Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 34 (1893)
- Issue
- Heft 59 (24.7.1893)
- Date
- 1893-07-24
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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1 ■’-^erv^r.ryi. ^,'v UdrthodoLe <MuderrthumÄ ft? C NO^ [-CW\A O S E S vf)- MM8WS8 ML« ES isasnassfö: S4. Juli 1893.] «e s^Nr. 6. Inhalt: Die Tonzeichen in der Bibel. Von Dr. S. P. Nathan (Hamburg).! E- Are Tonzeichen in der Aiöet. <s& j Von Dr. S. P. Nathan (Hamburg). (Fortsetzung.)? Auf zwei Irrtümer haben wir noch aufmerkjsam zu machen. Manche Grammatiker zählen j das Kpü zu den DTntfi'c, es wird dies jedoch durch |die Stelle Exod. 26, 5 nnxn nrTS NVyn. wo!das;2 von nyT2 sonst wegen des vorhergehenden 'n kein ttf:n haben dürtte, widerlegt, ebenso 1 Jes. 20 6 ünnn mp Hin, Ez. 35, 12 p nyni, Dan.;! 8, 2 jnn2 HiTiKV Der zweite Irrtum ist in Betreff des h^idd n:hö, welches nur ein verstärktes | xmD ist und daher ein mwa, bewiesen aus Ex. 5, 15 rp npya weil das '3 nur schwach ist, d. h. kein tton hat. Es kommt in der Tora nur : 5 mal vor, nämlich Gen. 27, 25 *6 X2'i, Exod. 5 15 Dtfyn nob, Lev. 10 1 j “«Mb Num. 14, 3 21D und V. 42 nj p1)- Ueber die dttiwd haben wir nichts zu beimerken, da sie bereits in Verbindung mit den jc’p’DBD, denen sie Dienste leisten, genügend erklärt sind. Noch eine Bemerkung wollen wir hier anknüpfen, dass sich zweimal ein Wort findet, wo eine und dieselbe Silbe zwei Tonzeichen hat und zwar zwei D’p’DDD, nämlich J"n und ü’Ehj Gen. 5, 29 ril und Lev. 10, 4 lünp. Noch 3 andere Beispiele lassen sich anführen Kön. II. 17, 13; Ez. 48, 10; Zeph 2, 15. Ein Grund dafür ist uns unbekannt. VI. lieber p^DB, JTO und Tip^. Nach Aufzählung aller eigentlichen Tonzeichen bleibt uns noch übrig, das p’DB und jno zu erwähnen. Im D'oyan ’ödb'd Seite 31 werden im Namen des Massoreten R. Ahron ben Ascher 5 Gründe für die Stellung des ersteren angeführt. Erstens um 2 gleiche Buchstaben zu trennen, wie z. B. Jer. 51, 37 pjjü I Deut. 7. 1 D’m, Ps. 101, 5 injn : inoa. Zweitens um 2 gleiche Worte zu scheiden, wie Ex. 16, 5 □? or, Num. 5, 22 ]dn ]dn, daher alle doppelten Anrufe mit p'vv dazwischen, mit Ausnahme von Exod. 3, 4 ntPD nero, wofür im Midrasch Rabba ein agadischer Grund angeführt wird, ferner Ps. 72, 19 jdni | px. Drittens den Namen Gottes vor dem davorsteheuden oder darauf folgenden Worte zn trennen, wenn dessen Nähe unpassend ist, wie Ps. 139, 21, wo wwx darauf folgt, Deut. 4, 81. damit mx nicht gleich darauf folge, Ps. 10, 13 wo das Wort Mi vorher steht. Viertens den Sinn zu trennen, wie Gen. 18, 21 mbi 1 wy2), und fünftens endlich die Tonzeichen zu trennen, wie die häufigen y'3i ruiD j miD, und in diesem Falle heisst es PPDT^. In Betreff des dritten Grundes fügen wir noch eine interessante Wahrnehmung hinzu. In der Genesis bei Erzählung der Schöpfungsge- 1) Derselbe Ausdruck kommt auch Kap. 9, 10 p'DB vor, weil dort die beiden Worte scüon durch ein p'CEO getrennt sind, 2) Siehe Raschi zur Stelle.