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Der Israelit · 1893-06-08 · Heft 46 (8.6.1893) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
34 (1893)
Issue
Heft 46 (8.6.1893)
Date
1893-06-08
Page
– (sequence 13)
Language
German
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für BrthodoM «MuderrthumÄ BO NJ/'f». -CWV\ Q 5 ESv'l- [Mt. 3, 8. Juni 1893.] wm am GM ^7% sarium Inhalt: Die Tonzeichen in der Bibel. Von Dr. S. P. Nathan (Hamburg). E Die Honzeichen in der Iiöet. Von Dr. S. P. Nathan (Hamburg). (Fortsetzung.) IClie wir aut die Bedeutung und den innern Wert der einzelnen Zeichen eingehen, möchten wir hier Gelegenheit nehmen, einige Bemerkungen über die äussere Form der Schrift in den nun nsD hinzuzufügen. Es wird als hauptsächliches Erfordernis verlangt, dass jeder Buchstabe deutlich von dem andren abgesondert sei, wenn auch nur durch eine haarscharfe Trennung. O'ipiD d. h. von weissen, unbeschriebenem Pergament umgeben). Ferner muss jedes Wort von dem andren durch einen freien Raum, etwa so gross wie ein kleiner Buchstabe, und die einzelnen Verse durch einen etwas grösseren Zwischenraum von einander getrennt sein. Ob letzteres notwendig oder nur zulässig sei, darüber sind die Meinungen der späteren Gesetzeslehrer geteilt. *) Ferner machen wir darauf aufmerksam, dass die zwei Punkte, die in den Bibelausgaben am Schluss eines jeden Verses stehen, durchaus nicht mit zu den Tonzeichen gehören, sondern nur von den Abschreibern der grösseren Deutlichkeit halber hinzugefügt sind Dagegen ist die Einteilung in hdtd unsrem Dafürhalten nach ebenfalls als zur mündlichen Ueber- Jieferung gehörig zu betrachten, denn im Traktat Megillali 8. 26 und 30 wird davon als von etwas längst Bekanntem geredet. Ebenso verhält es sich mit den geschlossenen und offenen Abschnitten. Erstere (niDinn) werden dadurch gebildet, indem mindestens ein Wort die Reihe anfängt, und nach einem freien Raum von 3—9 Buch- 1) Siche Orach Chajim AI, -12 und Joreh L>cah '.‘71, 7. staben in derselben Reihe mit dem neuen Abschnitt wieder begonnen wird. Bei den letzteren iromns) schüesst der Abschnitt mitten in der Reihe, der ganze übrige Raum bleibt frei und muss noch für mindestens 9 Buchstaben hinreichen.2 *) Dass auch dieses der Tradition angehört, sehen wir aus Tractat Menachoth Seite 31?) Ferner wird manchem die Notiz auffallen, die am Ende eines jeden der fünf Bücher Mosis sich findet, und weiche z. B. bei der Gen. lautet T"D moi rp“iEi. Mit dem ersten Ausdruck sind die Kapitel, wie sie gang und gäbe sind, gemeint. Was bedeutet aber n-cv Heidenheim giebt uns in einer seiner Bibelausgaben darüber Aufschluss, indem er uns mitteilt, dass darunter die eigentlichen uns durch die Tradition, hier die Massora, überlieferten Abschnitte oder Kapitel zu verstehen sind. Diese sind in Vergessenheit geraten, und hat man sich statt ihrer der Kapitel bedient, wie sie, nach Ansicht der Forscher, in der Vulgata festgestellt wurden. Dieselben hat aucn der Verfasser der Concordanz, R. Isak Nathan, da ihm die Kapitel der Massora unbekannt waren, im Jahre 1438 benutzt, und erst R. Jacob ben Chajim4) hat uns sie in der ersten Ausgabe der in Venedig 1526 2) Gewöhnlich wird dieser Kaum nach dem dreimaligen "WN heil) Alle nnTD schliessen mit einem offenen oder geschlossenen Abschnitt, mit Ausnahme der letzten der Gen., woselbst nur eia Zwischenraum eines Buchstaben ist. 4) Derselbe fügt die Bemerkung hinzu, dass er die Kenntnis von denselben zu spät erlangt habe, als die Alassora fast schon fertig gedruckt war, und er sich daher begnügen müsse, dieselben nur nachträglich zu verzeichnen.

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