Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 34 (1893)
- Issue
- Heft 18 (2.3.1893)
- Date
- 1893-03-02
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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343 Lpecialität: (Bolirjfttfteeei. Anfertigung von fyatoü)e8, Sefermäntelchen, Schulchandecken, in echter Goldstickerei sowohl, als auch in Silber und Seide. Großes Lager in fertigen Thoramäntelchen. Zeichnungen uni r.'~. gratis uni franco. Großes Caget m Chumofchim, Piüfotim, Schulbücher, Gebetbücher mit und ohne Uebersetzung in einfachen bis zu den feinsten EinbSnien. I. J." * , hebräische Buchhandlung, Frankfurt am Main, Aller heiligenslraße 87. 1712) Großes §oger in wollenen und seidenen Talesim, Zizis, Tesillin, Mesnsos, sowie in sämmtlichen Kltnnlien. Lpecialilät: Goldstickerei. (^urch das Bureau des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus in Berlin W., Magdeburgerstraße 13, und durch die Filialbureaus in Frankfurt a. M., Marburg, Darmstadt, sind folgende Schriften und Flugblätter zu beziehen: 1. Antisemitenspiegel, 1. Lieferung, Preis.20 Pfg. 2. Antisemitenspiegel, 2. „ „.20 Pfg. 3. Antisemitenspiegel, 3. „ ..20 Pfg. Bei größeren Bestellungen treten erhebliche Preisermäßigungen ein. 4. Ahasver. Gin Mahnruf in der Judenfrage von Pfarrer Schirmer in Düsseldorf. Preis pro Stück.5 Pfg. 5. Die Judenhetze. Von Karl Schmidt. Preis pro Stück . . .20 Pfg. 6. Die Antisemitenbewegung in Deutschland in ihren Ursachen und Folgen. Von P. I. Fiedler. Preis pro Siück ......... 0,20 M. „ 50 Stück.8,00 M. „ 100 „.15,00 M. 7. Stimmen über Juden und Judenthum von hervorragenden christlichen Gelehrten Nordamerikas. Von Moritz Baum. Preis .... 8,00 M. 8. Der Blutaberglaube bei Christen rmd Juden. Von Hermann L. Strack. Dr. tdeol. & phil., a. o. Professor der Theologie an der Universität zu Berlin. Preis.1,00 1. 9. Der Antisemitismus ein Krebsschaden, der am Marke unseres Volkslebens frißt. Von I Pestalozzi Preis. ...... 1,60 M. 10. Flugblatt Nr. 1. Ein Beispiel für die Agitatiousweise der Antisemiten. Preis für 100 Stück. ........ 0.50 M „ 1000 4,50 M. 11. Flugblatt Nr. 2. Die Judenfrage in der zweiten Kammer des Großherzogthums Hessen. Preis pro 100 Stück........ 1,50 M. „ 1000 13,00 M. 12. Flugblatt Nr. 3. Der Juden Antheil am Verbrechen. Preis für 100 Stück. 0,60 M. „ 1000 5,50 M. 13. Flugblatt Nr. 4. Die Antisemiten und das Christenthum. Preis für 100 Stück.0,80 M. „ 1000 „.8,50 M. 14. Flugblatt Nr. 5. Die Verhandlungen des Reichstages über den Wucher und des preußischen Abgeordnetenhauses über die Juden als Geschworene und Richter. Preis pro 100 Stück.1,00 M. „ 1000 „.8,50 M. CDeim Unterzeichneten erschien in Eommisv? sion und wird nur auf feste Bestellung geliefert: um Sid rt>Dn für Solo und Chor comp. v. S. L Ehrlich, Oberkantor. Preis 1 M. Die Composition hat in Fachzeitschriften rühmlichste Rezension gefunden. Frankfurt a. M. I.Aauffmann, 1685) Buchhandlung. Knaben-Penfionat Knaben, welche d. hies. allgem., als sehr gut anerk. Gymnasium (Latein., Franz., Griech. od. Engl.) behufs Weiterstud. o. Erl. de8 Eins.-Freiw. Zeugn. besuchen wollen, werden zu zeder Zeit i. m. Pensionate gegen mäß. Pensionspreis ausgenommen. Gute Beauis., sowie Religionsunterr. und gründl. Nachhilfe in alle« Gymnasialfäch. gratis. A. Simon, Lehrer, Schmalkalden (Thür.) (Rabbinat Fulda.) Referenzen u. A.: Herr Gymnasialdirektor Homburg hier. (1723 Nachruf! F. Wesel Unsere ganze Gemeinde ist in tiefe Trauer versetzt durch das Hinscheiden einer Frau, die den Ehrentitel einer rDiETi im wahrsten Sinne des Wortes verdiente. Es war die Gattin des Kaufmannes Herrn Adolf David, Jeanette geb. Strauß. Es war die Verstorbene eine blühende Frau von 37 Jahren. Wie sie die treueste Mutter und Gattin, die sorgsamste Erzieherin gewesen, war sie auch in jeder Beziehung bestrebt, ihrer Familie sowohl, wie der Gemeinde gegenüber ihr Haus in dem Sinne weiter zu erhalten, wie sie es von ihrer ihr im vorigen Jahre im Tode vorausgegangen hochbetagten, frommen und edlen Schwiegermutter, deren Hinscheiden wir seinerzeit auch in diesen Blattern gemeldet hatten, überliefert erhalten. Mit wahrhaft inniger Religiosität und Hochhaltung unserer ehrwürdigen Gebräuche verband sie einen unbegrenzten Wohlthätigkeitssinn. Offen und bieder, freundlich und liebenswürdig gegen Jedermann, war ihr Haus ein beliebter Sammelpunkt für jeden aus unserer Gemeinde, ob reich, ob arm. Wo Noth und Armuth drückten, war sie bereit, das Ihrige zur Linderung beizutragen, und freudige Familien'este wußte sie durch ihre natürliche Anmuth zu verschönern. Möge der allgütige Gott die Hinterbliebenen durch seinen Trost beleben und von unserer Gemeinde und ganz Israel weiterhin solch herben Schmerz fernhalten. 77891345 0902