Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 35 (1894)
- Issue
- Heft 47 (14.6.1894)
- Date
- 1894-06-14
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2446951-2448412-2448453--38712-2486830- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
871 Dem 46. Bericht des Israelitischen FrauenvrreinS zu Frankfurt a. M. zufolge waren Ende 1892 29 Waisenmädchen in der Anstalt. Von diesen trat eines in die Lehre und steht seitdem in der Obhut seiner Mutter. Dafür wurde ein anderes ausgenommen, so daß 1893 wiederum 29 Waisenmädchen im Hause waren. Von düsen besuchen 19 hiesige Volks- und Bürgerschulen, die übrigen 10 wurden im Hause, in der Küche und im Garten zu allen Arbeiten herangezogen und nahmen an dem für alle Zöglinge eingerichteten Unterricht in den weiblichen Handarbeiten Theil. Die erste Vorsteherin, Freifrau Karl v.» Rothschild, hat auS dem Nachlaß ihrer Tochter, des Freifräulein Hannah Luise, der Anstalt neuerdings Mk. 3000 überwiesen; diese Summe wird als Grundkapital einer besonderen Stiftung verwaltet und das ZinSerträgnitz alljährlich am Sterbetage des Freifräuleins den Sparkassenbüchern sich auszeichnender Zöglinge zugefügt. Eine weitere Stiftung in Höhe von Mk. 17,143 seitens der Eheleute Jsaac und Sophie Bing ist durch weiteres Legat der Frau Bing um Mk. 1800 vermehrt worden; die Zinsen sollen dazu dienen, elternlose Mädchen aus einem Umkreise von 6 Stundkn gratis aufzumhmen. Ferner spendeten die Hinterbliebenen des Herrn Louis Wertheimber Mk. 8000, aus deren Zinsen ehemaligen Zöglingen, die außer Stelle oder in gering besoldeten Lehrstellen sind, Wohnung und Kost auf höchstens ein Jahr beschafft werden soll. Mk. 1800 testirte Frau Sophie Bing der Kaffe zur Unt rstützung solcher Zöglinge, die, nachdem sie aus dem Verein entlasten, unverschuldet in Noth gerathen sind. Im Ganzen betrugen die Geschenke und Legate Mk. 34,161, die Beiträge Mk. 4798, Zinsen Mk. 8213. Die Ausgaben beliefen sich auf rund Mk. 21,000. Aus einer Reihe von Stiftungen wurden ten Zöglingen Beträge in die Sparkaffenbücher eingelegt, die sich zusammen ans Mk. 1500 belaufen. Die Pauline und Leopold Höchberg'sche Stiftung hatte Ende 1893 ein Vermögen von Mk. 26,469. (Zweiter Rechenschaftsbericht über die Thätigkeit des Vereins zur Beförderung des Handwerks unter den Israeliten in Oberheffeu und den benachbarten Gebieten für die Jahre 1892 und 1893.) Wir beginnen unseren Bericht mit der erfreulichen Mittheilung, daß der Verein in den beiden Jahren sieben Lehrlingen Stellen verschaffen und mit nöthigen Mitteln unterstützen konnte. Sehr wünschenSwerth wäre es aber, wenn eine noch immer größere Zahl von Knaben und Mädchen dem Handwerke zugeführt würden, und richten wir deshalb an Jeden, der für die soziale Besserstellung unserer Glaubensgenoffen ein warmeS Interesse ha , die dringende Bitte, in obigem Sinne zu wirken, damit der eigentliche Zweck des Vereins in ausgedehntem Maße gefördert werde. Die jetzige Zahl her Mitglieder beträgt 190. — Um dem Vereine eine größere Anzahl Mitglieder zuzuführen, wurde ein Circular, versehen mit einer Empfehlung der Großherzoglichen Prooinzial-Direktors, Freiherrn v. Gagern, an sämmtliche israelitischen Gemeinden des Großherzogthums versandt. Wir geben uns der Hoffnung hin, daß die Bestrebungen unseres Vereines immer mehr Anerkennung finden und ihm kräftige Unterstützung zu Theil werden möge. Außer den im ersten Rechenschaftsbericht angeführten Lehrlingen find in den beiden letzten Jahren noch 7 Lehrlinge verschiedenen Berufen zugeführt worden, und zwar sind von diesen: 2 Schneider, 2 Schuhmacher, 1 Uhrmacher, 1 Anstreicher, 1 Bäcker und beträgt somit die Gesammtzahl der bisher vom Verein Unterstützten 12; davon haben 2 die Lehre vollendet und zwar 1 Schneider und 1 Buchbinder. WM" lut je i g e n _ Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. £<mh> Sitncm Sfcatt&ftMyt a. 91^. ffticdiexyvcetc. ij. ' - schwer vc'c&it&e/c/fce GTafefyczäbhe -mvcA. t** odt* 191 31 3«. 99 39 39.39 393939 3C. JC Fraiyenstmd."- .:3 I. Ranges. Betreffs rmt£Q prima *• "3 Referenzen. (2l4a£ Frankfurt a. M. Bäckerweg 17. (3380 Haushaltungsu. iFamtUeu-llcnnonöt. Dr, Jacob Rosenberg Wwe, Besitzer L. Strauß Karlsruhe I. B., Waldhornstrasse 22. -*ff Waldhornstrasse 22. — Streng itto — Elegante, neu eingerichtete Zimmer, vorzügliche Küche, Bad im Hause. (2952 Mäßige Preise. Große Säle zur Abhaltung von Festlichkeiten _ im Hause._ _ Heinrichsberg ^THeinrichsberg Pensionat u. höhere Töchterschule VON Hermine Wolff. Referenzen: Ihre Ehrw. Herren Rabb. Dr. Gronemann, Hannover, Rabb. Dr. Kahn u. Rabb. Dr. Silberstein, Wiesbaden. m üelMali Streng Restauration eröffnet am 15. Mai, Blaue Traube 8t. Moritz-Bad, Pension Edelwris (Schweiz», eiöffnet am 20. Juni. Für "ULO-Fleisch ist gesorgt. 2921) Bermann. Monat Heschw. Sobernheim, Bingen a. Rh. Gründliche häusliche, wisse« fchaftttche u. gesellschaftliche Ausbildung junger Mädchen. (4060 (7^8r. gepr. Wärterin empfiehlt <\> sich. Off. unter J. B. 73 postlagernd Bogel. (1606