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Der Israelit · 1894-05-01 · Heft 34-35 (1.5.1894) · page 32

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Journal
Der Israelit
Volume
35 (1894)
Issue
Heft 34-35 (1.5.1894)
Date
1894-05-01
Page
– (sequence 32)
Language
German
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^*2" 7°w-»,>«Wui..' .■!iwpw»■?j%'iwiiyi«peirwiiwp<Ti.wiwwiTT.ijtar'jiBiHj^r’n»qgyg»i^d^WWGYWWD^WWWWMMgW^WM 650 Joseph Karo, Jakob Berab in Zephat, Semichah, R. Levi ben Chabib, R. Mose Jsserles. Auf ferneren 10 Zeilen von: kabbalistischen Lehren, Buch Jezirah, Sohar, Salomon Alkabez, Moses Corduero, Pardes Rimonim, R. Isaak Luria, Elias del Medigo, Jehuda Modena. In 20 abgerundeten, formvollendeten Lebensbildern würde „der innere Werth" der jüdischen Geschichte der.jüdischen Volksschule nutzbar gemacht werdewkönnen. Diese 20 Charakterbilder harren noch der kundigen Hand des Schreibers. Auf den Bl.'schen Anhang aber dürften sämmtliche Lehrer und Schüler mit Freuden schon jetzt verzichten wollen. Ucbcr den israelitischen Lehrerverein im Königreich Bayern. Die Verwaltung genannten Vereins übermittelt soeben deffen Freunden und Gönnern den Bericht über das 14. Jahr seines Bestehens. Wir ersehen aus demselben ein gedeihliches Emporblühen des Vereins sowohl in ideeller als materieller Richtung. In ersterer Beziehung möchten wir namentlich die in einigen Rabbinatsbezirken gebildeten Konferenzen zur Fortbildung im Hebräischen hervorheben, nachdem für das profane Wissen behördlich organisierte Fortbildungskurse errichtet sind. Das Vereinsvermögen beträgt rund 28000 M. Zur Bertheilung gelangten an 13 Wtttwen mit 7 Waisen und, für außerordentliche Unterstützung 1585 M., wobei ein Unterstützungsthetl ISO M. beträgt. Wenn auch der weitaus größte Theil der Lehrer- Bayerns Mitglieder des Vereins sind, so vermissen wir doch eine ziemliche Anzahl Collegen, die demselben noch nicht angehörten. Abgesehen von den älteren Herren, die s. Z. bei Gründung des Vereins ihren.Bettrit: versäumt^und jetzt wegen vorgerückten Alters satzungsgemäß nicht mehr ausgenommen werden können, möchten wir doch an die jüngeren Lehrer den'.Mahnruf richten, wenn sie vielleicht auch wegen günstiger pekuniärer Lage die Vereinskasse später entbehren zu können glauben, schon im Interesse des Korpsgeistes und zur Pflege des Standesbewußtseins ihre Aufnahme veranlassen zu wollen, der derzeitige Vorsitzende Goldstein-Maßbach (Unterfr.) wird sicherlich jede gewünschte Auskunft ertheilen. Zum Schluffe richtet der Jahresbericht einen warmen Appell an die Gemeinden, indem er ansführt: Das Ansehen des Lehrerstandes gewinnt gewiß nicht an Förderung und auch den Gemeinden gereicht es wahrlich nicht zur Ehre, wenn die Hinterbliebenen ihres Lehrers, der doch seine besten Kräfte im Dienste des religiösen Jugendunterrtchts geopfert, um der Gemeinde köstlichstes Gut in geistiger und sittlicher Hinsicht zu fördern, auf öffentliche Wohlthätigkeit angewiesen zu sein in die Nothlage versetzt sind. Wir wissen wohl, daß die pekuniäre Lage es den wenigsten Gemeinden gestattet, außer der Besoldung ihres aktiven Lehrers auch noch eine ausreichende Pension sür ihren dienstunfähigen Lehrer oder eine entsprechende Unterstützung für dessen Hinterbliebenen zu bestreiten, deshalb gestatten wir uns, an die verehrlichen Gemeinden die recht dringende Bitte zu richten, ihrer moralischen Pflicht zu gedenken und aus der Gemeindekasse einen ihrem Budget angemessenen Betrag unserem Vereine zukommen zu lassen. Die vielen Bächlein würden sich dann zu einem starken Strome vereinigen, und wir würden eher im Stande sein, eine genügendere Unterstützungsquote zu verabreichen, als es bis jetzt geschehen konnte. Wir geben uns der zuversichtlichen Hoffnung hin, nach dieser Richtung keine Fehlbitte gethan zu haben. Briefkasten der Redaktion. Herrn Prediger E. in S. Es freut uns, daß die von unserm Mitarbeiter angeregte Idee einer Versicherungscasse für isr. Religionslehrer Anklang auch in Ihrem Wirkungskreise findet. Aber Io hamidrasch ikkor elob hamaase; nicht nur Phrasen, auch Thaten wünschten wir zu sehen. W. C. in D- Gewiß wird auch der „Israelit" seinen Vertreter dorthin entsenden, da er das Interesse der isr. Lehrer stets gewahrt und mit dem eigenen identificirt hat. R. in B Wir bedauern, die eingesandte Arbeit nicht verwenden zu können; dieselbe verfolgt eine Tendenz, die der unseres Blattes entgegengesetzt ist. N. W. in F. Warum nicht gar? Bei dem Mangel an Ueberfluß an derartigen Arbeiten wäre Bescheidenheit auch für Sie eine große Zier. B. I. in K. Nur Geduld; auch Ihr Beitrag wird gedruckt, wenn die Reihe an ihn kommt. Moritz. Das ist dem Ermessen des Ministers anheimgestellt; wenden Sie sich mit einem genügend molivirten Gesuch an denselben. W. L. Solche Anstalten kennen wir nicht. Unbescheiden: Redigirt werden die „Blätter für die israel. Schule" von einem isr. Lehrer, der durch seine Erfolge und das bestandene Rectoratsexamen feine pädagogische Befähigung nachgewiesen hat. Die „Verantwortung" trägt der „Redacteur des Israelit". Sie dürfen sich also darauf verlassen, daß kein „Profaner" die päd. Beilage des „Israelit" herausgibt resp. leitet. W. W. in W. Anonyme Briefe und Einsendungen wandern in den Papierkorb. 1*f© patria. Einsender«. Verantwortliche Redaction: OScar Lehmann in Mainz. — Expedition des „Israelit", Schottstraße Nr. 2, Mainz. Druck und Verlag der Ioh. Wirth'schen Hofbuchdruckerei-Actien-Gesellschaft in Mainz.

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