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Der Israelit · 1893-11-16 · Heft 91 (16.11.1893) · page 21

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Journal
Der Israelit
Volume
34 (1893)
Issue
Heft 91 (16.11.1893)
Date
1893-11-16
Page
– (sequence 21)
Language
German
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TttWösseMü^erWu 1«. Nov. 1893] [9Jr. 11. mm* « iV;^ k'-LW Inhalt: Die Tonzeichen in der Bibel. Bon Dr. S. P. Nathan (Hamburg). Die Tonzeichen in der Möet. <©* Von Dr. S. P. Nathan (Hamburg). (Fortsetzung aus Nr. 65.) pimo »nt* bedeutet folgendes: Wenn 2 Worte auf einander folgen, von denen das erste auf pcp oder ^uo mit n endigt und ^’v^d ist oder auch nur ein jno hat, bei dem zweiten der Ton aber auf der ersten Silbe steht, so erhalten die Buchstaben rvsotD ein bu*7, wie Deut. 16, 1 und 2 noD nw und noB nnpn,') Gen. 12, 5 nina was- Jes. 43, 22. 23. 24 '2 twc, 'b naarTK? Auch hier steht dies bm*t, wie wir sehen, ebenso auf andren Buchstaben, wie auf rYTOI». Bevor wir dies Kapitel schliessen, wollen wir noch etwas über den p]ps2) oder Bindestrich bemerken, wiewohl er nicht unmittelbar zu den Tonzeichen gehört. Seine Bestimmung ist, Worte mit einander zu verbinden, wodurch das erste Wort sich mit einem Tonzeichen begnügt. Auch 3 Worte werden oft mit einander verbunden, und erhält dann nur das dritte den Ton. Am häufigsten findet diese Verbindung bei einsilbigen Worten statt, nicht so oft bei zwei- und mehrsilben. Ex. 11,12 on?"u>3ien, Num. 28, 24 nnrrrm, Ijob 6,16 jVr“D^yrv. Durch diese Verbindung büsst das erste Wort, wenn es auf einen langen Vokal mit darauf folgendem Konsonanten endigt, denselben ein, und es tritt der entsprechende kür¬ 1) Wenn auch hei diesen beiden Worten kein ',1 am Ende steht, so ist es doch als Dehnlaut im enthalten. 2) der Stamm npj heisst im Hebräischen „umringen-, zuweilen auch „abhauen“, wie Jes. 10, 34 und ib. 17, 6. Von den Talmudisten jedoch wird derselbe häufig in der Bedeutung von „näherngebraucht, wie der Satz P^'Dri *t2 Traktat Challa 1, 9 „von dem neben einander liegenden-. Siehe ‘Maim. in der Mischnah-Erklärung daselbst und Traktat Trumoth 4,3. zere Vokal an seine Stelle, wie aus dann wird, aus ntf n#- Wann aber und warum diese Verbindung eint ritt, und wann sie unterbleibt, ist uns unbekannt, und wir können nur zuweilen Gründe dafür vermuten. Nur wenige Ausnahmen giebt es von dieser Regel, wie 2p, Ottf, p, die zuweilen trotz der Verbindung mit einem andren Worte den langen Vokal behalten. Kimchi stellt3) fest, dass ]2, obschon es im stat. constr. p heisst, mit dem *)pD seine Form beibehält, wie Gen. 30, 19 ’SMJTD db? verändert sich in OBf, N " aber 27 verändert sich nur bei der Verbindung, in 2*?, wenn ein Tonzeichen dicht darauf folgt, wie Exod. 15, 8 □'-2^2, sonst nicht, wie Sam. I. 24 6 TTTD1?, weil das Wort im den Ton hat. vm. Tonzeichen der Psalmen, Sprüche und des Buches Ijob. Bekanntlich haben die Bücher der Psalmen, Sprüche und Ijob, gemeinhin rrc« »ibd genannt, ihre besonderen Tonzeichen. Der Unterschied zwischen den Tonzeichen dieser Bücher und der übrigen Teile der Bibel besteht teils in der Form und dem Namen, teils in der Stellung unter oder über dem Worte und ihrer trennenden oder 3) Seite 140 a im Miehio!,

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