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Der Israelit · 1893-02-02 · Heft 10 (2.2.1893) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
34 (1893)
Issue
Heft 10 (2.2.1893)
Date
1893-02-02
Page
– (sequence 13)
Language
German
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181 Rußland. — Der Berliner Korrespondent des „Herold" berichtet über eine Unterredung, welche der Zarewitsch mit einem „Verwandten königlichen Blutes" gehabt haben soll. Der russische Thronfolger habe bemerkt, daß seiner Ansicht nach Rußland „als christlicher Staat" nicht die Aufgabe haben könne, irgend eine religiöse Sekte zu verfolgen und er versönlich sei auch gegen die Vertreibung der Juden aus Rußland. Diese Aeußerung klingt nicht unwahrscheinlich, da der Zarewitsch sich schon früher in ähnlicher Weise über Glaubensfreiheit ausgesprochen hat und eine solche Aeußerung zu Meinungsverschiedenheiten mit seinem Vater geführt hat. Der Thronfolger soll sich seit seiner großen Reise sehr zu seinem Vortheil verändert haben, geistig und körperlich. P a l ä st i n a. Jerusalem, 17. Jan. Eine neue Verordnung des osman. Ministers des Innern verbietet allen Juden das Ankäufen und Erwerben von Ländereien und Häusern in den Städten sowohl als auf den Dörfern der Provinzen Syriens und Palästinas. Dieser furchtbar harte Schlag trifft und berührt nicht nur unsere israel. Mitbrüder, sondern auch in sehr empfindlicher Weise zahllose Andersgläubige, die viele Häuser und riesige Strecken von Ackerbauland besitzen. Denn diese Leute machten bisher gerne Geschäfte mit den Israeliten, die ihnen ihre gänzlich verwahrlosten aber dennoch sehr fruchtbaren, ausgedehnten Wälder und Felder für schweres Geld abkauften. Man hofft, daß es gelingen wird, den Sultan zur Zurücknahme dieses Firmans zu bewegen. (Jsr. Wchschr.) Briefkasten der Redaction. M. K. in Wiesen. Die Werte S. Kohn's sind bei verschiedenen Verlegern erschienen, so bei Costenoble in Jena, Pascheles in Prag, Neclam in Leipzig. Behufs Ankauf derselben wenden Sie sich an die Buchhandlungen von Kauffmann oder Hofmann in Frankfurt a. M. Zwieback - Fabrikation. Wie oft richten Frauen, Spitatverwaltungen und Aerzte die Frage: Wo bekommt man den besten Zwieback? Denn was unsere Bäcker und Conditor in der Regel dafür ausgeben, entspricht nicht den Bedingungen, die man an dieses wichtige Backwerk stellen muß, wenn es seine Aufgabe als Nährmittel für Kinder, Kranke, Reconvaleszenten und speziell Magenleidende erfüllen soll. Nun die Frage ist gelost. Die ersten Autoritäten haben ihr Urtheil darüber gesprochen, welcher Zwieback der beste ist. Es ist der aus der Friedrichsdorfer Zwiebackfabrik von V. Ehrlich in Frankfurt a. M. und zwar der unter dem Namen „Victoria Zwieback" in den Handel gebrachte. Diese Firma zählt zu den ersten ihrer Branche. Für unsere Glaubensgenossen sei noch speziell bemerkt, daß aller andere Friedrichsdorfer Zwieback, der angeboten wird, nicht "1550 ist, sondern nur der von der Firma und unserem Glaubensgenossen V. Ehrlich in Frankfurt a. Main geliefert wird, welche Fabrik zum Ueberfluß noch unter Aufsicht Sr. Ehrwürden, Herrn Dr. S. Breuer, Rabb. der Jsr. Religionsgesellschaft, steht. Es werden der Firma besonders Coulance sowie Reellität im Verkehre nachgerühmt, es ist also ein Leichtes, sich mit ihr in Verbindung zu setzen. Im Interesse unserer Leser, welche auf den in Rede stehenden Artikel reflektiren, empfehlen wir diese Fabrik auf's Angelegentlichste und verweisen auf deren Annonce im heutigen Blatte. von ti'n ntsr 'bxzt'2 ityb yd Dfcn -[San yj? npwöö'i 1^2 dhn*? □ pin D":a nrnn ntrörn na 'ms n'&bv 'Eipö*? nsSn W82 '2^2 otn yiY "{b '22>1 "YTsn nbit Tiinixr.? 7-Y2 -f? 1218 "22^ TI? 281 Unter den Einsendern von richtigen Lösungen wird geloost und erhält der Gewinner Eine elegante Mappe für den „Israelit" franco zugesandt. E n } c t a c tt. Für den folgenden Theil ist die Redaktion nicht verantwortlich. S.&D.LOWENTHALSilberwaaren 867) Frankfurt a. M., Zeil 25, Israel. Cultusgegengtände.

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