Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 34 (1893)
- Issue
- Heft 46 (8.6.1893)
- Date
- 1893-06-08
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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888 1) Td. Es steht niemals allein, sondern ist stets von einem voraufgehenden NpT begleitet, weshalb wir dieses Zeichen, das wir seiner trennenden Kraft zufolge erst zur vierten Gruppe zählen, dennoch hier in dieser Abteilung besprechen müssen. In manchem Fällen stehen sie unmittelbar hinter einander, wie Gen. 2, 28 □"INH hök'1, Num. 11, 21 nttfD nbiOi, Gen. 19, 4 'QDtP1 diid, Richter 20, 28 iD8b nnn Jes. 18, 1 □’D'^BTy Jjob 42, 11 jrraa SnS Grösstenteils aber stehen ein oder mehrere dtp^d vor dem Np"iT und auch vor dem Tv wie Exod. 19, 9 pyn aip "j^N N2, und zwar ist es gewöhnlich das nm oft auch noch ein NDip vor demselben, wie Exod. 3, 13 ‘änp’ ’p btt ih ron sogar vier Lev. 4, 35 rap acyan a^n idt* "ltttoa □vaTn» auch not und Naae vor dem Npnt z. B. Gen. 41, 45 ftayo npsra nbv-Dty njn© jnp’*i. Zuweilen folgen auch 2 NpT auf einander, nur durch einen oder zwei D’m^D getrennt, und zwar Gen. 42, 21 Ütin bv lüm« I cton Tn Exod. 12, 29 cn»: piNa aiaaTa nan Lev. 17, 5 rnwn ^©Ty ft’naT dpi im onnarnN, Jes. 20, 2 Iüt6 pDN’p inpscTTa " 121, Chron. II. 20, 9 äjm "1311 bietf a">n, ib. 35, 25 aai bv Vi2iaT'! iVatfN N2VQN- Wir müssen bei dieser Gelegenheit eine allgemeine Bemerkung einflechten. Wenn nämlich, wie in den eben angeführten Beispielen, so viele dem Sinne nach zusammen gehörende Worte auf einander folgen, so tritt der schwächere p’DDE zu dem stärkeren in dasselbe Verhältnis, wie der mtPD zum p’DSD; es entsteht dann eine förmliche Attraction, wodurch alle Worte von dem stärksten angezogen werden. So war oben das vsncü vor dem 'JHn und e>"d zum Worte eines m»B herabgesunken. Ebenso ist Exod. 3, 13 run bis nur ein Gedanke. Solcher Wortgruppen finden sich gar manche, und dies erkennt man besonders bei den später zu erwähnenden Tan wn NDip oder Tan n»3“id Nvap wie Lev. 5, 26 'a pan Ty i©ii, Gen. 17. 19 D^iy rvaa^ IHN Tpaa nN TiD’pm, wo zuerst beim Tan ein vorläufiger Abschluss stattfindet, dass darauf folgende nitdü vervollständigt dies, und 'jns oder s"d bilden den Schluss des Satzganzen. Die schwächeren D’p’DDD geben also ihre Kraft an den stärkeren ab bis zu dem stärksten, der sie alle absorbiert. 2. und 3 Tj rjpi und PP nPT-a) Vermutlich seiner inneren Bedeutung und seiner stärker trennenden Kraft halber wird das eine J"t genannt, und demgemäss ist auch seine äussere Form vergrössert. Das VT zeichnet sich dadurch aus, dass es das Wort, welches es betont, vollständig von dem vorhergehenden und dem darauf folgenden trennt, und dies mag auch der Grund sein, warum es nie einen mtwa hat. So Gen. 20, 4, woselbst drei VT in einem Satze verkommen, und wo jedes der Worte in seiner Bedeutung getrennt dasteht. Die freie Stellung des Wortes Tö’3n deutet darauf hin, dass eine wirkliche Annäherung nicht stattgefunden habe; das V? auf "iDfrw lehrt uns die seiner Meinung nach nachdrückliche Verteidigung des Königs, und der Name Gottes bildet die Anrede. In der Num. 26 vorkommenden Zählung sind immer die Namen der einzelnen Familien mit VT betont, nur da, wo das Wort zu gross ist, wird statt dessen ein P"t mit vorhergehendem ndt gesetzt, bx'zlhi Lev. 7, pam, Deut. 29, 21 naPv Dass dies Tonzeichen nur da vorkommt, wo wirklich eine scharfe Trennung stattfindet, wollen wir noch an einem Beispiel zeigen. . Num. 29, 39 hat das den Vers beginnende Tn nur ein Tan, denn es ist Object zu dem folgenden liyyn.5) Aber Num. 34, 29 ist das Tn mit einem J"t betont, weil es einen ganzen Satz bildet: „Diese sind es, welchen befohlen ward . . . .“ Ebenso Kön. II. 5, 17 welches ebenfalls ein ganzer Satz ist: „wenn nicht, d. h. wenn du dies nicht thun willst . . .“ Ebenso die bekannte Schwurformel T dn wie Num 14. 28. Eine andere Eigentümlichkeit dieses Tonzeichen ist, dass es tust immer gegen Ende des Satzteils steht, zu welchem es gehört6) und deshalb nur ein Nn^n oder ein NnsD mit vorstehendem N3TD darauf folgt, oder höchstens noch ein Tan mit seinem mtwa dem njti. Sam. II. 8, 11 findet sich noch ein ganzer Satz zwischen VT und nfibd, ebenso Sam. I. 10, 14, Ez. 3, 10. .'}) Wir werden von nun an immer die Namen abkiirzcn durch -"7 4) S. C'S/Un 'tiStTO 11a., wo die Regel aufgestellt wird, dass nur da, wo entweder 2 f'tcS’ oder ein s'ti' und ein Vokal oder ein Vokal nebst einem 2^1 vorkommt, das p": mit vorhergehendem NOip gesetzt wird. r>) Oft wird das Objekt von den übrigen Worten des Satzes durch einen schwachen p'DSIS getrennt, weil zur Bildung eines Satzes, streng genommen, nur Subjekt und Prädikat gehören, und das Objekt nur als Vervollständigung zum transitiven Zeitwort hinzugefügt wird. ö) Hiermit wollen wir keineswegs« behaupten, dass es nicht das erste Wort des Verses sein könne, sondern nur, dass zwischen ihm und 'JnN oder B"D nur wenige Worte sein dürfen. Verantwortliche Redaction: OScar Lehmann in Mainz. — Expedition deS „Israelit", Schottstraße Nr. 2, Mainz, Druck und Verlag der Joh. Wirth'schen HofbuchdrnckerebAktien-Gesellschaft in Mainz.