Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 34 (1893)
- Issue
- Heft 18 (2.3.1893)
- Date
- 1893-03-02
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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340 er in den Dienst der drei Fundamentalsätze unserer heiligen Religion, in'n niTDii rVToy mm gestellt. Immer war er der erste und letzte in der Reihe, wo es galt, Wohlthätigkeit zu üben, Liebesdienste zu erweisen, an Lebende wie au Verstorbene. Sein Leichenzug gestaltete sich zu einem imposanten, indem nicht nur die jüd., sondern auch die christl. Bevölkerung des Ortes, sowie eine stattliche Anzahl auswärtiger Glaubensgenossen dem Heimgegangenen die letzte Ehre erwiesen. Auf dem Friedhofe gab der Lehrer des Ortes der Trauer um dem Verstorbenen, beredten Ausdruck. niBua Münstereifel. Ein schönes Zeichen echter Toleranz gab der Direktor des hiesigen Gymnasiums, indem er die für vergangenen Samstag anberaumte schriftliche Prüfung der Einjährigen nach Intervention des Herrn Lehrer Mehrgut auf den folgenden Montag verlegte, da unter den 21 Prüfungskandidaten sich ein Israelit befand. Osterode, Ostpr. Am 14. Februar feierten die L. Lipsky'schen Eheleute s hier, umgeben von ihren 8 Kindern, Enkeln, Schwiegersöhnen und Schwiegertöchtern, Verwandten und Freunden in großer Zahl die goldene Hochzeit. Vom Kaiser erhielten sie die Ehejubiläumsmedaille, begleitet von einem huldvollen Schreiben. Dieselbe wurde im Aufträge des Königlichen Regierungspräsidenten zu Königsberg von unserem Prediger Herrn Mormann dem Jubelpaare überreicht, bei welcher Gelegenheit er eine recht passende, sinnige Ansprache an dasselbe hielt. Herr L- Lipski und seine Gattin, die durch Tugend und wahre Frömmigkeit hervorragen, wurden von ihren Kindern zu diesem Tage mit einem sehr werthvollen, überaus schön gearbeiteten tcnp ’bD und einem kostbaren Mäntelchen zu ihrem n"D beschenkt, der Bürgermeister überbrachte die Glückwünsche der Stadt und der Vorstand die der Synagogcngemeinde, einen Ehrenpokal überreichend. Ein gemüthliches Fest hielt die Familienmitglieder bis morgens 3'/? Uhr zusammen. L. W. Briefkasten der Expedition. B.inL. Das Blatt gel. diesseitig regelmäßig zur Versendung. Auf dem Streifbande ist der Ort mit Linden in Westfalen bezeichnet; vielleicht liegt die Schuld am dortigen Postamte. _HT En I g t fl e n. "WS _ a«r Fnv den folgenden Theil ist die Redaktion nicht verantwortlich, 'm S.&D.LÖWENTHflLSilberwaaren iot5 Frankfurt a. M., Zeil 25, Israel. Cultusgegenstände. Hkittlhs-Gchih! Für isr. Frl., Ende 30, stattliche, ang. Erscheinung, gebild. n. tücht. im Hausw., wird gut stt. geb. Herr in inittl. Alter ges. Beamter und Wittw. mit Kind, nicht ausgeschl. Betreffende eignet fich auch zur Leit, ein. Pens. od. Ateliers. Gefl. Off., wom. m. Photogr., w. sof. ret. w., 8ub 1). 0. 1511 an die Exp. d. Bl. erb. Strengste Verschwieg, zuges. eisrath? Ein vermögender Kaufmann, 27 Jahre alt, BJitztr eines ausgedehnten Maunfacturwaarengeschäfts in der Schweiz, wünscht behufs Verehelichung mit Damen im Alter von 20—25 Jahren u. 20—30 Mille Mitgist in Verbindung zu trete». Gefl. Offerten sind unter K. 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