschdel mit 5000 Einwohnern *) 3. Nr. 514. und einem beständigen Markte, Khan Junes mit 5000 Einwohnern und einem beständigen Markte, Faludsche und Breir mit je 4000 Einwohnern, Esdud, Jebna und Hamame mit je 3000 Einwohnern. Alle diese Dörfer treiben fast ausschliesslich Ackerbau, auch die Viehzucht steht daselbst im Dienste des Ackerbaues. Die Gärten in der Nähe der Dörfer sind Privateigenthum, die Getreidefelder ausserhalb des Dorfes sind Dorfeigenthum und werden alljährlich unter die Bewohner vertheilt, weshalb Niemand etwas zu deren Verbesserung thut. Die grösseren Dörfer haben fast unübersehbare Getreidefelder, eine halbe, eine Viertel- oder eine ganze Quadratmeile; viertelstundenlange Aecker sind etwas Gewöhnliches. Wer in Palästina Getreidefelder sehen will, muss in’sLand der Philister gehen; sechs Monate lang ackert der Fellach im Lande der Philister, und sechs Monate braucht er zur Ernte und zum Dreschen. Da giebt es Getreitehaufen um die Dörfer herum, namentlich bei guter Ernte, wie in diesem Jahre Die Fellachen bauen im Winter fast nur Weizen an, im Sommer Sesam und Durra; die Beduinen bauen meistens Gerste an, Sommerfrüchte fast gar nicht. Den ganzen Sommer hindurch regnet es keinen Tropfen, und dennoch gedeihen die Sommergewächse. (Fortsetzung folgt.)