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Der Israelit · 1893-06-26 · Heft 51 (26.6.1893) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
34 (1893)
Issue
Heft 51 (26.6.1893)
Date
1893-06-26
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XXXIf. Za-rga««. M 51 Der Israelit. Ein Kentrak-Hrgan für das orthodoxe Iudenthum. Begründet von Lehman« in Mainz. Montag, den 26. Juni 5653 (1893). Da mit dem I.Juli 1893 em neues Quartal beginnt, so erlauben wir uns, die geehrten Abonnenten darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich bei der Post das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Versendung keine Unterbrechung erleide. In der Postzeitungsliste pro 1893 eingetragen unter Nr. 3224. Leitender Artikel. Sprüche der Hüter. Viertes Buch. LXXVIII. Mainz, 25. Juni. D”nm nvnn1? D'nom pd^ om^n "idix rvn «in "isvn wn '« xn# p,i^i yinb yi'b p tya wn ny xin pn nm pon xm x-)un xin nrotp nby xV v:sb rxtp wn ■p-Q pb "rriy xim 'v^> birw yn , im» npD xbi oub xicpd x^n p: bvv i? Duo rra bmimv ps* irrt»* ptsm ^>yi ti nnx ")mD?yi nnx -|n~o by\ mpi nnx p Tny nnx "jma by) no nnx pro .n"apn ddSdh -j^d „Derselbe pflegte zu sagen: Die Geborenen sind bestimmt zu sterben, die Gestorbenen zur Wiederbelebung und die Lebenden gerichtet zu werden, zu wissen, kund zu thun, damit es erkannt werde: es gibt einen Gott! Er ist der Bildner, Er der Schöpfer, Er, der alles merkt, Er der Richter, Er der Zeuge, Er der Kläger, Er wird einst richten, der Gesegnete ist Er! Vor Ihm ist kein Unrecht, kein Vergessen, keine Parteilichkeit, keine Bestechung, und wisse, daß alles nach Rechnung erfolgt. Lasse dich nicht von deiner Leidenschaft beruhigen, als werde das Grab dir eine Zufluchtsstätte sein, denn gegen deinen Willen wurdest du gebildet, gegendeinen Willen geboren, gegen deinen Willen lebst du, gegen deinenWillen stirbst du, gegen deinen Willen mußt du einst Rechenschaft und Rechnung ablegen vor dem König aller Könige, dem Heiligen, der gesegnet i st." Eine geradezu überwältigende Fülle von Gedanken. Erwägungen und Thatsachen ist es, welche dieser Spruch in sich schließt. Er greift mit dem, was er uns nahe legen möchte, wett zurück auf die Zeit, die unserem Eintritt in die Leiblichkeit voranging, umspannt die fernst!» Fernen aller Zukunft und das ganze Dasein, das zwischen Vergangenheit und Zukunft liegt. Der Kernpunkt des Ausspruchs, von welchem alles ausgeht und zu welchem alles hinführt, ist die Thatsache: 'x wrw, Es gibt einen Gott! Der Ausspruch des Rabbi Eleasar Hakapper, der diesem unmittelbar voranging, ist nichts als die tiefdurchdachte Einleitung und Voraussetzung für diese Wahrheit aller Wahrheiten. Er zeigt ihre Kehrseite und die vollendete Unmöglichkeit, der Consequenz zu entgehen, zu welcher sie unabweisbar führt. Derjenige, dem der Gedanke an Gott und sein Gesetz unbequem ist, der nicht daran denken will, was dann wohl folgen wird, wenn die Spanne Zeit abgelanfen sein wird, die ihm hier zugemessen ist, der am liebsten jede Wiederbelebung und Vergeltung nach dem Tode leugnen möchte, um scrupellos das Leben dieser Welt genießen zu können, würde er durch diese Leugnung das ersehnte Lebensglück wirklich erreichen? Er risse alles, worauf sein habgieriger Blick fiele, an sich, würde es ihm Befriedigung gewähren? Wenn er sie je erreichen könnte, lange vorher hätte der schwarzgallichte Neid sein Leben vergiftet, er risse ihn aus der Welt, an welcher er mit tausend Fäden hängt, aber glücklich würde er nicht. Er schreckte vor keinem Genuß, keinem erlaubten und unerlaubten zurück, flatterte

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