Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 34 (1893)
- Issue
- Heft 57 (17.7.1893)
- Date
- 1893-07-17
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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*■ r~-\r.y:VTi7*-’- 1106 Aber auch wo es gar nicht zu trennen scheint steht es zuweilen, wie in demselben Satze 2 mal 'iDPpD "ip*2 und nv_' '“«% und dies bestätigt wiederum die Regel, die wir über die Attraction der schwächeren D'p’PDc durch die stärkeren angaben. Oft hat das auch 2 QTnwe vor sich, nämlich vor dem "snc oder foio noch ein tfERp wie Lev. 20, 16 rrorc 72^P« 2Rpn na?«, ib. 21, 7 nPPm pdt na?«/ Ez. 19, 20 «c^ «J 2«% Thr. 2, 21 hwn pn«p örs?, Ohr. I. 19, 3 -n« i'n izDun •p«» Mit HD1D Gen. 43, 7 :n D2'2« Tii?n, Deut. 8, 5 et« HD” -ie?«2. Das «Dip wird oft durch ein ruio ersetzt, und zwar dann, wenn der allererste Buchstabe den Ton hat, wie Gen. 45, 7 *)Dr nai 5:rn«, Num. 28, 14 nn nbv n«T» Sam. I. 29, 8 YPtt?y HD p und «*2« «j p. des. 55, 9 *2"n 1H2.3 ]2.8) In seltenen Fällen folgt auf das np&S'S 8tat p"* njitt ein ruic oder auch y'31 allein, wie Gen. 1, 11 «cn p«n «Ena ib. 17, 19 12« ina?« rna?. 3. "ran. Leber dieses Zeichen, mit dem wir uns jetzt beschäftigen wollen, ist zu bemerken, dass vor demselben am häufigsten ftm vorkommt, seltener ein «nö/ wozu oft noch ein NDRp oder nnc hinzutritt. Beispiele dafür sind so zahlreich, dass wir keine anzuführen brauchen. Die Regel, wann *0*10 vor dem ran steht,9) wird von Beiden heim folgendermassen festgestellt: Sind zwischen dem mvo und dem ran 2 Vokale, oder auch nur ein Vokal mit einem yj nua, so ist es ein «m, wie Ex. 15, 24 Dyn Kön. II. 3, 25 rra« T>»ü>my, Jer. 31. 40 vnn^«^ aw«b. •j $ > j § Ist aber nur ein Vokal oder gar keiner dazwischen, dann ist ein tora,10) wie Gen. 18, 10 NiVi nyoa?, Exod. 12, 5 d’dd tw, Jer. 31, 36 nj nrn» Ez. 16, 33 ybx «ptJ/ Dan. 8,10 ran« bsm Neh. 4, 12 iznn!2?’«. Ausnahmen von letzterer Regel sind Exod. 21, 32 a?’«~Tie? Eev. 7, 33 8) Siebe D'DV^ri 'UBti'D Seite 24b. 9) D'Oytsn 'lSSVS 26b. und 27a, 10) Daher ist ein Irrtum in der Rödelheimer Tora-Ausgabe, Kam. 6. 3, *(« yD‘n mit ")'2T1 NJn zu betonen, -wie denn auch Heidenheim selbst am Ende der Bibel diesen Irrtum berichtigt, •rrin p. und noch andere. Der Unterschied, wann tfcip und wann njio vorhersteht, ist derselbe wie der bei föne angeführte, wie Exod. 5 11 yp: p« 15, 24 p DN de?; dagegen mit rnip ib. 19, 17 Dyrrn« twd «m Lev. 16, 9 viy “7y ia?«, Gen. 4, 4 «irre: «pn P2nv Selten ist das «did, welches vor dem ran steht, auf demselben Worte mit letzterem wie z. B. Thr. 2, 14 pincy- Aber noch eine Verwendung findet das ran. Wenn zu viele Worte noch bis zum Dn« oder £"D übrig sind, um sich mit wid und r-rnvp begnügen zu können, so wird das "van noch eingeschaltet, wie z. B. Exod. 15, 26 i«s“i 'n *:« -r, ib. 18, 6?jp« «2 nra spnn p« Richter 4, 20 p« mD«i V'« Jer. 38, 3 rrp^ ^22"TpD T2 Zach. 8, 12 nn«arn« nb«^3~n« nin cyr% 4. NpRT* Wir haben bereits beim gesagt, dass Npir mit Ausnahme einer einzigen Stelle nur in Verbindung mit vorkommt, und dasselbe auch dort besprochen. 5. ms 'jnp. Es kommt in der Tora nur ein einziges Mal vor, mit dem ebenfalls nur einmal vorkommenden lDVp-nT vorher, und zwar Num. 35. 5, zu welchem hier noch ein rwo tritt. Nach der im letzten Kapitel des Ez. angeführten Note der Massora kommt es im ganzen 16 mal vor, immer mit demselben m^D und auch zuweilen mit mehreren vor diesem stehenden ruiD, an 2 Stellen sogar mit 5 miö. Der Form nach ist es eine Zusammensetzung von a“n und p-n. 6. 3'w hat nur eine sehr geringe trennende Kraft und vertritt das wenn dies auf der allerersten Silbe stehen müsste, wie Num. 13, 28 DO«/ Deut. 25, 9 H22welcher Ausdruck sich im Buche Ester 6, 9 und 11 wiederholt, Gen. 20, 7 jn. ib. 21, 30 p, Sam. 12, 22?wn '2- Es folgt fast immer ein p"r mio darauf. Aus allen angeführten Beispielen ersehen wir, dass es da gesetzt wird, wo ein besonderer Nachdruck darauf ruht.1 ) 11) Einen Beweis für diese Bemerkung finden wir Traktat Jebamoth 12, 3, wo aus dem abstrahiert wird, dass wenn diejenigen Handlungen, bei denen dies Wort steht, nicht rite geschehen sind, das ganze Gebot als unausgeführt betrachtet wird. Ebenso erklärt Ramban in seinem Commentar, dass in dem einen Worte CEN die Sünde der - Kundschafter gipfle. (Fortsetzung folgt.) Verantwortliche Redaction: OScar Lehmann in Mainz. — Expedition des »Israelit", Schottstraße Nr. 2, Mainz. Druck und Verlag der Joh. Wirth'schen Hofduchdruckerei-Actien-Gesellschast in Mainz.